Wandfuss der Steinplatte - Zustieg zum Schuster Gangl | Zur Bergtour Schuster Gangl mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Apr
29
2016

Pfaffenbichl, 2431 m

geschrieben am 29. April 2016 von Hutz

Frischer Schnee, Minustemperaturen am Morgen, keine Wolke am Himmel … und geschlossene Schneedecke bis zum Parkplatz! Ja, auch so kann sich ein 29. April darstellen!

Also rauf auf den Pfaffenbichl! Und ich war natürlich nicht der einzige, obwohl ich zumindest einer der ersten war! Das ließ natürlich noch auf einige unverspurte Abschnitte hoffen, was dann auch so war!

Kurz kam der Gedanke auf, nach dem ersten Abschnitt rechts weg in Richtung Gilfert weiter zu gehen, aber ich war auf eine “Pistentour” mit Anständiger Schneeauflage eingestellt (hatte also auch nix mit fürs Gelände!) und so machte ich diese auch!

Nach gemütlichem Aufstieg (ohne Gipfelkletterei) inkl. genauer Sichtung der möglichen lässigen Abfahrtsvarianten gings um 10 schon wieder runter.

Im ersten Drittel gabs dann tatsächlich noch feinsten Pulver, der im zweiten Drittel dann schon in Harsch überging. Im untersten Drittel konnte ich mich noch über ein paar schöne Schwünge in Butterfirn freuen!

Alles in allem ein wunderbarer Vormittag bei besten Verhältnissen, die noch einiges für die nächsten Tage und Wochen erwarten lassen, v.a. wenn man bedenkt, dass es ja doch einige abgelegenere und höhere Tourenziele in unserem schönen Land gibt!

Den Pfaffenbichl kann man auf alle Fälle sicher noch einige Zeit lang besuchen – zur Sicherheit einfach auf die Web-Kamera schaun … :o)

Und hier noch einige Impressionen:

 

Die Sonne tut gut beim Aufstieg!!!

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So sehen Ende April unverspurte Hänge aus …

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Und das kann man dann hineinzeichnen :o)))

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… und das geht auch nicht überall, dass man sich – wenn man nicht selber fotografiert – einfach über die Web-Kamera bedient :o)))

Die Spuren im Hintergrund und die linke im Vordergrund waren natürlich um gut 10.00 noch nicht da …

Hochfügen 2016

Einfach nur ein geiler Tag!!!

Apr
28
2016

Skitour Rosskopf Spitzingsee

geschrieben am 28. April 2016 von mikemagic

Nachdem es noch einmal so viel Schnee gegeben hat, nutzte ich den freien Vormittag für eine Spritztour auf den Rosskopf.

Start war am Parkplatz der Stümpflingbahn.

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Von dort ging es über die Piste an der Osthangalm vorbei zur Jagahütte und von dort über den Skiweg zum Rosskopf-Gipfel.

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Abfahrt dann über den Nordhang zurück zum Ausgangspunkt. Lediglich im letzten Teil der Abfahrt muss man auf Steinkontakt aufpassen.

Apr
21
2016

Gemsspitze, 3.114m

geschrieben am 21. April 2016 von asti

Noch einmal schnell das tolle Wetter nutzen bevor es am Wochenende wieder Neuschnee gibt – heute bei Sonne und +6 Grad auf 2000m Seehöhe wohl perfekt!

Trotz einer fast vollen Jammtalhütte gab es heute wieder einiges zu tun: Spurarbeit!

Von der Hütte weg um 7 Uhr, danach gleich aufwärts zum Steinmannli, 2.353m und direkt hinauf zum Rußkopf auf 2.693m. Nun entlang des Sommerweges hinauf in Richtung Gemsscharte und weiter in südwestlicher Richtung zum Skidepot, wenige Meter unter den heutigen Tagesziel – der Gemsspitze. Die letzten Höhenmeter zu Fuß über einen kurzen Aufschwung auf den luftigen Gipfelgrat und dem höchsten Punkt. 

