Hexenwasser Hoch-Söll | Zur Radtour Hohe Salve Panoramaweg mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Apr
15
2018

Hohe Salve ab Hochsöll

geschrieben am 15. April 2018 von asti

April – April…

Rekord Schneehöhen, top Pisten und dann am Ende der wahrscheinlich wärmste April laut Meteorologen. Soll’s das gewesen sein mit Skitouren? Sicher nicht!

Kurzerhand bin ich heute noch einmal mit dem Auto nach Hochsöll gefahren, um von hier aus direkt auf die Hohe Salve zu steigen. Bei fast 1m Kunstschnee ist das kein Problem, jedoch wurden auch bei uns zahlreiche Wege ausgeschoben. Fakt ist aber, dass man nicht jammern braucht! Zum Abfahren ist die Piste noch 1A.

 

Apr
14
2018

Walleralm – Hintersteinersee

geschrieben am 14. April 2018 von asti

Frühlingswetter und eine rekordverdächtige Schneeschmelze in den letzten 14 Tagen, schon klappt es mit dem Familienausflug vom Hintersteinersee hinauf ins Almgebiet der Walleralm.

Vom Parkplatz Bärenstatt ging’s aufwärts durch den Wald entlang des Wanderweges, vorbei an vielen blühenden Schneerosen. An der Walleralm heute recht viel los, auch die Stöffelhütte hat schon geöffnet und in Sonne super warm zu sitzen.

Zwischen den Schneeresten unzählige Krokusse und Schneerosen, echt schön im Frühjahr!

Apr
2
2018

Schneegrubenspitze und Steinbergstein

geschrieben am 2. April 2018 von asti

2.April und so ein „Puiva“ in der Früh – bis ins Tal!

8 Uhr am GH Wegscheid, 1.144m, Kelchsau kurzer Grund,  es ist wieder einmal viel los am Parkplatz. Das übliche Gerangel um den besten Platz beginnt, wieder einmal ist es rutschig und immer wieder bleiben die Autos hängen.  Irgendwie verstehe ich das nicht, es sind sehr gute Parkplätze vorhanden, doch jeder will immer bis ganz nach oben fahren, obwohl das Auto es nicht will.  Wie lange muss ein Winter dauern, bis man so etwas lernt?

Naja, endlich auf Ski und auf einer tollen Spur hinauf in das Hochtal. Die erste Sonne sehen wir erst kurz vor der Schneegrubenscharte, bis dahin ist es für April noch frisch. Dann am Gipfelkamm windig und ganz schön eingeblasen. Direkt am Kamm steigen wir zum höchsten Punkt auf, wo wir uns heute nicht sonderlich lang aufhalten und wieder zur Scharte abfahren (im besten Pulver!).

Nach dem Auffellen geht es entlang des sehr breiten Rücken stetig aufwärts zum Gipfel des Steinbergstein, wo wir noch einmal ein windiges Panorama genießen.

Die Abfahrt in die Kelchsau entlang der normalen Aufstiegsspur war perfekt, besser geht es einfach nicht!

Fazit: nachmittags radfahrern? Kein Problem!

Mrz
28
2018

Schafsiedel, 2.447m und Stanglhöhe

geschrieben am 28. März 2018 von asti

Nachträglich möchte ich gerne unsere Samstagstour hinauf auf den Schafsiedel im kurzen Grund der Kelchsau posten, das es sicher einer jener Tage im heurigen Winter war, den es zu nutzen gab.

Aufgrund der noch sehr winterlichen Temperaturen ging es etwas später los als sonst um diese Jahreszeit – so war wie zu erwarten war – am Parkplatz schon sehr viel los. Im Talschluss tief winterliche Verhältnisse mit gut 1m Schnee!

der Weg hinauf zum Manzenkar super zu gehen, Schnee en masse!

Ab dem Forstweg Spurarbeit zur Manzenkaralm und weiter hinauf zum unteren Wildalmsee, wo gut 30cm feinster Pulver lagen! Ab hier waren dann einige Gäste der neuen Bamberger Hütte unterwegs zum Schafsiedel, also eine gute Spur.

