Transalp Steinach - Gardasee - Wegweiser zum Pso 5 Croci | Zur Radtour Tag 4: San Martino di Castrozza - Roncegno mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Jul
21
2014

Drei Zinnen Umrundung (Tre Cime di Lavaredo)

geschrieben am 21. Juli 2014 von Tom Krimbacher

Von Toblach gings mit dem Auto vorbei am Toblacher See bis zum Lago di Misurina, wo es 100 Meter davor links hoch geht. ca 2 km sind es bis hoch bis zur Mautstelle (24 Euro Maut), danoch gehts noch gute 6 Kilometer hoch bis zu den rießigen Parkplätzen der Rifugio Auronzo (2320m), wo letztes Jahr auch eine Bergankunft des Giro Italia im Schneetreiben sein Ende nahm. Hunderte von Autos sowie sehr viele Busse prägten den ersten Eindruck, Massentourismus pur einfach. Unscheinbar schaut man vom Parkplatz hoch, man steht ja exakt vor den 3 Zinnen, aber eben von der Rückseite, wo sie einem praktisch unbekannt sind.
In einer guten halben Stunde waren wir bereits an der Rifugio di Lavaredo (2325 m)vorbei, bevors leicht hoch ging zur Scharte. Nun wanderten wir zur Dreizinnenhütte (2438m), seit der Scharte mit permanenten Blick auf das Herzstück der Dolomiten, von der bekannten Seite. Weil uns am Schotterweg zuviel los war, wählten wir kleinere Wanderwege zur Dreizinnenhütte, kleine Schneefelder konnten wir problemlos überqueren. Nach 1,5 Stunden erreichten wir die Hütte, auf der Terasse saßen gefühlte 500 Wanderer und genossen ihr Mittagsessen und den grandiosen Ausblick auf die Zinnen.
Die Hälfte des weges war nun geschafft, dann gings kurz Runter und wieder hoch, vorbei an einer Alm und von dort noch in 30 minuten zurück zum Ausgangspunkt.

Die gesamte Umrundung der 3 Zinnen, ist für jeden machbar, von Kindern bis Senioren war alles zu finden, da die Schotterstraße sehr gut ausgebaut ist. Die Zinnenumrundung dürfte sich zwischen 250-350 hm bewegewn, falls man permanent Schotterstraße wählt. In 3 Stunden ist die Umrundung sicherlich möglich, wir benötigten ca. 5 Stunden, mit den ganzen Foto Pausen und dem kleinen Abstechern zu den Unterirdischen Gängen des Paternkofels (Monte Paterno), welche brutal weitläufig sind.
Die große Zinne ist 2.999m, die kleine und die westliche Zinne sind ein wenig niedriger.

Anbei die Fotos. 2 Fotos sind vom Paternkofel, der Rest dürfte klar sein .

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Jul
21
2014

Pragser Wildsee (Lago di Braies)

geschrieben am 21. Juli 2014 von Tom Krimbacher

Letzten Montag sind wir in der Früh über Pass Thurn, Felbertauern und dem landschaftlich wunderschönen Staller Sattel nach Südtirol gefahren. Zwischen Brunneck und Toblach gings ins Pragser Tal wo man mit dem Auto bis zum Seehotel des Pragser Wildsees (1.500 m) hoch fahren kann. Die Parkplatz Maut beträgt 4 Euro, jedoch sollte man vor 11 Uhr am See sein, da es sonst schwierig wird einen Parkplatz zu bekommen. Die Seeumrundung ist in ca. 45 min machbar, leider ist er halt extremst überloffen. Außerdem gehört der See zum Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