Abfahrtstechnisch war wieder alles dabei – vom super feinen Pulver am Gletscher (kein Windeinfluss) bis hin zum Butterfirn oberhalb der Jamtalhütte.

Unser letzter Tourentag in diesem tollen Gebiet – aber sicher nicht unser letzter Besuch!

Noch bis 1. Mai hat die Hütte offen – falls ihr noch Lust auf Schnee habt -;)

  
     

Apr
20
2016

Chalausspitzen, 3.120m

geschrieben am 20. April 2016 von asti

Good morning Tirol!

Ohne lange drum herum zu schwärmen, ein weiterer wahnsinns Tag in der Silvretta!

6 Uhr – Wecker – das kenn ich jetzt ja schon, denn täglich grüßt das Murmeltier!

Heute Nacht kühlte es ordentlich ab, -8 Grad auf der Jamtalhütte – also: warm anziehen und los. Zur ersten Sonne am Beginn des Jamtalferners zieht es sich fast  1 Stunde lang im Talboden dahin. Ab 2.550m ziehen wir in einem großen Bogen – in Süd-östlicher Richtung höher, direkt auf die Gemsscharte zu. Ab 2.900m weiter links (NO) über einen steileren Aufschwung auf das obere Gletscherbecken zwischen den Chalausköpfen. Zuletzt nördlich in die Scharte neben der Bergretterspitze (Höhenangabe auf der Karte 3.104m) und direkt zum Skidepot es kleinen Felsaufschwunges. Je nach Verhältnissen am Seil weiter aufwärts zum höchsten Punkt der Chalausköpfe. 

Abgefahren sind wir dann über den Chalausferner bei bestem Pulverschnee und über weite, steile Hänge. Retour zur Hütte und dem verdienten, frischen Apfelstrudel übers Steinmannli, 2.353m.

Fazit: ……

  

Apr
19
2016

Hintere Jammspitze

geschrieben am 19. April 2016 von asti

Mitte/Ende April – Sonnenschein und fast ein halber Meter Pulverschnee – tiefster Winter also!

Bereits um 6 Uhr klingelt der Wecker im gut gefüllten Lager auf der Jamtalhütte auf 2.165m Seehöhe. Schnell zum Frühstück und ab auf die Tourenski! Unser heutiges Tagesziel ist die hintere Jammspitze. Schon auf den ersten Metern in den Talschluss wird klar was der Lawinenlagebericht mit Stufe 3 meinte: starke Setzgeräusche rütteln mich richtig wach!

Über die erste kurze Stufe erreichen wir den Jammferner, dem wir fortan bis zum Gipfelaufbau folgen. Zuletzt zu Fuß wenige Meter zum Gipfelkreuz, wo eine extrem gute Fernsicht auf und wartete! Schon genial wie nah die Berninagruppe vor uns steht!

Aber: raufspuren durch den Pulver heißt auch wieder dort abfahren! Unglaublich leichter Neuschnee – fast ausschließlich ohne Windeinfluss gefallen – und das auf über 3.000m. Knietief und teilweise sogar hüfttief (!!!) staubte es mir bis ins Gesicht!

Fazit: ein Wahnsinn! April April der tut was er will!

      

Apr
18
2016

Futschölpass, 2.768m

geschrieben am 18. April 2016 von asti

Bei Sonnenschein und richtig gutem Neuschnee (40cm Pulver!) sind wir heute von der Jamtalhütte entlang des Futschölbachs in Richtung Finanzer-Stein aufgebrochen. Über traumhaftes, kupiertes Gelände und tollen Blicken in den Talschluss (zB Kronenjoch und Krone) ging es gemütlich aufwärts zum heutigen Tagesziel am Futschölpass, einem bekannten Übergang von Tirol in die Schweiz.

Die Abfahrt war oben Top, unten zur Hütte dann aber aufgrund der sehr starken Strahlung schon recht “batzig”. Teilweise aber lästige, zugedeckte Steine unterm Pulver.

Es geht aufwärts – der Winter ist also noch nicht ganz aus!