Am Gipfel Windstille, top Fernsicht und „a guade Jausen“.

Die Abfahrt ins Manzenkar über den steilen Nordhang war ein Traum. So toll, dass wir sofort noch einmal auffellen mussten um auch auf die Stanglhöhe zu spuren.

Auch die Abfahrt hier war ein Traum, in der Sonne erste Firnanzeichen, im Schatten Powder!

…. es geht siche noch länger im Tal….

 

Mrz
25
2018

Wildofen

geschrieben am 25. März 2018 von Tami

Was für ein Wochenende – traumhaftes Wetter, perfekter Schnee und obwohl eine gefühlte Million Menschen mit Tourenskiern unterwegs waren, haben wir trotzdem eine einsame Tour gefunden und konnten den Massen entfliehen 🙂

Gestartet sind wir in Innerst am Weerberg am Parkplatz, wo die Rodelbahn zur Weidener Hütte führt. Wenn man zum Wildofen will, muss man allerdings den Forstweg gleich rechts nehmen. Hinauf über Felder und durch den Wald, bis sich plötzlich ein wunderbares Gelände öffnet. Man geht Richtung Tagethlanalm und zieht dann rechts in einem Bogen Richtung Grat. Am Grat entlang führt die Spur bis zum letzten Gipfelanstieg, der mit ein paar Spitzkehren heute bis zum Gipfelkreuz leicht machbar war. Das Gipfelkreuz steht auf 2500 m und man hat einen wunderbaren Rundumblick. Insgesamt sind ca. 1400 hm zu bewältigen, die aber dank schöner Spur relativ gleichmäßig und angenehm zu meistern waren.

Unglaublich, an einem Tag wie heute den Gipfel nur mit 2 Nachkommenden teilen zu müssen 😉

Belohnt wurden wir mit einer gewaltigen Abfahrt – 2/3 in feinstem Pulver, das letzte Drittel Firn – was will man mehr!

Heute waren wir definitiv zur rechten Zeit am rechten Ort!

Mrz
17
2018

Feldalphorn, 1.923m aus der Kelchsau

geschrieben am 17. März 2018 von asti

Föhnstimmung!

Da uns der Wetterbericht nichts wirklich gutes    verheißte, war ich ihm heute dankbar, dem Föhn.

Erst um ca 9 Uhr sind wir in die Kelchsau gefahren und von der Talstation der Bergbahn mit unseren Tourenski entlang der Piste zur Höhenbrandalm aufgestiegen.

Noch ein wenig höher auf der Piste und flach am Forstweg zur Trockenbachalm. Entlang des Sommerweges auf den Grat und zuletzt steil auf den Gipfel des Feldalphorn.

Abfahrt heute: genial!

Selten bin ich so toll vom Feldalphorn abgefahren: Pulver nordseitig, bester Firn auf den sonnigen hängen und auf der perfekt präparierten Piste.

übrigens: morgen Sonntag 18.3. ist der letzte offene Tag im Skigebiet. Es sollte aber noch sicher 14 Tage super gehen.

 

