Firnklassiker Goinger Törl - Wilder Kaiser | Zur Skitour Goinger Törl (Griesner Kar) mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Mrz
23
2015

Hinterer Seelenkogel, 3472m

geschrieben am 23. März 2015 von Chris

Nach dem Regen von Samstag Nacht muss doch weiter oben Pulver zu finden sein, so unsere Überlegung. Wir wollten es genau wissen und stiegen Sonntag Nachmittag von Obergurgl zur – bis zum letzten Platz gefüllten – Langtalereckhütte auf.

Heute starteten wir dann Richtung Süden, unser Ziel: Der Hintere Seelenkogel. Bei bestem Wetter kamen wir trotz der Höhe gut voran und erreichten nach knapp 3,5 Stunden das Plateau zwischen Mittleren und Hinteren Seelenkogel. Der Gipfel des letzteren wird erst ganz zum Schluß sichtbar. Ein kurzer Steilhang führt auf den höchsten Punkt mit 3472m. Die Aussicht in dieser Höhe ist kaum zu überbieten.

So schön der Aufstieg auch war, des Highlight des Tages sollte noch folgen. Oben erwähnte Niederschläge bildetet in dieser Höhe eine ca. 10-20 cm dicke Schneeschicht. Die nutzen wir für unsere Abfahrt über den Wasserfallferner, was nichts anderes bedeutet als 1000 Höhenmeter bester Pulver bei idealem Skigelände.
Übrigens: Die Spalten am Wasserfallferner sind zur Zeit vollständig verdeckt.

Fazit: Für mich skitechnisch bislang die beste Tour des Winters!

Mrz
22
2015

Die etwas andere Schitourenerfahrung – Sella Ronda

geschrieben am 22. März 2015 von tanja

Meine Kollegin und ich trauten uns gestern mit 599 weiteren 2-er Teams an den Start der Sella Ronda. Bei Traumwetter fiel um 18 Uhr in Wolkenstein der Startschuss. Von dort gings der Masse nach auf das Grödner Joch und in der Abenddämmerung hinunter nach Corvara. Durch die Nacht über den Passo Campolongo nach Arabba, über das Pordoi Joch nach Canazai und noch über das Sella Joch retour nach Wolkenstein.

Mit unseren 5 Stunden gehörten wir zwar nicht zu den schnellsten, sind aber jetzt um eine coole (meine erste) Schitourenrennerfahrung reicher.

Folgende Frage tauchte natürlich gleich am Morgen danach auf: einmal und nie wieder, oder Blut geleckt und das Training geht weiter?

Eins kann ich schon mal sagen: Liebe Tamara, danke dass du mich dazu motiviert hast! Du warst die beste Partnerin für diese Tour! Echt a cooles Event.

Diese rund 2700, für Schitourengeher recht flachen, Hm und 42 km wären auch bei Sonnenschein und mit Alpenschi eine Reise wert.

Fazit: Materialfetischismus pur, aber geniales Rennen! Könnte sein, dass man uns wieder sieht!

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Mrz
22
2015

Schrankogel – Ruderhofspitze 20.03.

geschrieben am 22. März 2015 von Lena

Wie schon so oft nutzten wir die Öffis für eine Skitour, diesmal ausgehend vom Stubaital. Auffahrt mit den Gletscherbahnen bis zur Daunscharte und Abfahrt (meist hart gepresster Schnee) Richtung Amberger Hütte am Sulztalferner. Gut gespurter Aufstieg über den Schwarzbergferner und über den Ostgrad des Schrankogels, trotz griffigem Schnees sind Steigeisen sehr zu empfehlen! Abfahrt über die sehr steile NO-Wand, hier haben wir die ersten Meter nach dem Gipfel abgeklettert bevor wir die Ski (Splitboard) anschnallten.
Querung des Schwarzbergferners und den kurzen Übergang der Wildgratscharte und über die enge Rinne hinunter auf den Alpeiner Ferner. Über den relativ flach ansteigenden Gletscher bis zur Hölltalscharte und ab hier mit Schi am Rücken weiter entlang des Grates bis zur Ruderhofspitze. Abfahrt über schönstes Schigelände (und grandiosem Firn) richtung Talstation der Stubaier Gletscherbahnen. Unten durchs Latschengelände – auf Grund schneemangels zur Zeit etwas schwierig. Abwechslungsreiche, eindrucksvolle Tour und somit auf Platz 1 meiner persönlichen Skitouren-ranking-list (so far)!