     

 

Apr
18
2016

Rußkopf, 2.693m  Jammtalhütte

geschrieben am 18. April 2016 von asti

Im Rahmen unserer Skihochtourenausbildung sind wir schon seit Donnerstag auf der Jammtalhütte in der Silvretta zu Gast. Bisher eher sehr bescheidenes Wetter, abwechselnd starker Regen, Föhnsturm und wenige Zentimeter Neuschnee die aber rasch wieder verschwinden. Am Sonntag gings von der Jamtalhütte auf eine kurze Tour hinauf zum Rußkopf, einem normalerweise guten Aussichtspunkt im Talschluss. 

Trotz Regen an der Hütte, Schneefall ab 2400m und immer wieder Nebel eine nette Runde mit mehreren Abfahrtsvarianten retour zur Hütte.

Generell sehr wenig Schnee, aber heute schneit’s! ????

   
   

Apr
13
2016

Innere Sommerwand, Ruderhofspitze, Östl. Knotenspitze

geschrieben am 13. April 2016 von Frosti

Am Freitag ging es bei schlechter Sicht und leichtem Schneefall nach Seduck im Oberbergtal, von wo aus wir mit prall gefüllten Rucksäcken (Materialtransport wäre zwar möglich gewesen, lag aber nicht in unserem Interesse) über die Oberiss Alm zur Franz-Senn-Hütte aufgestiegen sind. Leider mussten wir oberhalb der Alm für ein paar 100 Meter die Ski tragen, was uns für den Abstieg keine Hoffnung auf eine gute Abfahrt machte.
Nachdem wir bereits zu Mittag auf der Hütte waren, wollten wir den Nachmittag natürlich nicht dort absitzen und somit ging es mit den Ski nach Süden und hinauf in Richtung “Innere Sommerwand”. Leider mussten wir dieses Vorhaben aber aufgrund der Sicht (vielleicht 50m) noch vor dem Sommerwandferner abbrechen und somit gab es in der Nähe der Hütte eine kleine Gletscherübung und anschließend einen netten Hüttenabend.

Innere Sommerwand (3.122m)

Nachdem der Samstag auch nicht mit sonderlich guter Sicht und leichtem Schneefall gesegnet war, nahmen wir – wie scheinbar alle anderen Hüttengäste auch – abermals die Innere Sommerwand in Angriff. In gemütlichem Tempo ging es wieder nach Süden in einem weiten Bogen (naja, eigentlich war es ein großes “S”) nach Westen und auf dem Sommerwandferner. Dort klarte es dann endlich etwas auf und wir konnten unser Tagesziel zum ersten Mal sehen. Neben dem Gipfel aber auch den breiten, steileren Aufschwung hinauf zum Skidepot, welcher zu diesem Zeitpunkt noch unverspurt vor uns lag.
Beim Skidepot schnallten wir uns dann schnell die Steigeisen auf die Schuhe und machten uns in leichter Kletterei hinauf zum Gipfel und wieder zurück.
Nach einer kurzen Stärkung bei den Ski war zum Glück noch genug Abfahrtshang unberührt, weshalb wir unter dem ein oder anderen Juchezer unsere Lines in feines Pulver ziehen konnten.

Ruderhofspitze (3.474m)

