Gipfelrast Cima Pisciadu - Dolomiten

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Cima Pisciadù, 2985 m (Bergtour)


Charakter:

Beliebtes aber sehr lohnendes Ziel vom Grödner Joch mit herrlichem Rundpanorama über die Dolomiten.

Ideale Kombinationsmöglichkeit mit dem Pisciadù Klettersteig (Via Ferrata Brigata Tridentina), der ambitionierte Klettersteiggeher zum Rif. Pisciadù führt und diese Tour um gut 1,5 Stunden verlängert.

Die richtige Ausrüstung zur Tour in unserer Chekliste für Bergtouren

Tourdaten:

Gehzeit: 05:00:00
Höhendifferenz: 1101m
Abstiegsdifferenz: 1101m
Exposition: N bis W
Schwierigkeit: 3+
Länge: 6,8km
Starthöhe: 1956 m
Endhöhe: 2985 m
Beste Tourenzeit: Ende Juni bis Oktober
Gebirge(Region): Dolomiten (Grödner Tal (Val Gardena))

Anreise/Zufahrt:

Aus dem Grödner Tal über das Grödner Joch und einige Kehren abwärts zu einem großen Schotterparkplatz auf der rechten Seite. (Kostenlos)

Oder von St. Lorenzen im Pustertal via Corvara zum Grödner Joch. Vor Erreichen der Passhöhe zum großen Schotterparkplatz auf der linken Seite. (Kostenlos)

Ausgangspunkt:

Großer Parkplatz in einer alten Kiesgrube (1.956m) an der Ostseite des Grödner-Joch´s.

Aufstieg

Zwei Mögliche Anstiege:

Variante 1: (leicht)
Vom Parkplatz in direkter Linie aufwärts durch das Val Setus, einem großen Schuttkar, an dessen Seiten sich hohe Felswände auftürmen. Auf zahlreichen Kehren gelangen wir zum mit Drahtseilen versicherten Anstieg am Ende des Tales. Über einige Felsstufen erreichen wir den guten Weg zum Rif. Piscuidù, 2.585m. Direkt an der Hütte folgen folgen wir der Beschilderung "Cima Pisciadù - Spitze, 1h" und wandern in einem großen Linksbogen, am Ende steil und direkt am Grat zum Gipfel des Cima Pisciadu, 2.985m.

Für diesen Anstieg ist normalerweise keine Klettersteigausrüstung nötig.

Variante 2: (schwer)
Zustieg zur Pisciaù Hütte über den Pisciadù-Klettersteig (Via Ferrata Brigata Tridentina).
Weiter entlang der Beschilderung "Cima Pisciadù - Spitze, 1h" wie in Variante 1.

Abstieg:

Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg wie der Anstieg, über den steilen Gratrücken zurück zur Pisciadù-Hütte. Von der Hütte folgen wir der Markierung Nr. 666 (rot-weiß-rot) und gelangen zum Ansatzpunkt des Val Setùs. Hier mithilfe der Drahtseile über einige Felsstufen abwärts in das Geröllkar. Zwischen hohen Felsmauern im Zickzack (oft bis in den Hochsommer Schneereste) weiter abwärts zur Talmündung und zuletzt über einen Schrofenhang zum Parkplatz an der Grödner-Joch-Straße.

Kartenmaterial

Kompass Blatt 624, Hochabtei (1:25.000)
Freytag & Berndt S5, Grödner Tal (1:50.000)
Tabacco, Blatt 07 "Hochabtei" (1:25.000)

Stützpunkte unterwegs:

Rifugio Pisciadù (2.585m), geöffnet von Juli bis September.

Panoramen:

Im Kar oberhalb der Hütte
Im Kar oberhalb der Hütte
Rundpanorama Cima Pisciadu
Rundpanorama Cima Pisciadu
Atemberaubende Tiefblicke
Atemberaubende Tiefblicke

Fotos:

Cirspitzen
Cirspitzen
Eintrag Gipfelbuch
Eintrag Gipfelbuch
Beschilderung Gipfelanstieg
Beschilderung Gipfelanstieg
Gipfelkreuz
Gipfelkreuz
Abstieg im Val Setus
Abstieg im Val Setus
Übers Hochplateau
Übers Hochplateau
Pisciadu Hütte
Pisciadu Hütte
Rifugio Pisciadu aus der Vogelperspektive
Rifugio Pisciadu aus der Vogelperspektive
Wegweiser an der Hütte
Wegweiser an der Hütte
Piz Boe
Piz Boe
Region Grödner Joch
Region Grödner Joch
Parkplatz in der Kiesgrube
Parkplatz in der Kiesgrube

Leser-Kommentare zur Bergtour Cima Pisciadù:

#1
von am 17.07.2018
Ich war vor kurzem (im Juni 2018) am Klettersteig. Bin bei ganz passablen Wetteraussichten ganz früh los und war am Einstieg und die folgende Stunde allein im unteren Teil. Es stellte sich Bewölkung ein, die sich in den Kessel am Wasserfall schon. Der Einstieg am Exnerturm war noch trocken. Dann setzte leichter Nieselregen ein, der alles Griffe und Tritte aus Stahl und Stein glitschig und rutschig machte. Nach oben zieht der Schwierigkeitsgrad an, aber durch den Regen war es noch eine Nummer deftiger. Aus Erfahrung genügt bei mir die bloße Handkraft (Handwerksmeister) um mich sicher am steig zu halten. Aber hier währen Handschuhe gegen die Feuchtigkeit hilfreich. Ich war jedenfals heilfroh,als ich die Brücke zu sehen bekam. Habe dann gute ,Pasta e olio' auf der Hütte gegessen und meine obligaten 2x0,5l Apfelschorle genossen. Abstieg durch Regen schnell glatt und rutschig. Sofort die Brustschlinge mit den Karabinern wieder drum. Wichtig, vor allem im oberen Teil. Ab Mitte Abstieg große Steinschlaggefahr. In Summe: schöner Steig bei trockenem Wetter. Ansonsten ruhig bleiben und hochackern. Grüße aus Dresden

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