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Jul
20
2014

Mit dem Rennrad ins Pillerseetal

geschrieben am 20. Juli 2014 von asti

Der Hitze zum Trotz sind wir heute recht zeitig in der Früh los, um mit dem Rennrad nicht nur die LKW-freie Zeit auf der Loferer Bundesstraße zu nutzen, sondern auch um zum traumhaft gelegenen Pillersee zu fahren. Zunächst nach St. Johann, wo wir uns entschlossen, erst nach Waidring zu fahren um quasi im Uhrzeigersinn das Pillerseetal zu erkunden. Von Waidring dann auf der gemütlichen Landstraße in angenehmer Steigung zum Pillersee, wo wir uns ein wohlverdientes, zweites Frühstück gönnten (Sachertorte am Vormittag – ist das Zuckermangel oder gar ein Hungerast?). Weiter über St. Jakob im Haus nach Hochfilzen und von hier rasant nach Fieberbrunn und weiter talauswärts nach St. Johann. Nun in der bereits recht schwülen Mittagshitze retour durch das Sölllandl.

Ab Wörgl 110 km mit gerundeten 1.000 Hm.

Diese Runde ist aber auch für MTB-er toll geeignet, da von St. Johann nach Waidring ein toller Radweg führt, durch das Pillerseetal hindurch ebenfalls und natürlich auch retour nach St. Johann – quasi einmal um den Kalkstein. Dafür würde ich empfehlen, das Auto beim Kaiserstadion in St. Johann zu parken (gut beschildert) und ebenfalls wie oben beschrieben, im Uhrzeigersinn zu fahren.

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Am Pillersee (Kitzbüheler Alpen)

Pillersee - ein tolles Ziel für Radfahrer

Ein Tip für Radfahrer ist der Pillersee auf jeden Fall!

Jul
19
2014

Ellmauer Halt, 2.344m (Wilder Kaiser)

geschrieben am 19. Juli 2014 von asti

Am Freitag sind wir bei bestem Wetter von der Wochenbrunneralm über den neuen Klettersteig “Klamml” (Toureninfos in Kürze online) zur Gruttenhütte aufgestiegen. Wieder erwarten war es sehr angenehm kühl und wenig los, daher sind wir noch weiter hinauf über den Gamsängersteig zur Ellmauer Halt.

Grundsätzlich ist diese Kombination sehr empfehlenswert, zumal man dann einige wirklich tolle Kletterstellen am Steig mit dabei hat (komplette Klettersteigausrüstung unbedingt erforderlich!) und mit der Seilbürcke über das Klamml etwas luftigen Nervenkitzel mit dabei hat.

Abgestiegen sind wir dann über die Gruttenhütten und den Normalweg zurück zur Wochenbrunneralm. Wer vom leichten Klettern noch nicht genug hat, könnte die Tour noch einmal um einen 3. Steig verlängern: Von der Gruttenhütte über den Jubiläumssteig in das Kübelkar und über die Gaudeamushütte retour zum Ausgangspunkt.

Für den Klammlsteig und die Ellmauer Halt sollte man hinauf und wieder runter mindestens 5-6h einplanen.

Klettersteig Klamml, Schwierigkeit max. “D”.
Gamsängersteig Schwierigkeit max. “B/C”

Klamml Klettersteig am Wilden Kaiser

Klettersteig Klamml – Wilder Kaiser

Klamml Klettersteig - Wilder Kaiser

Gleich zu Beginn geht es ordentlich bergauf – Klamml Klettersteig am Wilden Kaiser

Ende des ersten Teil - kurz vor der Seilbrücke am Klammlsteig - Wilder Kaiser

Kurz vor der Seilbrücke über das Klamml

Ellmauer Halt

Am Gipfel der Ellmauer Halt, 2.344m

Jul
19
2014

Söller MTB Race

geschrieben am 19. Juli 2014 von asti

Bei sommerlichen Temperaturen ging’s für eine überschaubare Fangemeinde von Söll quer durch das Hexenwasser und für die ambitioniertesten Biker sogar noch weiter bis hinauf zur inneren Keatalm.