Mrz
17
2018

Rørnestinden

geschrieben am 17. März 2018 von Frosti

Unser vierter Tag in Lyngen war von der Wetter- und Lawinenvorhersage leider nicht mehr so prickelnd wie die letzten Tage, weshalb wir uns für eine kürzere Tour mit angebrachter Steigung entschieden.
Knapp 20 Minuten von unserer Unterkunft entfernt erreichten wir den Parkplatz bei Lyngseidet, wo wir die Ski anschnallten und in nettem Ambiente durch die Bäume hindurch die ersten 300 Höhenmeter aufstiegen. Den gemütlichen Rückenverlauf folgend ging es stetig bergan, bevor wir auf knapp 500 Metern nach Westen schwenkten und bald auf eine Skihütte trafen. Nachdem zwischen unserem Ziel und der Hütte jedoch eine Schlucht war und ich aufgrund der schlechten Sicht nicht erkennen konnte, ob eine direkte Verbindung bestand, spurte ich in großem Bogen um diese Senke herum, um auf der anderen Seite festzustellen, dass dies nicht nötig gewesen wäre. Da hatte die Karte wohl recht, aber das Auge halt nicht. Egal. Die letzten 400 Höhenmeter hinauf zum notwendigen Skidepot, war dann weitere Spurarbeit angesagt. Aber nachdem das Wetter immer mehr zu zog, schadete die extra Bewegung ohnehin nicht. Die letzten Meter hinauf zum Gipfel waren dann zu Fuß zurück zu legen, bevor wir den wahnsinnigen Blick hinunter nach Ullsfjord und auf der anderen Seite nach Lyngseidet genießen konnten.
Nach einer kurzen Rast ging es wieder zurück zu den Ski, um diese bei starken Windböen und Schneegestöber unter die Füße zu nehmen und anschließend bei tollen Schneeverhältnissen die Hänge zurück zur Skihütte hinunter zu pflügen. Dieses Mal aber auf direktem Wege.
Bei der mittlerweile wohl geöffneten und sehr gut besuchten Hütte ging es dann vorbei und in der nähe des Aufstiegsweges wieder zurück zum Auto.
Jetzt in der warmen Lodge sitzend möchte ich nicht mit den Tourengehern tauschen, welche sich im Aufstieg befunden hatten, während wir bereits bei schlechter werdendem Wetter die Abfahrt angetreten hatten ?

Mrz
16
2018

Koppangsbreen – Namloses Joch

geschrieben am 16. März 2018 von Frosti

Auf ein neues. Nachdem die Verhältnisse auf der Ostseite gestern ganz gut waren, wollten wir heute wieder in die Gegend. Unser Ziel für heute der „Store Koppangstinden“. Also mit dem Auto nach Koppangen und von dort Tal einwärts mit den Ski durch lichten Wald und dem was der Koppangsbreen vor vielen Jahren vom Tal über gelassen hatte.
Bei einer ersten Steilstufe kamen wir nicht nur aufgrund der Sonne kurzfristig ins Schwitzen, sondern auch wegen der etwas steilen und eisigen Aufstiegsspur. Oberhalb dieser Stufe „durften“ wir dann über bereits steif gefrorene Lawinenrückstände auf die andere „Talseite“ und in den Schatten wechseln, um später einer Gruppe wieder auf die andere Seite zu folgen. Auf einem kleinen Plateau am Ende des Hanges fellten diese dann ab und erklärten uns, dass ihnen die eigentliche Aufstiegsspur wie uns auch, zu eisig war und sie deshalb hier herauf schwenkten und jetzt kehrt machen.
Von dem Plateau führte uns dann eine kleine Rinne mit den Ski am Rücken empor hinauf zum unteren Gletschersee, dem Koppangsvatnet.
Entlang dessen Ufers ging es dann bei eisigen Temperaturen und dazu passendem Wind wieder auf die eigentliche Aufstiegsspur und weitere 200 Höhenmeter hinauf zum Gletscher.
Der kleine, aber gut erkennbare Eisbruch in den oberen Gletschersee veranlasste uns dann dazu, die Rucksäcke von der Gletscherausrüstung zu befreien und unsere Hüften zu dekorieren, bevor wir den Weiterweg antraten. Leider aber nicht zu unserem eigentlichen Ziel (zu wenig Schnee) sondern geradewegs über den langen Koppangsbreen zu einem verführerisch aussehenden Hang südlich des Tafeltinden.
Auf dem Joch oberhalb des Hanges angekommen wurde abgefellt und gleich abgefahren, um der arktischen Kälte so schnell wie möglich zu entfliehen.
Die Entscheidung zur Zieländerung stellte sich dann bei der Abfahrt über den ca. 300 Höhenmeter mit herrlichen Pulver versehenen Hang als Goldrichtig heraus und so kamen wir noch bis zum Gletscher auf unsere Kosten.
Die Abfahrt vom Koppangsbreen zurück ins Tal zeigte dann, dass die Aufstiegsvariante von uns auch kein Fehler war. Gut dass wir beide frische, scharfe Kanten auf unseren Skiern haben!

