Walleralm | Zur Radtour Walleralm - Hintersteinersee mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Jul
23
2017

Gratlspitz, 1.899m ab Holzalm

geschrieben am 23. Juli 2017 von asti

Sonntag ist in Österreich bekanntlich Schnitzeltag – oder?

Genau aus diesem Grund zog es uns heute – trotz einer nicht perfekten Wetterprognose – hinauf auf den Hausberg der Wildschönau, der Gratlspitz, 1.899m. Mit dem Auto sind wir zunächst über Brixlegg zum Ortsteil Zimmermoos aufgefahren, von wo aus ein steiler Forstweg bis zu einem Parkplatz unterhalb der Holzalm führt (Auffahrt und Parken kostenlos). Zu fuß ging es im Anschluss in wenigen Minuten zur Holzalm und entlang der Beschilderung und des abwechslungsreichen Waldweges über einige steile Aufschwünge hinauf zum Gipfel der Gratlspitz. Die rund 470 Höhenmeter hinauf zum Gipfel erfordern schon etwas an Trittsicherheit, zumal auch mehrere Stellen mit Seilversicherung zu überwinden sind, was allerdings auch für so manches bergerfahrenes Kind zu meistern ist.

Nach der kurzen Rast am Gipfel hat uns der Hunger rasch wieder retour zur Holzalm getrieben, wo wir uns das Sonntägliche Riesenschnitzel verdient hatten.

Fazit: tolle Vormittagstour, die man auch sehr gut zu einer längeren Runde ausbauen kann, Infos dazu auf http://www.tourenwelt.at/bergtour/460-gratlspitz-ab-holzalm.html

Jul
21
2017

Piller – Kielebergalm – Naturparkhaus – Piller

geschrieben am 21. Juli 2017 von m.baumgartner

Beim Wendeplatz nach dem Piller Weiher ist ein Parkplatz, hier beginnt die Tour etwas umständlich, weil man nach einigen Metern eine kurze Schiebestrecke hat und wieder ein wenig abwärts fahren muss; erst jetzt kommt man auf den alten Schotterweg, der von Neu-Amerika aus führt. (Der neue, gute Fahrweg zweigt in Matzlewald ab, diese Anfahrt spart man sich aber).

Ein grober Schotterweg geht steil bergauf, aber Dank #vivax schafft man es locker. Kurz vor der Einmündung in den neuen Fahrweg, der wirklich angenehm zu fahren ist, weist ein Schild Richtung #Naturparkhaus, bei der Talfahrt zweigt man hier ab. Bis zur Alm, die auf 1760 m liegt, ist es nun nicht mehr weit.

Raut Werner, der Hüttenwirt und Hirt ist schon von der Morgenrunde zurück, er hütet 35 Stück Jungvieh und 2 Ponys. Peter aus dem Sachsenland ist sein Koch und „Mädchen“ für alles. Er interessiert sich gleich für mein Rad, weil er auch schon ins Alter kommt, wo eine kleine „Unterstützung“ hilfreich wäre.

Von der Alm aus können Wanderer in 2 Stunden die Aifneralm erreichen, viele kommen auch vom Naturparkhaus hierher. Gern wird die #Kielebergalm von Einheimischen per Auto zum Feierabend angefahren, die Sonne scheint bis 21 Uhr.

Für die Biker geht es nun wieder talwärts bis zur erwähnten Abzweigung zum #Naturparkhaus. Nach einem kurzen steilen Anstieg geht es flach weiter bis man dann ca. 200 m das Rad schieben muss. Jetzt geht es immer flach den Weg, der im Winter auch Loipe ist, bis zum Naturparkhaus. Nach dem #Gachen Blick bei der Abzweigung nach Fließ, wählt man den Forstweg rechts, der wieder im Winter als Loipe präpariert wird. Man sieht leider kein Hinweisschild, erst nach 4 km wählt man die Talfahrt Richtung #Piller. In angenehmen Schleifen führt der Weg ins Tal. Kurz vor dem Piller Weiher stößt man wieder auf die Piller Landstraße und gleich ist man am Parkplatz. Hier gibt es noch interessante Steinskulpturen in freier Natur zu bewundern. Eine schöne Runde, für die man mit der Pause ca. 3 Stunden braucht.