Trotz Hitze wurde der Streckenrekord durch Robert Berger (Treppenfüchse Biketeam aus Hopfgarten) geknackt! Ab sofort gelten 32 Minuten und 32 Sekunden als Maß der Dinge auf der traditionellen Streke zur Keat!

Danach gabs die obligatorische Pastaparty bei der Gründlalm!

Danke und Gratulation an alle Hitzebegeisterten Radfahrer!

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Jul
19
2014

Sonnenaufgang Rumer Spitze

geschrieben am 19. Juli 2014 von Frosti

Zu früher Stunde ging es heute mit dem Auto zur Hungerburg und von dort weiter über den Forstweg nach oben. Vorbei an der Rumer Alm und knapp oberhalb der Vintl durch Latschen weiter in Richtung Kreuzjöchl. Über den extrem gut markierten Steig ging es dann empor zur Rumer Spitze. Etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang erreichten wir unser Ziel und durften im eisigen Wind das herrliche Panorama genießen. Vom Glockner über den Venediger im Osten, vorbei an Habicht, Zuckerhütl und co im Süden bis weit hinein in den Westen färbte die Sonne dennoch alles in ein leichtes rot und ließ die Kälte vergessen. Leider nicht so schön rot wie am Scheffauer aber dennoch den Aufstieg wert, stieg um kurz vor 6:00 Uhr dann endlich die Sonne zwischen Speckkar-Spitze und Bettelwurf empor.
Nach ein paar Abzügen ging es dann über den Westgrat hinunter zur Arzler Scharte, vorbei an der (noch) geschlossenen Rumer zur Arzler Alm und zurück zum Parkplatz.
Nächstes Mal sparen wir uns allerdings diesen großen Buffer und starten im Sinne von ‘der frühe Vogel kann mich mal’ etwas später.
Alle Fotos gibt es hier.

Jul
17
2014

Einmal um den Wilden Kaiser

geschrieben am 17. Juli 2014 von asti

… hier gibt es ja bekanntlich mehrere Möglichkeiten, das Bergmassiv des Wilden Kaisers zu fuß, per MTB, per Rennrad oder mit dem Auto zu umrunden. Auf allen Varianten ist auch immer einiges los, so auch heute auf der Straße, nachdem ich mich kurzerhand für die Rennradtour entschieden habe. Von Wörgl bin ich heute nach Angath, über die Innschleife nach Langkampfen und weiter nach Kufstein. Weiter nach Ebbs und in östlicher Richtung zum Walchsee, wo schon um 9 Uhr zahlreiche Badegäste ihre Runden drehten (endlich Sommer!). Über Schwendt ging es auf die Huber Höhe und rasant weiter nach St. Johann in Tirol. Über Going, Ellmau (Großbaustelle aufgrund der Umfahrung), Scheffau uns Söll wieder retour zum Ausgangspunkt.

Gesamt sind das knapp 90km und ca. 800Hm. Rennradler sollten hier gut 3h einplanen wenn sie den 30iger-Schnitt halten können. Ich empfehle aber unbedingt die Einkehr am Walchsee, wäre ja schade sich zu sehr zu beeilen! Lieber einen Espresso-Stop und die Füße ins Wasser halten!

Jul
1
2014

Rund um die Hohe Salve + Kitzbüheler Horn

geschrieben am 1. Juli 2014 von asti

Für eine Runde um die Hohe Salve genügt ein wenig Kondition und genügend Zeit. Wer diese Runde aber erweitert und den steilsten Radberg Österreichs “dazwischenschummelt”, für den beginnt in Kitzbühel die Tour erst so richtig. Der Anstieg ist wie bereits mehrmals erwähnt – der steilste Anstieg in Österreich und gleichzeitig als Königsetappe bei der Österreich-Radrundfahrt bekannt. Von der Zeitmessanlage (kostenlos) sind es rund 7km mit maximal 22,7% Steigung – und das ist mit so manchem Rennrad schon eine ganz schöne Plagerei.