Nachdem der Wetterbericht für Sonntag eine Wetterbesserung angekündigt hatte, klingelte der Wecker etwas früher. Nach einem guten Frühstück (heute sogar mit Butterzopf) ging es von der Hütte für ca. 2km flach nach Süd-West, um nach einem kurzen Anstieg den Alpeiner Ferner zu erreichen. Noch in den Wolken schlüpften wir in unsere Gurte und stiegen über den Gletscher weiter. Auf etwa 2800 Meter gaben uns die Wolken dann endlich frei und wir machten mit toller Aussicht auf einen Gletscherbruch eine kurze Rast. In einem kleinen Bogen ging es dann um diesen herum auf das große Gletscherbecken zwischen “Westlicher Schwarzenbergspitze”, “Wildgratspitzen” und “Westlicher Seespitze”. Am Seil ging es dann über das Becken nach SO und leicht empor zum Skidepot, von welchem ein herrlicher Grat zur “Ruderhofspitze” hinauf zieht. Obwohl der Gipfel in diversen Führern als sehr gut besucht gilt, waren wir nach ein paar Minuten alleine und konnten die Gipfelrast vollends auskosten. Im Tal ein Wolkenmeer und über uns nur Sonne und blauer Himmel.
Nach einer längeren Pause ging es dann wieder über den Grat zurück zu unseren Skiern.
Bei der relativ flachen Abfahrt kam uns dann wieder der ein oder andere Freudenschrei aus, denn wir durften auf meist unverspurten Hängen wieder besten Schnee genießen.
Das Flachstück zurück zur Hütte mussten wir dann auf sulziger werdendem Schnee skatend hinter uns bringen, bevor es das verdiente Weizen auf der Sonnenterasse zu genießen gab.

Östliche Knotenspitze (3.082m) – oder auch nicht

Für den letzten Tag unseres Skitouren-Wochenende entschlossen wir uns für eine kürzere Tour auf die “Östliche Knotenspitze”. Aufgrund der Steilheit der Tour stiegen wir noch etwas früher aus unseren Betten und machten uns Zeitig auf den Weg. Anfangs auf der Spur zur “Inneren Sommerwand” bogen wir auf ca. 2500m nach Süden zum Knotenspitzferner ab. Über diesen ging es unschwierig hinauf zu einer steilen Rinne (45-50°), unter welcher wir ein Skidepot einrichteten und uns die Steigeisen anzogen. Über die teilweise eisige Rinne ging es dann weiter hinauf bis auf eine kleine Scharte, wo uns dann nur noch ein kurzer Grat vom Gipfelkreuz trennen sollte. An diesem angelangt dann eine leichte Verwunderung. Wir standen nicht auf der “Östlichen Knotenspitze” sondern auf der “Kreuzspitze”. (Laut späterer Recherche im Internet: der Hauptgipfel ist die Knotenspitze, das Gipfelkreuz die Kreuzspitze – also waren wir mehr oder weniger richtig)
Über die Rinne ging es dann wieder retour zu unseren Ski und zur nächsten Verwunderung über traumhafte Bedingungen (beim Aufstieg schlimmster Bruchharsch) zurück zur Gabelung Sommerwand. Von dort dann bis kurz vor der Hütte windgepresster Schnee und die letzten paar Meter dann noch feiner Firn.
Der Abstieg von der Hütte nach Seduck war dann eine Abwechslung zwischen Skifahren und Skitragen, wobei wir es relativ lange mit dem Skifahren versucht haben.

Apr
10
2016

Lampsen Spitze, 2875 m

geschrieben am 10. April 2016 von Hutz

Heute gings schon recht früh ins Sellraintal … dachten wir zumindest! Aber um gut 07.00 war der Parkplatz in Praxmar schon gut gefüllt. Und es hatten offensichtlich sehr viele die Lampsen Spitze im Auge.

Zuerst war ich sehr enttäuscht, wie wenig Schnee am Ausgangspunkt ist – da sind auf den ersten Höhenmetern doch tatsächlich mehrmals die Ski abzuschnallen … fast nicht zu glauben, wenn man noch kurz vorher auf die Hohe Salve raufgeschaut hat!

Und der ganze Weg nach oben war auch noch so derart wolkenverhangen, dass man nicht glauben konnte, dass die Wetterprognose – Sonne am Vormittag – stimmen konnte. Und es sollte sich bewahrheiten! Erst am Skidepot kurz vor dem Gipfel waren die ersten Sonnenstrahlen zu sehen! Und so recht nach unten durchsetzen mochte sich die Sonne dann auch nicht wirklich, was die Abfahrt nicht unbedingt leicht machte. Aber – ich war das erste mal auf diesem “Klassiker” – die Tour hat zumindest Lust auf mehr gemacht, halt auch mit mehr Schnee!!! Wobei ich denke, dass man momentan im Langen Grund nicht weniger weiße Pracht hat …

Hier noch ein paar Impressionen …

Hier äugelt die Sonne grad mal kurz hervor

Hier äugelt die Sonne grad mal kurz hervor

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Blick zum noch leicht verhangenen Gipfel

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Da war dann schon ein wenig mehr zu sehen – Blick Richtung Zischgeles

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… und da mussten wir wieder runter – gar nicht gern!!!

