Blick zum Lüsener Fernerkogel auf dem Weg zum Zischgeles

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Zischgeles, 3004 m (Bergtour)


Charakter:

Im Winter einer der meistbegangensten Skitourenberge im Sellrain, geht es im Sommer weit beschaulicher zu. Die Tour ist als Rundweg machbar und bietet dadurch viel Abwechslung und traumhafte Blicke auf die vergeltscherte Bergwelt im Lüsenstal. Technisch wenig schwierig, was aber nur bei trockenen und schneefreien Verhältnissen gilt.

Tourdaten:

Gehzeit: 06:00:00 gesamte Runde
Höhendifferenz: 1317m
Exposition: N bis O
Schwierigkeit: 2
Starthöhe: 1692 m
Endhöhe: 3004 m
Beste Tourenzeit: Sommer bis Spätherbst
Gebirge(Region): Stubaier Alpen (Sellrain, Lüsens)

Anreise/Zufahrt:

Über die Inntalautobahn bei der Ausfahrt Kematen abfahren. Von dort Richtung Sellrain/Kühtai bis nach Gries im Sellrain. Gleich gegenüber dem Gemeindezentrum links ins Linsental abbiegen und bis zur Ortschaft Praxmar fahren. Kostenpflichtiger Parkplatz (Euro 4,- für 1 Tag, EUR 8,- für 2-10 Tage)

Ausgangspunkt:

Praxmar (1.692m)

Aufstieg

Wegens der besseren Aussicht sollte man beim Aufstieg den markierten Weg 32 wählen. Dieser führt zunächst vom Parkplatz wenige Meter bis zur Talstation des Hausbergliftes. Man folgt der Piste bis zur Schäfalm und weiter bis man auf einer Höhe von ca. 2100m nach links abbiegt und über einen kleinen Rücken auf die Südseite gelangt. Nach kurzer Zeit erreicht man die Abzweigung zum Oberstkogel. (In einem halbstündigen Abstecher läßt sich dieser leicht besteigen.) Wer gleich zum Zischgeles will, läßt Abzweigung rechts liegen und geht den Weg weiter bis man - immer begleitet von der herrlicher Aussicht auf den Lüsenser Fernerkogel - einen Sattel erreicht. Von hier immer gut markiert dem Grat entlang bis zum Gipfelaufbau des Zischgeles. Über Blockwerk und leichter Kletterei erreicht man den 3004m hohen Gipfel. Einige Stellen am Gipfelaufbau sind ausgesetzt und vereinzelt mit einem Seil gesichert. Vorsicht bei Nässe oder Schnee.

Abstieg:

Vom Gipfelkreuz Richtung Norden über Blockwerk absteigen (Weg Nr. 31), der über das Satteljoch in ein grölliges Kar führt. In einer Ebene trifft man auf einen kleinen Bach den man weiter folgt bis man rechts über eine Steilstufe absteigt. Von hier weiter bis zur Moarleralm auf 1896m. Nach wenige Metern auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg zweigt man leicht rechts auf einen Steig ab, der einen schließlich bis zum Parkplatz von Praxmar bringt.

Kartenmaterial

Alpenvereinskarte Nr. 31/2 Stubaier Alpen, Sellrain, 1:25 000

Stützpunkte unterwegs:

Gastronomie im Örtchen Praxmar (1692 m), unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Panoramen:

Panorama mit Hoher Viller Spitze, Lüsener Fernerkogel und Schöntalspitze
Panorama mit Hoher Viller Spitze, Lüsener Fernerkogel und Schöntalspitze
Gipfelpanorama
Gipfelpanorama

Fotos:

Kurz vor dem Ziel
Kurz vor dem Ziel
Ideale Fernsicht bei klarem Herbstwetter
Ideale Fernsicht bei klarem Herbstwetter
Im Sattelloch
Im Sattelloch
Auf dem Weg Nr. 32
Auf dem Weg Nr. 32
Die letzten Meter vor dem Gipfel
Die letzten Meter vor dem Gipfel

Leser-Kommentare zur Bergtour Zischgeles:

#3
von Chris S. am 27.09.2016
Hallo Andrea und Christian, danke für euer Feedback zur Tourenbeschreibung. Wir haben die Beschreibung angepasst und auf ausgesetzten Stellen und seilgesicherte Bereiche hingewiesen. Auch haben wir ergänzt, dass die Tour bei Schnee deutlich schwieriger/gefährlicher wird, was allerdings für alle Bergtouren gilt. Ich hoffe die Beschreibung passt nun besser zu euren Erfahrung. Danke nochmal für eure Mühe! Lg Chris
#2
von Christian S. am 25.09.2016
Ich kann Andrea nur zustimmen, war heute ebenfalls oben (griaß di Andrea!), zwar bestes Wetter, aber teilweise Schnee vorm Gipfel, was den letzten Aufstieg an manchen Stellen zu einer Rutschpartie machte. Zudem gibt es oben ein kurzes versichertes Stück, wobei ich mich frage, wieso gerade dieses und nicht ein, zwei weitere Stellen auch noch versichert wurden. Alles in allem sicherlich kein Hexenwerk, aber die Beschreibung ist so einfach unvollständig, daher kommentiere ich hier. Außerdem finde ich die Zeitangabe von 6:30 eher großzügig (habe lt. meinem gpx-track 2:45 hoch und 2:00 runter gebraucht, 5:05 für die ganze Tour mit Pausen).
#1
von Andrea M. am 25.09.2016
Die ganze Beschreibung ist sehr ungenau und sehr unzureichend, gibt es Grashänge, Schrofen, leichte Klettereien, Versicherungen und kaum etwas über den Gipfelaufbau, den ich nicht mit "Blockwerk leicht erreichbar" beschreiben würde - wird meiner Meinung nach völlig heruntergespielt mit "einer der leichtesten 3000er" - bei Schneeresten sehr rutschig und gefährlich werden kann. Viel Kletterei und ausgesetzt.

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