Vom Alpenhaus hatte ich heute eine tolle Fernsicht auf die frisch angezuckerten Gipfel der Hohen Tauern – ja sogar die höchsten Gipfel der Kitzbüheler Alpen waren mit etwas Neuschnee bedeckt. Genauso klar war dafür aber auch die Luft – eine endlose Fernsicht!

Nach der Abfahrt bin ich weiter nach St. Johann i.T. und über Going, Ellmau, Scheffau und Söll retour.

Gesamt rund 75km und 1600Hm

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Blick vom Alpenhaus zum Gipfel des Kitzbüheler Horn

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Frisch angetuckerte Berge und saftige Wiesen am Kitzbüheler Horn

Jun
29
2014

Rosskopf über Umwege

geschrieben am 29. Juni 2014 von bernhard

Aufgrund des prognostizierten instabilen Wetters wurde es Samstags eine recht “sichere” Trainingsvariante  (für die kurz bevorstehende Transalp) die man im Falle schlechten Wetters jederzeit abbrechen kann.

Start war wie immer in Häring, rauf über den Hennersberg vorbei am Eisstein nach Niederau. Bis zur Nachbergalm ging’s noch fahrend, danach musste das Bike geschultert werden. Nach 300 hm erreicht man dann das Hauptziel den Rosskopf. Danach geht es auf einem nicht immer fahrbaren Trail Richtung Horlerstiege. Über nette kleine Wege gehts vorbei am am Markbachjoch nach Penningberg (super Singletrail!). Der Heimweg erfolgte dann über Hopfgarten, Itter und Stallhäusl.

Super Runde die man nach Belieben kürzen oder ausdehnen kann mit aktuell 2200 hm und 50 km.

Jun
26
2014

Kitzalpbike: Hillclimb mit Rekordteilnehmerzahl

geschrieben am 26. Juni 2014 von asti

Unglaublich aber wahr: Rund 430 Starten an einem Mittwoch Abend zu einem Bergrennen?

Der Hillclimb in Brixen im Thale hat sich in den letzten Jahren zum bestbesetzten Bergrennen in Österreich entwickelt, kein Wunder, lautet doch das Motto “von der Pfarrerköchin bis zum Profi”. Insbesondere auch des Festcharakters wegen kommen Teilnehmer aus nah und fern nach Brixen!

So waren auch wir wieder mit von der Partie: Startaufstellung bei Sonne und Wolken – pünktlich auf die Minute des Starts dann plötzlicher Starkregen und Wind: die folgenden 6km und rund 550Hm wurden dann für 100% des Teilnehmerfeldes zur schweißtreibenden und vor allem nassen Angelegenheit.

Im Ziel dann ausgelassene Stimmung trotz Regenwetter und leichtem Sturm. Die Party im Dorf mit leckerem Hendl und Bier wärmte uns wieder perfekt auf!

Next Year again? Yes!

Wer nicht so lange warten möchte: Samstag – Kitzalpbike Marathon in 4 Leistungsklassen in Kirchberg / Kitzbüheler Alpen, Info auf Kitzalpbike.at

Fotos: Erwin Haiden / Astner Stefan

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Auffahrt nach Hochbrixen bei strömendem Regen – Kitzalpbike Hillclimb

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Kurz vor dem Start in Brixen – man sieht schon die Gewitterwolke heranziehen

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Seminaralm Hochbrixen – Umkleide für Hillclimber