http://www.bergfex.at/sommer/tirol/touren/mountainbike/134823,piller-kielebergalm-naturparkarkaus/

Jul
18
2017

Nauders – Bergkastel –Stieralm-Plamort-Reschen- Nauders

geschrieben am 18. Juli 2017 von m.baumgartner

Vom Parkplatz der Nauderer Bergbahnen geht‘s los. Die Forststraße führt zuerst Richtung Reschen, dann den Berg hoch bis zur Bergstation Bergkastel. Dort wird am 16.7. g’sungen, tanzt und g’spielt. Einmal im Sommer findet diese Veranstaltung statt, für die musikalische Organisation bin ich verantwortlich. Es ist immer eine sehr schöne Veranstaltung mit traditioneller Volksmusik-gesang und Tanz.

Weiter geht es von der Bergstation talwärts zur Stieralm und über ein schönes Hochplateau nach Plamort. Hier genießt man einen herrlichen Rundblick zum Reschensee und die umliegenden Bergketten. Talwärts geht es auf Südtiroler Seite zum Reschensee und von dort auf dem Vinschger Radweg zurück nach Nauders. Die ca. 900 Höhenmeter und 40 Kilometer schafft man gemütlich mit eingelegten Pausen in ca. 3 Stunden.

Jul
16
2017

Wiegalm – Kreuzjöchlsee

geschrieben am 16. Juli 2017 von asti

Der Kreuzjöchlsee in Westendorf – schon immer ein tolles Ziel für Wanderer und Radfahrer und einer der ersten Speicherteiche Österreichs, die schon damals sehr naturnah angelegt wurden und kaum als solcher zu erkennen waren. Im letzten Jahr wurde dieser See vergrößert, um die Beschneiungsanlagen in der SkiWelt Westendorf für die Zukunft abzusichern. Letztes Wochenende waren wir erstmals seit dem „Umbau“ wieder oben am See: Zwar sind die Renaturierungsarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen, der See ist aber für mein Verständnis sehr gut angelegt. Ganz besonders gut gefällt mir der feine Kiesstreifen am Seeende beim Brechhornhaus, über welchen ich problemlos auch barfuß in das Wasser gelangen konnte. Bin echt gespannt, wie das dann fertig aussehen wird, zumal es in dieser Höhe einfach etwas länger dauert mit der Bepflanzung.

Unsere Radtour führte uns von Westendorf über Brixen zur Brixenbachlam und weiter hinauf zur Wiegalm. Im letzten Anstieg hinauf zur Bergstation der KI-West Gondelbahn sind schon ein wenig die „Körner im Oberschenkel“ gefragt, da es mit bis zu 20% Steigung hinauf geht. Dann aber folgt die kurze Abfahrt zum See und der verdienten Einkehr.

Unsere Abfahrt führte uns entlang des Forstweges retour nach Westendorf.

Mein Fazit: Schöne Runde mit ca. 1.000Hm und: der See wird toll!

Jul
14
2017

Fiss – Waldbahn – Kölnerhaus

geschrieben am 14. Juli 2017 von m.baumgartner

Bei der Waldbahn Talstation in Fiss sucht man die Beschilderung „Serfaus über Beutelweg“. Da muss man das Rad den Hang 20 m hochschieben, dann geht es ganz eben Richtung Serfaus. Jetzt kommt noch eine kurze steile Schiebestrecke, dafür ist man dann schon hoch über Serfaus und fährt den Bifangweg zum Leithewirt. Von hier geht es weiter zum Kölnerhaus, manchmal etwas steil, aber mit dem e-Bike leicht zu meistern. Das Kölnerhaus (http://www.koelner-haus.at/) liegt mitten im Komperdellzentrum. Auf der Homepage kann man viele interessante Details nachlesen. Das Kölnerhaus wurde erst vor einigen Jahren aufwendig restauriert und erweitert. Gleich fällt der Blumenschmuck und die Gewürzebeete auf, die die Terrasse schmücken und zur Einkehr einladen. In den gemütlichen Stuben ist a „Hüttengaudi“ mit Freunden und Bekannten schon was Besonderes, und auf weitere Abfahrten im Winter wird oft gerne verzichtet, weil es einfach fein ist und man gerne mal „verhockt“.