Mrz
19
2015

Wildspitze 19.03.

geschrieben am 19. März 2015 von Lena

Bei dem Skitourenklassiker sucht man Einsamkeit zwar vergebens, jedoch machen die spektakuläre Gletscherlandschaft und der endlose Ausblick auf die umliegende Berglandschaft die Tourengeherscharen definitiv wett. Neben Gletscherausrüstung und Steigeisen wären gestern Harscheisen teilweise von Vorteil gewesen. Die Spaltengefahr schätzten wir zwar gering ein, dennoch stiegen wir am Seil auf. Den Gipfel erreichten wir über das letzte felsige Stück mit Steigeisen und den Schi am Rücken. Abfahrt über den Vorgipfel und weiter unten entlang der Aufstiegsspur. Ein leichter Powder-Flaum ließ uns auch einige lässige Schwünge ziehen :) Weiter gings über das Tschaschachtal hinaus – bei noch guten Bedingungen und genügend Schnee – bis zur Talstation des Pitz-Expresses.
Fazit Wildspitze: Zwar kein Hatscher oder Höhenmeterrekord, aber vielleicht gerade deswegen eine Genuss-Hochtour vom Feinsten!

Mrz
18
2015

Venedigerumfahrung 3

geschrieben am 18. März 2015 von Tom Krimbacher

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Mit einem guten Frühstück auf der Kürsingerhütte begann unser Abschlusstag. Die ganze Nacht über brauste der Wind über die Hütte hinweg und verwehte sämtliche Auf – und Abfahrtsspuren. Der Großer Geiger stand schon komplett im Nebel. Wir starteten um halb 8 von der Hütte weg bei kalten Temperaturen und Schneetreiben. Nach gut 15 Minuten wurde das Wetter besser und wir gingen in der Sonne. Wir querten unterhalb des Keeskogels, wo wir zusätzlich noch 300 hm aufstiegen um dann von einem Gipfel neben dem Keeskogel hoch queren zu können und auf das Obersulzbachkees abzufahren.
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Erstaunlicherweise lies der starke Wind enorm nach, es wurde praktisch windstill und der Nebel verschwand dann umso weiter wir nach oben kamen immer mehr. Unterhalb der Venedigerscharte schlossen wir zu einer Gruppe auf welche bereits vor uns gestartet war. Der Bergführer dieser Gruppe empfahl uns darauf hin uns mit Seil anzuseilen da durch den wenigen Schnee der heuer liegt die Spalten nur mit 10 cm bedeckt waren. In der Scharte dann querten wir dann einige Spalten, wo man wirklich mit den Stöcken die 10cm einige male durchbrechen konnte und in die Spalten sehen konnte. Der Bergführer legte eine wirkliche gute und sichere Spur an, kurz vor ende der Scharte mussten dannwir und nachfolgende Gruppen auf Harscheisen bzw sogar Steigeisen Wechseln, da einige Blankeisstellen durch den heftigen Föhnsturm der Nacht zustande kamen. Oben dann sind wir problemlos mit Harscheisen zum Skidepot des Großvenedigers aufgestiegen. Der Großvendeiger war vom dorfertal herauf bis zum Defreggerhaus im Nebel, von der Kürsinger jedoch nicht, somit hattens wir perfekt erwischt.
Sind dann natürlich zum Gipfel hinüber, wo wir alleine!! waren. eine nachkommende Gruppe machte ein Foto von uns.
Großvenediger 3666m
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Konnten natürlich das geniale Panorama genießen und schauten schon in Richtung Heimat rüber, wo wir traumhaft den Wilden Kaiser und den Großen Rettenstein sehen konnten.

nun gings runter und wir nahmen dann noch gleich in 3 minütiger Stapferei den nächsten 3000er mit, das Hohe Aderl 3504m.
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und weiter gings bergab zum Rainertörl und über das Mullwitzkees sind wir bis zur Schulter abgefahren, dann 30 meter hoch und über das Defreggerhaus zur johannishütte abgefahren. Vom guten Schnee der letzten Tage natürlich nichts mehr vorhanden.