 

Apr
5
2016

Gamsspitze, 3.114m

geschrieben am 5. April 2016 von asti

Auf unserem letzten Tag der Silvretta-Skitourenrunde sind wir schon zeitig auf der Wiesbadener Hütte los, um über die Tiroler Scharte, 2935m wieder in das Jamtal zu gelangen.

Der Aufstieg von der Hütte weg beginnt gleich mit einem etwas steileren Hang, der bei pickelharten Verhältnissen schon einmal zum Auspacken der Harscheisen einladen kann. Danach legt sich das Gelände etwas und zieht durch ein Hochtal rechts hinauf zur Tiroler Scharte, von wo aus man sehr gut die Gipfelziele der Jamtalhütte ausmachen kann. Die Abfahrt hinunter zum Jamtalferner ist steil und bei tageszeitlicher Erwärmung somit nicht zu unterschätzen! Wir querten dann den gesamten Talkessel und stiegen über perfekte Skihänge hinauf zur Gamsspitze, 3.114m.

Die letzte Abfahrt unserer Tour führte durch eine kurze Rinne abwärts auf den Chalausferner und weiter zur Jamtalhütte, wo uns der Hüttenwirt noch ein perfektes Wiener Schnitzel servierte! Retour nach Galtür dann kurz nach Mittag im tiefen Schnee. Hier empfiehlt es sich, die Tourenstöcke auf die maximale Länge auszufahren, da die knapp 10km talauswärts schön flach dahinziehen…

Fazit unserer Tour: TOP Gebiet mit noch vielen unentdeckten Touren! We will be back soon!

 

Apr
5
2016

Piz Buin, 3.312m und Silvrettahorn, 3.244m

geschrieben am 5. April 2016 von asti

Von der Wiesbadenerhütte, 2.443m aus machten wir uns am 2. Tag unserer Silvretta-Tour auf den Weg in Richtung Piz Buin, dem wohl bekanntesten Berg dieser Region. Da sich die Erstbesteigung aus dem Jahr 1865 im Vorjahr zum 150-Jahr-Jubiläum in der Presse hochschaukelte, mussten wir dort auch einfach einmal hin.

Von der Hütte aus zunächst direkt auf den Vermuntpass zu halten und in einem großen Bogen auf die grüne Kuppe, 2.579m aufsteigen. Nun kurz abwärts und unterhalb der Gletscherbrüche des Ochsentaler Gletschers auf die westliche Seite queren. Über einen steilen Hang hinauf zum Gletscherplateau und in einem großen Linksbogen bis zum gut sichtbaren Gipfelaufbau des Piz Buin queren. In der Buinlücke das Skidepot errichten und zu fuß in leichter Kletterei (auch hier mit Steigeisen und idealerweise gesichert) zum Gipfel aufsteigen.

Von der Buinlücke sind wir dann entlang der Aufstiegsspur hinüber zum Silvrettahorn, 3.244m gequert, welches wir nach einem neuerlichen Aufstieg mit Ski zuletzt wieder mit Steigeisen über den Gipfelgrat und leichter Kletterei erreichten. Ein unglaublicher Aussichtsberg mit beeindruckenden Tiefblicken!

Die Abfahrt führte uns dann am Aufstiegsweg retour zur Wiesbadener Hütte, wo wir bei Germknödel und frischem Apfelstrudel diese tolle Tour noch einmal betrachten konnten!