Jun
26
2014

Rundtour Reinkarsee-Kröndlhorn-Rotwandalm

geschrieben am 26. Juni 2014 von renate

Ausganspunkt: Parkplatz im Talschluss der Windau – Westendorf, ab Jägerhäusl 9 km Mautstrasse.
(wird im moment nicht eingehoben)
Vom Parkplatz ca 400m retour zu einer Abzweigung zurück, links abbiegen und dem Fahrweg folgen bis der von der Baumgarten-zur Oberkaralm führende Steig von rechts einmündet. Ab hier links den Steig folgen, (quert mehrfach die Almstrasse). Ab der Oberkaralm gibt es nur mehr den Steig.
Vor einer Geländestufe mündet links der für den Abstieg vorgesehene Steig über die Rotwandalm. Bis zum Reinkarsee (ca 15 Minuten) muss noch ein Schneefeld überquert werden. Ab hier den Wegweiser folgend auf das Kröndlhorn. Vor dem Gipfel müssen auch hier noch 2 Schneefelder (ohne nennenswerte Probleme) überquert werden.
Der Abstieg führt entlang der Aufstiegsroute zum Reinkarsee und zur o.g.Abzweigung zur Rotwandalm zurück.(Hier stimmt die Zeitangabe nicht. Vorgeschlagen 1 Stunde, ich habe 1,15 benötigt, bin aber eine schnelle Abwärtsgeherin) Ab der Rotwandalm führt rechts
am Haus vorbei ein Waldsteig zu einer Jagdhütte und weiter bei einer Weggabelung links zum Parklatz im Talschluss der Windau.
Dauer der Runde: ca 5,5 – 6 Stunden
Höhenunterschied: Reinkarsee 900m Kröndlhorn 1200m

Jun
24
2014

Serles zu Sonnwend

geschrieben am 24. Juni 2014 von Chris
Zu Sonnwend verbrachten wir einen gemütlichen Zeltabend am Fuße der Serles, grillten ein paar Würstchen weg und sahen uns die Bergfeuer in der Umgebung an. Der Brauch des Feuerbrennen zu Sonnwend wird in der Innsbrucker Gegend zwar gepflegt, aber nicht so hoch gehalten wie im Außerfern oder im Unterland. Dennoch konnten wir einige Bergfeuer auf der Nordkette ausmachen, bis schließlich auch der Gratverlauf der Serles mit Fackeln geschmückt wurde.
Am nächsten Morgen machten wir uns mit den ersten Sonnenstrahlen an die Besteigung des “Altars Tirols”. Wegen des frühen Aufbruchs hatten wir in den Latschen noch angenehme Temperaturen. Ab dem Serlesjöchl wurde es sogar durch den Wind recht frisch. Nach gut zwei Stunden standen wir dann am Gipfel. Während unseres Aufstiegs sind uns immer wieder Leute entgegengekommen, die für die Feuer auf der Serles verantwortlich waren. Am Gipfel stand sogar noch ein Zelt. Nur der Vollständigkeit halber: Der gesamte Weg ist inzwischen problemlos und schneefrei begehbar.Fazit: Schöne Tour auf einen der bekanntesten Berge Tirols. Ein früher Aufbruch bringt bei der Serles zwei Vorteile: Es ist weniger heiß und es herrscht weniger Gedränge am Gipfel.

 