An der Johannishütte gabs zum Abschluss ein verspätetes Mittagsessen, danach sind wir das Dorfertal auswärts zum Parkplatz gefahren.

um 16 Uhr beendeten wir unser unglaubliches Wochenende und fuhren mit einem fetten Grinsen im Gesicht nach Hause.

Mrz
18
2015

Venedigerumfahrung 2

geschrieben am 18. März 2015 von Tom Krimbacher

Der Samstag begann wie er am Freitag aufgehört hat – mit strahlenden Sonnenschein von früh bis spät. Nach ausgiebigen Frühstück um 6 Uhr machten wir uns dann auf den Weg Richtung Großer Geiger. Über eine Brücke überwindeten wir den Dorferbach und stiegen über die vortags gespurte steile Rampe mit Harscheisen auf das Türmljoch auf und weiter am Kleinen Geiger vorbei. Da noch keine Aufstiegsspuren waren, entschieden wir uns sehr hoch zu queren. Nachfolgende Aspiranten folgten uns nicht, sondern querten den gesamten Hang wesentlich weiter unten, was uns stutzig machte. Ob wir nun Richtig waren wussten wir nicht, wir hielten uns stets nach Karte und Höhe. Wir querten so über einen riesigen Lawinenkegel (der schon bestimmt vor einer Woche abgegangen war) und querten dann auch noch unterhalb des Großen Happs. Eine Firnrampe vermittelte uns dann den Zugang zum Großen Geiger.
(wie sich später dann herausstellte wurde die andere Gruppe, welche weit unter uns querte, zum Umkehren gezwungen, da sie sich an einer Karte von 1960 orientierten, der Gletscher ja drastisch abnimmt, und sie dann vor einem riesigen, unmöglich überwindbaren Gletscherbruch umdrehen mussten und mit 2 stündiger Verspätung am Geiger ankamen.)

Mit Ski die Südwestflanke soweit wie möglich hinauf, Skidepot und die letzten Meter zu Fuß zum großen Geiger 3360.

Die letzen Meter zum Geiger
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Auf dem Gipfelfoto nur Andi, Martina und Katja – weil Marian und ich bei der Querung des großen Happs dermaßen von der steilen Rinne auf den Großen Happ fasziniert waren, das wir uns sofort Steigeisen anzogen und die 400hm Rinne auf allen viern hochgingen. Die Rinne vom Großen Happ 3350m war sehr eisig und leider kein Genuss, aber wieder einen 3000er mitgenommen entschädigt dafür. 20 Minuten nach den drein kamen auch wir am Geiger um 12 Uhr an. Vom vorhergesagten Wetterschwung noch keine Spur.
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Vom Skidepot bzw. 3 von uns sind ja direkt vom Großen Geiger abgefahren sind wir etwa 50 Höhenmeter zu einer Scharte abgefahren, die uns den Übergang zum Obersulzbachkees ermöglicht. im Vorhinein gingen die Meinungen auseinander: auf der Johanisshütte sagte der Hüttenwirt es wird zum abseilen, der Führer schreibt gar vom Abfahren, andere Tourengeher redeten von nicht passierbar.

An der Scharte war ganz klar kein Weiterkommen auszumalen, aber es war schon eine Abseilstelle eingerichtet. So seilten wir uns gut 20 Meter über die Felsen ab.
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Danach warteten 1000 Höhenmeter Abfahrt am Obersulzbachkees und wir wussten nicht was uns erwarten würde aber wir erlebten das unglaublichste, kaum vorstellbare, denn nach 3 Schwüngen war klar, das 1000hm feinster Pulver vor uns lagen.

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An der ehemaligen türkischen Zeltstadt angekommen fellten wir auf, Martina und Katja machten sich auf dem Weg zur Kürsingerhütte (250hm Gegenanstieg erforderlich) – Andi, Marian und ich entschieden uns aufgrund des Traumpulvers nochmal 200 Höhenmeter aufzusteigen um wieder runter wedeln zu können.
Dann quälten wir uns noch die 250hm Gegenanstieg zum unserem heutigen Ziel, der Kürsingerhütte, welche auf einer wunderbaren Kanzel liegt.