Verhältnisse waren auch hier gleich – von der Hütte weg in der Früh pickelhart, am Gletscher dann kleine Reste von Pulver gepaart mit Windgangeln – bei der Abfahrt dann nach Mittag schon leichter Sulz vor der Hütte. Leider hatten wir auch hier starken Föhn, der uns ordentlich um die Ohren blies!

 

Apr
5
2016

Dreiländerspitze, 3.197m

geschrieben am 5. April 2016 von asti

Am vergangenen Wochenende war ich gemeinsam mit Kollegen in der Silvretta auf einer großen Skitourenrunde unterwegs. Zunächst ging es von Galtür auf die Jamtalhütte, 2.165m – wo wir rechtzeitig zum Frühstück ankamen.

Unser erstes Ziel war die Dreiländerspitze:
Zunächst von der Hütte leicht abwärts in süd-westlicher Richtung und mäßig steil – immer rechtshaltend über den Jamtalferner hinauf bis zur oberen Ochsenscharte auf 2.970m. Ab hier sind wir dann entlang der steilen Gipfelflanke  bis zum Skidepot aufgestiegen. Über den teilweise ausgesetzten Gipfelgrat sind wir dann noch mit Steigeisen rund 70 Höhenmeter bis zum Gipfel der Dreiländerspitze auf 3.197m aufgestiegen. Je nach Verhältnissen wäre ein leichter Pickel bzw. auch ein Seil hilfreich und meinerseits auch anzuraten.

Verhältnisse derzeit noch sehr gut, auch wenn es im Inntal +25°C hat. Zustieg zur Jamtalhütte ganz früh am Morgen kein Problem, wir konnten noch direkt vom Ort aus mit Ski gehen. Nach der Hütte dann ebenfalls gute Verhältnisse, zwar pickelhart und teilweise böhiger Wind (Föhn), aber gut zu machen.

Die Abfahrt führte uns dann durch leichten Plattenpulver und Harsch hinunter zur Wiesbadener Hütte, wo wir übernachtet haben.

Apr
3
2016

Großglockner

geschrieben am 3. April 2016 von Frosti

Bereits am Freitag Abend machten Roman und ich uns auf den Weg über den Felbertauerntunnel zum Lucknerhaus oberhalb von Kals. Gegen 23:00 stellten wir am dortigen – bereits gut besuchten – Parkplatz unseren Motor ab. Nach zwei schnellen „Betthupferln“ schlüpften wir gegen 0:00 in unsere Schlafsäcke, drehten die Sitze nach unten und legten uns nieder.
Nach vier Stunden schlechten Schlafes klingelte dann leider schon der Wecker und nach einem schnellen Frühstück hüpften wir in unsere Ski und marschierten gemütlich los in Richtung Stüdlhütte. Kaum zwei Stunden später passierten wir diese und hielten nach Osten auf das Ködnizkees zu. Direkt hinter uns eine regelrechte Kolonne an Glockneraspiranten, welche auf der Hütte die Nacht verbrachten.
Noch vor Sonnenaufgang erreichten wir den Gletscher und adjustierten uns für diesen. Nachdem die große Spalte, welche im Sommer den Weg nach oben versperrt und mit einer Brücke überwunden wird, zu meinem Verwundern komplett zugeschneit war, konnten wir mit den Ski bis zum Einstieg vom Klettersteig weitergehen.
Ein paar haben den direkten Aufstieg zum Bahnhof probiert, was bei der Neigung und dem harten Schnee aber wohl nicht zu empfehlen war.
Nachdem die meisten Seilschaften dort ihr Skidepot eingerichtet hatten, wir aber auf den mühseligen Abstieg bis dort hin verzichten wollten, schnallten wir uns die Ski auf den Rücken und stiegen zur Adlersruhe auf. Aufgrund des plötzlichen, ziemlich starken Windes und der zusätzlichen Angriffsfläche am Rucksack verlangte der Klettersteig etwas mehr Kräfte ab, als gewöhnlich, aber nichts desto trotz waren wir nach gesamt gerade mal drei Stunden bereits auf der Erzherzog Johann Hütte. Nach einer kurzen Pause schlüpften wir nochmals in unsere Ski, welche wir aber, aufgrund des zu rutschigen Schnees, noch am unteren Bahnhof zurück lassen und gegen die Steigeisen eintauschen mussten.
Die Steilstufe hinauf zum Leitl war dann relativ schnell gegessen und aufgrund der guten Verhältnisse ein Weiterkommen auch recht zügig möglich. Obwohl schon ein paar Leute vor uns zum Gipfel gestiegen sind, hatten wir bis zum Gipfel keinen Gegenverkehr und kamen dadurch auch gut voran.
Nach den obligatorischen Gipfelfotos machten wir uns dann recht fix wieder an den Abstieg um dem Gegenverkehr zu entgehen, was uns über das Schartl bis zum Kleinglockner gut gelingen sollte. Nach ein, zwei geschickten Überholmanövern hatten wir eigentlich bis kurz vor dem Leitl kaum zu warten und auch diese „Pause“ war nicht sonderlich lange. Im Nu waren wir zurück bei unseren Ski und konnten uns an die Abfahrt machen. Von unserem Skidepot ging es Schnurstracks durch eine kleine Rinne hinab aufs obere Ködnizkees und bei akzeptablen Bedingungen zurück zur Aufstiegsspur. Nachdem der Gletscher dann flacher geworden ist, änderten sich leider auch die Schneeverhältnisse und ein unguter Bruchharsch machte sich breit. Der Steilhang vom Gletscher hinunter ins Tal bot uns dann endlich etwas besseren, weicheren Schnee, doch das sollte leider auch nicht lange halten. Je weiter wir nach unten kamen, desto sulziger wurde der bereits extrem zerfahrene Schnee. Außerdem hieß es dann auch noch auf die Umgebung achten, denn der 4er machte sich langsam bemerkbar. Überall waren bereits frische Lawinenkegel (Grundlawinen), welches es dann auch nicht einfacher machten.
Gegen 11:30 erreichten wir dann glücklich aber geschafft das Auto und konnten wieder einmal eine Tour von unserer Liste abhaken.