Mrz
15
2018

Fastdalstinden

geschrieben am 15. März 2018 von Frosti

Nach den gestrigen eher schlechten Schneeverhältnissen im Norden wollten wir mal sehen, wie der Schnee so im Süden aussieht und deshalb ging es von unserer Lodge über Lyngseidet nach Rottenvik und von dort etwas bergan zum gut markierten Parkplatz.
Von dort dann entlang der Straße, vorbei an zwei weiteren, leeren und großen Abstellmöglichkeiten und dann endlich durch den lichten Wald und eine kleine Schneise empor.
Den guten Spuren (fast schon pistenähnlich) entlang machten wir anfangs noch gut Höhenmeter hinauf zum Rottenvikvatnet (zugefrorener See), bevor es über eine wirklich lange Distanz flach entlang in den Kessel rund um den See ging. Auf der Nordseite von eben diesem ging es dann endlich wieder mit einigen Spitzkehren bergauf, wodurch in kurzer Zeit relativ gute Höhenmeter gemacht wurden.
Nach ca. 400hm neigte sich das Gelände dann wieder etwas und eine langer, flacherer Rücken zeigte uns den Weg zum Gipfel, welcher durch einen letzten steilen Aufschwung dann bald erreicht war.
Nachdem es oben dann leider etwas zugezogen hatte, fiel die Gipfelrast etwas kürzer aus und wir machten uns an die Abfahrt. Gleich nach dem Gipfelhang zweigten wir nach links von der Aufstiegsspur ab und fuhren über den direkten Südhang zurück in den Kessel um den Rottenvikvatnet. Auch wenn zwischen den bereits zahlreich vorhandenen Spuren viele Steine heraus blitzten, waren die Verhältnisse hier um Welten besser und die Abfahrt um ein vielfaches spaßiger als gestern. Zurück im Kessel war dann auch das Wetter wieder nahezu wolkenlos und somit gab es die Pause halt auf einer der zahlreichen Sonnenbänke entlang der Aufstiegsspur/Abfahrt.
Die letzten 300 Höhenmeter bergab waren dann einfach nur noch spaßig und die Fahrt auf der Straße zurück zum Auto noch ein interessanter Abschluss für diese Tour.

Mrz
14
2018

Storgalten

geschrieben am 14. März 2018 von Frosti

Gestern Nachmittag in Tromsø gelandet, mit Mietauto und Fähre nach Svensby übergesetzt und nach der ersten, gleich von Aurora Borealis begleiteten Nacht in unserer Lodge heute noch weiter nach Norden aufgebrochen.
Nach ca. 40 Minuten wurde aus den -10.5°C angenehme -7.5°C und so tauschten wir das Auto bei Lenangsstraumen gegen unsere Tourenski ein und stiegen etwas südlich des Baches „Galtdalen“ nach Osten zum Sattel zwischen Lille Galten und Storgalten auf. Von dort wollten wir eigentlich auf der Rückseite abfahren und auf den „Kalddalstinden“ aufsteigen. Aufgrund des eingeblasenen Hanges wurde dieses Vorhaben jedoch abgetan und wir schwenkten, auch wenn ich dort vor drei Jahren bereits war, auf den Storgalten.
Wie damals, war der Aufstieg auch diese Mal kein Zuckerschlecken. Ein windgepresster, teilweise vereister und steiler Hang forderte Aufmerksamkeit und vorsichtiges Steigen. Nichts desto trotz standen wir am Ende aber doch gut gelaunt und bei bestem Wetter auf dem Gipfel und hatten somit zumindest im Aufstieg bereits einen hervorragenden Start in die Tourenwoche.
Die Abfahrt war im oberen Teil dann zwar von eingeschneitem Bruchharsch geprägt, aber dennoch recht gut und spaßig zum Fahren. Je weiter wir allerdings wieder zurück zum Fjord kamen, umso härter wurde der Schnee und umso unspektakulärer leider die Schwünge.
Übersetzt heißt „Storgalten“ übrigens „Großer Eber“, „Stor galten“ hingegen „Großer Wahnsinn“ und wenn man auf dem Gipfel steht und das Panorama ringsum sieht, dann glaube ich aber eher an zweiteres.
(Nicht zuletzt aber auch wegen des Nachbargipfels, dem „Lille Galten“ oder „Kleinen Wahnsinn“)