Völlig erschöpft erreichten wir nach 9einhalb Stunden Gehzeit mit Pausen, 20 Kilometern und 2200 Höhenmetern die Hütte um 18 Uhr und konnten noch abschließend dieses unglaubliche Foto von unserem heutigen Tagesziel, dem Großen Geiger machen.

Rechts vom Großen Geiger die Scharte wo es zum abseilen wurde, danach sieht man noch einen Teil unsere Abfahrt die sich dann rechts hinunterzieht.
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Nach dem guten Abendessen erzählten uns noch Bergsteiger das es heute äußerst schwierige Verhältnisse am Großvenediger gab, sie schon unterhalb der Vendeigerscharte auf Steigeisen wechseln mussten, und auch oben die flache Querung zum Gipfel bei Blankeis nur mit Steigeisen begehbar war.
Dazu war noch ein Wetterumschwung vorhergesagt.

Mrz
18
2015

Venedigerumfahrung 1

geschrieben am 18. März 2015 von Tom Krimbacher

Gestartet sind wir am Freitag um 10 Uhr vom Parkplatz untern Wiesenkreuz im Virgental, 3 mal mussten wir kurz unsere Ski ausziehen und ein wenig tragen, da in Osttirol heuer besonders wenig Schnee liegt. Nach gut eineinhalb Stunden auf der Forststraße sind wir am Gumpachkreuz angekommen, wo wir eine kleine Jausenpause machten.

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Dann sind wir noch eine halbe Stunde bis zur Johannishütte gegangen, wo wir gegen Mittag ankamen. Auf der Terasse genossen wir die Sonne, haben einige unserer Sachen ins Lager gebracht und entschieden uns wegen der frühen Zeit und des Traumwetters Richtung Defreggerhaus zu starten um dann für den letzten Tag mögliche Abfahrtsvarianten zu besichtigen.
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Wir sind dann in gut 2 Stunden auf den Kapunitzköpfl gestiegen, der sich kurz vor dem Defreggerhaus befindet und wo quasi die die Materialseilbahn drübergeht.
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Dort machten wir eine längere Pause. im Hintergrund des Bildes links schon der Großvenediger erkennbar – vor ihm das Hohe Aderl und bildmittig das Rainerhorn.
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Da noch niemand in dieser Woche auf den Großen Geiger von der Johannishütte aus gestiegen war entschieden wir uns noch für die morgige Etappe vorzuspuren bzw. eine vernünftige Spur bis unter das Türmljoch zu legen, für dieses Unterfangen benötigten wir weitere 2 Stunden in sehr steilem Gelände. Dafür fanden wir dann unterhalb des Türmljochs eine 600 hm lange Rinne, wo wir direkt auf die Johannishütte abfahren konnten. Die Rinne darf nur bei besten Verhältnissen befahren werden, sie verzeiht keine Stürze und ist extremst steil (teilweise bis 50 Grad)- Auf dem Bild schaut sie einfacher aus als sie ist

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Nach insgesamt 7 einhalb Stunden und 1800hm in den Beinen erreichten wir pünktlich aufs Abendessen um 18 Uhr die Johannishütte.

Mrz
16
2015

Skitour Hintere Goinger Halt 2195 m

geschrieben am 16. März 2015 von mikemagic

Gestern ging es über die Gaudeamus Hütte und das Kübelkar zum Ellmauer Tor und dann zu Fuß weiter auf die Hintere Goinger Halt.

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Start an der Wochenbrunner Alm

IMG_0007    Aufstieg durchs Kübelkar zum Ellmauer Tor    IMG_0012

 

Von dort zu Fuß auf den Gipfel der Hinteren Goinger Halt

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Am Gipfel relativ kalter Wind, so dass wir nur für ein Foto blieben.

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Abfahrt gegen 11:30 Uhr durch super Firn.