Apr
3
2016

2.4.2016 Finstertaler Schartenkogel

geschrieben am 3. April 2016 von mikemagic

Am Samstag ging es um 3:45 Uhr Richtung Kühtai. Ziel sollte heute die Kraspesspitze sein.

Um 6:45 Uhr starteten wir an der Talstation des Alpenrosenlifts. Über die Piste ging es zum Graf Ferdinand Haus, von dort kurz weiter über die Versorgungsstraße und den Staudamm querend über Lawinenkegel zur Dammkrone.

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Am linken Seeufer wählten wir die untere Spur am See entlang zum Südufer.

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Dort verließen wir die Spur zum Sulzkogel und stiegen Richtung S-O zum Schafleger auf.

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Im flacheren Teil hielten wir uns links und folgten der Spur zur steilen Querung unterhalb der Finstertaler Scharte. Von dort ging es mit Ski fast bis zum höchsten Punkt.

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Aufgrund des diesigen und windigen Wetters beschlossen wir am Finstertaler Schartenkopf, dass wir die Kraspesspitze auf einen anderen Tag verlegen.

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Die Abfahrt um 9:15 Uhr war noch kein Genuss, oben Bruchharsch, weiter unten noch hart gefroren…

Mrz
31
2016

Skitour Brauneck

geschrieben am 31. März 2016 von mikemagic

Eigentlich war der Rietzer Grieskogel für heute geplant, da ich aber den Wecker für Freitag gestellt hab wurde dann daraus nichts…

Trotzdem wollte ich was machen, also fuhr ich nach Lenggries zum Brauneck.

Unten war zunächst für 100 hm Skitragen angesagt, die Piste bei den Schleppliften hat nur noch ein paar Schneeflecken…

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Ab dem Milchhäusl war dann eine durchgängige, wenn auch teilweise braune Schneedecke vorhanden. So ging es bei 24 ° C im T-Shirt entlang der Piste zum Gipfel.

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Die Abfahrt war insgesamt noch recht brauchbar.