Mrz
3
2018

Geige, 2.084m (Windautal)

geschrieben am 3. März 2018 von asti

Die Skitour auf die Geige, 2.084m im Windautal stand schon sehr lange auf meiner persönlichen to-do-liste. Unscheinbar und ohne Gipfelkreuz erhebt sie sich zwischen dem Gamsbeil, 2.169m und dem Speikkogel, 2.232m. Dieser unglaubliche Talschluss im Gebiet der Neualm hat es mir besonders angetan. Einsam, von flach bis hügelig und mit rassigen Hängen umrahmt – so in etwa könnte man dieses Hochtal beschreiben.

Wie schon in der letzten Woche sind wir erneut vom Gasthaus Steinberghaus im Windautal gestartet. Entlang der Fahrstraße (im Winter nicht geräumt) bis kurz vor die Gamskogelhütte, ehe links ein Schilderbaum über die Tagweidalm und Miesenbachalm in das Hochtal weist. Durch den Waldgürtel steiler und im Anschluss recht flach bzw. abwärts zum Miesenbachsteg und zuletzt wieder steiler hinauf zur Miesenbachal, von wo aus wir heute einen traumhaften Blick in den Talschluss genossen. 2cm Neuschnee über Nacht, keine Spuren zu sehen, also rein ins Tal. Ab einer Seehöhe von ca. 1.800m sehr flach in Süd-östlicher Richtung direkt auf das kupierte Gelände der Geige zu. Wenige Kehren und wir stehen am Gipfelkamm, der gleichzeitig auch die Grenze Tirol/Salzburg markiert. Zuletzt in Süd-westlicher Richtung hinauf zur höchsten Erhebung auf 2.084m, wo ein super Rundblick auf uns wartete. Windstille, Sonne und Föhnwolken, dazu eine zünftige Jause und danach Pulverschnee!

Fazit: 9,8km Talhatscher mit 1.250 Hm mit viel Einsamkeit (weil die Abfahrt für viele nicht lohnt und man so wie heute bei angeschweißtem Schnee durch das Tal rausschieben muss, ehe man sich ein Weizen im GH Steinberg verdient).

Feb
24
2018

Westerachkopf, 2.096m / Windautal

geschrieben am 24. Februar 2018 von asti

Ausgangspunkt unserer heutigen Tour war das Gasthaus Steinberg im Windautal. Mit fast 1m Schnee im Tal liegt hier eben soviel Schnee wie in der Kelchsau und im benachbarten Spertental. Da die Fahrstrasse im Winter nicht geräumt wird, ist am Steinberghaus Schluss mit Autofahren / also rein in die Tourenschuhe und los gehts.

Die Strasse in den Talschluss ist sehr gut zu gehen, da teilweise mit dem Skidoo zu den Fütterungen gefahren wird. Bis kurz vor die Gamskogelhuette mussten wir heute flach in das Tal marschieren, ehe wir über die Tagweidalm und durch ein steiles Waldstück hinauf zur Miesenbachalm, 1.637m aufgestiegen sind. Dichter Nebel und extrem wenig Sicht, dazu 25cm Pulver auf harter Unterlage zu spuren, daher mussten wir an der Miesenbachalm erst einmal mit Riegel unser Speicher auffüllen.

Der Weiterweg über die teilweise flach verlaufenden Almwiesen der Neualm in den Talschluss war uns nicht vergönnt ohne GPS Navi, also sind wir direkt über die traumhaften NW Hänge bis zur Nebelgrenze auf rund 2000m Seehöhe und zuletzt steiler auf den Gipfelkamm der Windauer Bergkette aufgestiegen. Kurz entlang des Rückens in Richtung SO auf den Westerachkopf auf 2.096m, wo wir ein Traumpanorama vorfanden!