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Mrz
16
2015

Ampferstein 15.03.

geschrieben am 16. März 2015 von Lena

Es war vorherzusehen, dass wir am vergangen Sonntag nicht die einzigen sein würden die es in die grandiose Bergwelt der Kalkkögl zieht. So war es keine Überraschung dass sich ein Tourengeher nach dem anderen die Spitzkehren vom Axamer Lizumer Schigebiet hinauf zum Lizumer Kar erarbeitete. Dort stiegen wir die steile Scharte zwischen Marcheisenspitze und Ampferstein auf, was Dank der sicheren Verhältnissen unbedenklich war. Oben angelangt wird man mit einem beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt belohnt. Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel legt man ohne Schi zurück. Die Abfahrt war zwar ziemlich verspurt – wobei trotzdem mit Spaßfaktor wegen des steilen Geländes – und weiter unten waren auch einige unberührte Schwünge möglich. Toller Tag, tolle Tour mit de Mötzn!

Mrz
16
2015

Naviser Kreuzjöchl 13.03.

geschrieben am 16. März 2015 von Lena

Mit Sicherheit würden mir sämtliche Tourenskifreaks, Schneesüchtige und Bergfexen bestätigen, dass das vergangene Wochenende jeden winterlichen Traum übertroffen hat!
Den vorlesungsfreien Freitag nutzten wir für eine Skitour im Navistal, das von Innsbruck gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Vorerst gehts hier entlang der Rodelbahn durch den Wald bis zur Naviser Hütte. Danach über die Bergrücken in Spitzkehren (teilweise wären hier Harscheisen von Vorteil) bis zum Gipfel. Auf Grund der sicheren Bedingungen entschieden wir uns für einen bisher unbefahrenen Hang, der vom Vorgipfel in südöstlicher Richtung ins Navistal geht, und wurden mit perfektem Firn belohnt. Weiter unten relativ schneearm aber noch befahrbar und die letzten Meter ins Tal wieder über die Rodelbahn. Dann gilt es nur noch nette bayrische Studenten mit Auto zu finden und so auf schnellstem Weg zurück nach Innsbruck zu gelangen :)

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Mrz
15
2015

Torhelm, 2.494m

geschrieben am 15. März 2015 von asti

5,8km Talhatscher mit nur knapp 400 Hm – der Weg zum Pulver müsste derzeit noch nicht so lang sein…

Verhältnisse derzeit Spitze! An der Erlauer Hütte liegt eine sehr dicke Schneedecke, die Öfeleralm ist kaum zu sehen und oben an Torhelm Reihen sich Pulverabfahrten unmittelbar neben Firnhänge! Klingt wie ein Tourismusprospekt – stimmt aber!

Leider hat uns der Föhnsturm fast vom Gipfel geblasen und lies das Frühlingswetter dadurch wie einen eisigen Wintertag erscheinen, Gipfeljause sowieso zu vergessen. Unglaublich da im Inntal schon der Frühling eingezogen ist und knapp 15 Grad im Gepäck hat. Dadurch wird auch der Pulver einen stärkeren Deckel kriegen als er teilweise schon hat.?

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Mrz
14
2015

Kopftörl

geschrieben am 14. März 2015 von Aj

Kaiser Wetter begleitete uns heute aufs Kopftörl. Der Aufstieg erfolgte südseitig über die Gruttenhütte. Abgefahren sind wir auf der Nordseite im hohen Winkel. Nach kurzem Aufstieg zum Stripsenjoch erfolgte die Abfahrt zur Griesenau. Im hohen Winkel fanden wir unverspurten Pulver. Selbiges am Stripsenjoch. Südseitig zum Kopftörl liegt noch viel Schnee. Pickel und Steigeisen mitnehmen und früh aufbrechen.

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Mrz
14
2015

Auf Sömen (2.798 m) und Roter Kogel (2.832 m)

geschrieben am 14. März 2015 von Betti

Eines vorweg: Heute gab es keine steile Firntour sondern eine traumhafte Abfahrt im Pulver – obwohl es beim Aufstieg und auf den Gipfeln überhaupt nicht danach aussah…