Jun
22
2014

Feuerbrennen Scheffauer

geschrieben am 22. Juni 2014 von Frosti

Bereits das dritte Jahr in Folge hat es uns gestern nach Kufstein getrieben. Nachdem wir vor zwei Jahren über die Kaiserlifte und letztes Jahr über den Kuftsteiner Wald und die Walleralm auf die Kaindlhütte gekommen sind, haben wir es heuer vom Hintersteiner See ausprobiert. Über einen netten kleinen Waldweg kommt man relativ schnell hinauf zur Walleralm und von dort über das Hocheck hinauf bzw. hinunter zur Kaindlhütte. Nach einer guten Stunde ist bereits die erste Gruppe aufgebrochen und unser Schwung hat sich langsam bereit gemacht. Also hinter die Hütte, Klebeband und Co herausgeholt und den ein oder anderen Scheit Holz auf den Rucksack gepackt. Leider war die ganze Gruppe heuer etwas zerwürfelt, weshalb das obligatorische Gruppenfoto ausgefallen ist.
Von der Hütte ging es dann über den Waldweg hinauf zum Großen Friedhof und anschließend über den Widauersteig weiter in Richtung Gipfel. Kaum am Gipfelgrat angekommen wehte uns der Wind bereits mächtig um die Ohren und hat uns die letzten paar Meter zum Gipfel nahezu hinauf getragen. Am Gipfel selbst war leider nicht die versprochene, traumhafte Fernsicht, aber dafür wurde der Rucksack leichter.
Nach kurzer Rast ging es wieder hinunter zum Gipfelplateau wo das Lager für die Nacht aufgeschlagen wurde und anschließend gleich wieder hinauf zum Gipfelbier und Holz stapeln.
Um 21:15 brannten dann unsere Fackeln sowie das Feuer und nach einer kurzen Ansprache begaben sich einige wieder über den Steig ins Tal. Wir selbst genossen noch die Bergfeuer und machten es uns dann in einer nette Gruppe bis kurz vor 01:00 am Lagerfeuer gemütlich.
Nach einer windigen Nacht war (zumindest für ein paar wenige) um kurz nach 5:00 Tagwache. Sonnenaufgang im Kaiser mit einer wunderschöne, wenn auch leicht diesigen Sicht auf umliegende Gipfel und vor allem auf den roten Ball, der sich langsam gen Himmel hob und langsam aber sicher die Glieder wieder wärmte.
Nach einer längeren Relax-Einheit in der Sonne machten wir uns dann über den Südanstieg hinab ins Tal und zurück zum Hintersteiner See.

Jun
22
2014

Sonnwend am Brandstadl

geschrieben am 22. Juni 2014 von asti

Alljährlich feiern wir den längsten Tag und die zugleich kürzeste Nacht zur Sommersonnenwende, wo in Tirol unzählige Bergfeuer entzündet werden und die Nächte erleuchten. Auch die Bergbahnen haben dieses Event mittlerweile erkannt und ermöglichen zahlreichen Einheimischen und auch Gästen die nächtliche Auffahrt zu den schönsten Aussichtsbergen.

Auf der Hohen Salve ab Hopfgarten oder Söll sowie auch am Brandstadl und Hartkaiser war bei tollem Bergwetter einiges los und die Bergfeuer vis a vis an den Gipfelgraten des Wilden Kaisers erleuchteten die Nacht. Rechtzeitig zum Dunkelwerden verzogen sich auch die letzten Hangnebel (wie vormittags am Scheffauer) und es klarte auf.

Ein toller Event – danke an die unzähligen Helfer, die teilweise bis tief in die Nacht unterwegs waren!

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Sonnenuntergang am Brandstadl – Tirol

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Gipfelkreuz am Brandstadl

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Kein Feuer ohne Brennholz!

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Tolles Abendlich zur Grillerei zur Sommersonnenwende am Brandstadl

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Sonnwendfeuer

Jun
21
2014

Scheffauer, 2.111m (Wilder Kaiser)

geschrieben am 21. Juni 2014 von asti

Sind am heutigen Samstag früh morgens los, um vom Hintersteinersee zum Scheffauer aufzusteigen. Leider wohl etwas zu früh, da dich der Nebel kaum gelichtet hat. Dafür war kaum jemand unterwegs, erst am Abstieg kamen uns einige Bergsteiger entgegen. Vom Gipfel hatten wir kurze Zeit beeindruckende Tiefblicke in Richtung Nord über die Kaindlhütte nach Kufstein, ehe uns der Nebel verhüllte und der frische Nordwind uns zum raschen Abstieg trieb.

Knapp 1180Hm auf und ab, dafür sollten unbedingt 5h eingeplant werden wenn man nicht allzu sportlich unterwegs sein will.

Immer wieder beeindruckt mich der Kaiser, irgendwie hat er was mystisch oder gar magisches an sich das uns immer wieder dorthinaufzieht.

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