Nach einer kurzen Gipfelrast machten wir uns rasch wieder auf den Weg ins Tal, da der Nebel vom Pinzgau rasch aufzog. Abfahrt war sehr gut, die Retourfahrt im Talboden ebenfalls gut zu machen.

Fazit, Hatscha! 3h Aufstieg sollte man mindestens einplanen!

Eine Tourenkarte findet ihr hier…

Feb
24
2018

Großer Galtenberg

geschrieben am 24. Februar 2018 von waldpink

Bin heute, um dem Grau im Inntal zu entfliehen, ins Alpbachtal gefahren, um auf dem Galtenberg die Sonne zu finden. Ab der Farmkehralm bin ich dann fündig geworden. Der Aufstieg war gut und ließ eine gute Abfahrt erwarten. Ab dem Beginn des Nordgrates kamen mir dann aber Zweifel, da trotz der guten Schneelage der Hang viele Steine unter der Schneedecke versteckt hielt. Aus Angst um meine Ski schnallte ich diese ab und ging zu Fuß bis zum Gipfel entsprechend dem Ratschlag, an dieser Stelle ein „Skidepot“ zu errichten. Es wurde die anstrengendste Galtenbergbesteigung meines Lebens. Kurzum, zum Aufsteigen zu Fuß zuviel Schnee, zum Runterfahren zu wenig. Die Eindrücke auf’m Gipfel waren natürlich gewaltig und haben ihren Anteil an der baldigen Regeneration gehabt. Die Abfahrt war ab Skidepot bis auf einen Steinkontakt gut. Beim nächsten Gipfelsturm im Alpbachtal werde ich wohl ein Ziel suchen, zu dem man weiter mit Skiern hinaufsteigen kann.

Es sei hinzugefügt, dass man den Gipfel überschreiten und danach über ein weiter südlich gelegenes Kar zurück in den Greiter Graben abfahren kann – natürlich nur, wenn man seine Ski dabei hat.

Feb
22
2018

Brandstadl

geschrieben am 22. Februar 2018 von tanja

Das passable Wetter führte mich heute wieder mal auf den Brandstadl ab Söll. Bis auf 2 Tourengeher war heute nichts los. Kein Wunder, es liegt zwar super viel Schnee auf den Wiesen, bei Nebel und harter Abfahrt mit 2cm Pulverauflage zieht es aber nur wenige hinauf.

Feb
19
2018

Brandstadl via Moderer-Skiroute

geschrieben am 19. Februar 2018 von asti

Trotz schlechtem Wetter mit Schneefall und Nebel sind Skitouren möglich – so zb auf unserer Sonntagstour von Scheffau hinauf auf den Brandstadl entlang der Skiroute Moderer. Nachdem es zuerst geregnet hat um danach wieder kalt zu werden – ehe es dann doch noch 1cm draufschneit, waren die Bedingungen im freien Gelände ohnehin nicht wirklich optimal.

Der Aufstieg über die „Moderer“ ist mit so guter Schneelage ohnehin kein Problem, auch nicht Sicherheitstechnisch, da diese Variante oft befahren wird und jetzt schon teilweise einer Buckelpiste anmutet. Dennoch, auf den breiten Feldern lässt sich abseits der viel befahrenen Ideallinie sehr gut aufsteigen und auch abfahren, wenn man das möchte (man kann ja auch durch das Skigebiet fahren, sollten die Verhältnisse derart bescheiden sein).

Die gut 1.000 Höhenmeter vom Parkplatz der Bergbahn in Scheffau lassen lassen sich über die Weglänge von 4,6 km ebenfalls gut gehen, auch wenn es im oberen Bereich (kurz vor der Hangbrücke) einmal etwas steiler wird.
2-2,5h gemütlich, 1-1,5h sportlich, wie es die Tagesverfassung so zulässt….

Übrigens gibts am Gipfel und auch auf der Talabfahrt mehrere lohnende Einkehrmöglichkeiten und natürlich die Chance, den Skitag im Skigebiet noch zu verlängern.