Gestartet sind wir erst um 7.30 Uhr beim Parkplatz zur Juifenaualm. Zügig gings durch den Wald (teilweise rutschig) zur Alm und weiter der Aufstiegsspur folgend Richtung Auf Sömen. Eiskalter Wind war unser Begleiter, bis uns endlich die ersten Sonnenstrahlen erreichten. Am Gipfelkreuz Auf Sömen war schnell klar, dass wir unsere geplante Abfahrt ins Fotschertal vom Roten Kogel aus starten werden. Teils die Skier tragend sind wir über den langgezogenen breiten Gipfelgrat noch zum Gipfelkreuz des Roten Kogels aufgestiegen. Auf diesem Weg hat Tourenplaner Hompf schon den perfekten Pulverhang zur Abfahrt ausfindig gemacht. Wir haben uns dann auf seine Spürnase verlassen und konnten in einer weiteren – für mich unbekannten – Abfahrtsvariante viele unverspurte Hänge im traumhaften Pulver genießen – und das bis kurz vor den Forstweg. Über die Rodelbahn ging es dann zurück zur Eisbrücke im Fotschertal, wo wir in der Früh bereits ein Auto abgestellt hatten. Super Runde mit lässigen Leuten –  das Bier habt ihr euch verdient :-)

 

Mrz
11
2015

Hinterer Daunkopf, 3225m

geschrieben am 11. März 2015 von tanja

Am Montag sind wir von der Amberger Hütte durch das Sulztal auf den Hinteren Daunkopf aufgestiegen. Der Weg führt zunächst von der Hütte taleinwärts in südlicher Richtung und über einen kurzen Aufschwung bis vor die Steilstufe zum Sulztalferner. Hier sind wir dann links über mittelsteile Hänge mit viel Pulverschnee in das Bockkar und zuletzt wieder südlich hinauf zum Gletscherbecken unterhalb des Gipfels. Auf einer beeindruckenden Wechte haben wir den Gletscher gequert und sind zuletzt über den Gipfelkamm mit Ski bis zum Gipfelkreuz aufgestiegen.

Vom Gipfel hat man einen tollen Überblick des Stubaier Gletscherskigebietes. Auch die Wetterstimmung über dem Zuckerhütl und dem Pfaff war genial. Im oberen Bereich war die Abfahrt etwas zäh, da die vielen Windgangeln einen schönen Wedelschwung verhinderten. Ab dem Gletscherende dann tolle Verhältnisse bis zur Amberger Hütte und weiter am Rodelweg bis ins Tal zum Parkplatz in Gries.

Ab der Hütte ca. 1100Hm / 3h.

Wetterstimmung zum Sonnenaufgang an der Amberger Hütte

Wetterstimmung zum Sonnenaufgang an der Amberger Hütte

Blick vom Gipfelkamm zum Schrankogel

Blick vom Gipfelkamm zum Schrankogel

Steiler Abbruch vom Daunkopf ins Stubaier Skigebiet

Steiler Abbruch vom Daunkopf ins Stubaier Skigebiet

Pfaff und Zuckerhut - Stubaier Gletscher

Pfaff und Zuckerhut – Stubaier Gletscher

Abfahrt im oberen Gletscherbecken in Richtung Schrankogel

Abfahrt im oberen Gletscherbecken in Richtung Schrankogel

Firnschneid am Gletscher unterhalb des Daunkopfes

Firnschneid am Gletscher unterhalb des Daunkopfes

Breiter Talboden nach der Amberger Hütte

Breiter Talboden nach der Amberger Hütte

 

Mrz
10
2015

Steintalspitzen 2743m

geschrieben am 10. März 2015 von Chris

Im Rahmen einer Ausbildungstour starteten wir heute in Haggen (Sellraintal) mit den Steintalspitzen als Tagesziel. Die erste Schlüsselstelle – die Hinterzwing- ist momentan recht gut zu meistern. Der Bach ist fast vollständig von Schnee und Eis überdeckt, dennoch sind Harscheisen von Vorteil. Danach über das Steintal und über die sehr steile Rinne zum Skidepot. Von dort in Blockkletterei in wenigen Minuten zum Gipfel. Der Schnee war heute im Gipfelhang leider nicht mehr pulvrig. Ein oberflächliche Kruste erschwerte das Abfahren. Besser war es weiter unten im sogenannten Steintalboden, hier waren einige Schwünge in Pulver möglich.
Fazit: Schöne Tour mit kurzer luftiger Kletterei zum Gipfel!