Weiter geht die Fahrt talwärts Richtung Hög. Bei Rupi Mayr auf der Högalm treffe ich mich mit meiner Familie, und wieder schmeckt das Mittagessen hervorragend.

Jul
9
2017

Brennermarkt ist für meine Frau und Schwägerin angesagt, da plane ich eine Tour im Wipptal. In Nößlach steige ich aus, und auf der Fahrt taleinwärts lotst mich eine Hinweistafel zur Nößlachhütte. Ich vergewissere mich noch bei einem Bauern, der mir die Tour nur empfehlen kann. Gar nicht weit ist es dann bis zur Nößlachhütte. Dort empfiehlt man mir noch die Fahrt zum Nößlachjoch, die ich auch in Angriff nehme. Ich fahre hoch bis zu einer Liftstation und weiter, bis der Weg nicht mehr fahrbar ist. Ich sehe auch hoch bis zum Joch, entscheide mich aber zur Umkehr, ich fahre bis zur Nößlachhütte und biege links ab, und es ist eine angenehme Fahrt um den Bergrücken bis zur Bergeralm, es geht immer ganz eben, und ich komme zügig voran. Bei der Großbaustelle Bergeralm begegne ich einem E-Biker, der gerade seine 1. Etappe erreicht hat. Er empfiehlt mir eine angenehmere Talfahrt, der ich dann folge. Es geht zuerst noch ca. 1 km flachweiter, dann muss ich rechts abbiegen. Bergab fahre ich einige Kehren, bis ich bei der Talstation unter der Autobahnbrücke durch nach Steinach komme. Der Radweg führt neben der Sill weiter nach Matrei. Bei Pfons muss ich dann auch die Landstraße Richtung Ellbögen und Patsch. Dort finde ich den Patscherkofel  Radweg, dem ich bis Tulfes fahre. In Gasteig komme ich wieder auf die Landesstraße und erreiche bald mein Ziel in Hall bei meiner Tochter und Enkerln. Es ist eine herrliche Tour mit mehr als 60 km, der Akku setzte in Hall erst aus….

 

 

Jul
9
2017

Feichten – Verpeilhütte

geschrieben am 9. Juli 2017 von m.baumgartner

Die Tour beginnt in Feichten im Kaunertal. Gleich neben dem Quellalpin weist uns die Beschilderung den Weg zur #Verpeilhütte (http://www.verpeilhuette.at/). Von Anfang an geht es auf dem Forstweg bergauf. Nach einige Kehren zieht es sich ins Tal hoch und man kommt zum Parkplatz vor der Verpeilalm. Die Zufahrt bis hierhin ist auch für PKW’s gestattet. Nach dem Schranken und einem Weidegatter wird der Weg aber steiler und steiniger, auch wenn man das Rad manchmal schieben muss, lohnt sich das Ziel „Verpeilhütte“. Eine Herz-Jesu Kapelle (errichtet von Max Kathrein) heißt jeden mit dem Leitspruch „Sorge dich nicht, lebe!“ willkommen. Es eröffnet sich ein breiter Talboden, den auch der Verpeilbach nutzt und sich ausbreitet. Viele Wanderer nehmen darin ein frisches Bad. Eingebettet in die wuchtige Bergwelt liegt auf 2025 die Hütte der Sektion Frankfurt, erbaut 1906. Achtung Wanderer und Biker: Heuer schließt die Hütte wegen Umbau schon Ende August.
Wieder fühlt man sich auf und in der Hütte gleich wohl, wenn man so freundlich und herzlich von der Wirtin Agnes Gram und ihren Helfern empfangen und mit traditioneller Hüttenkost verwöhnt wird.
Diese Tour muss man wieder auf dem gleichen Weg talwärts nehmen. Dabei sollte man aber unbedingt den Abstecher zur #Aussichtsplattform-Adlerblick machen.

Jul
8
2017

Fiss – Frommes Alp

geschrieben am 8. Juli 2017 von m.baumgartner

Ich parke bei den Fisser Bergahnen und fahre vom Parkplatz weiter Richtung Dorf. Beim Sägewerk nach links der Beschilderung zur Frommes Alp folgend geht es die ersten paar hundert Meter ziemlich steil hoch. Nicht entmutigen lassen, ab der Kindervilla ist der Weg leicht zu fahren. Man genießt schöne Aussichten auf „Überwasser“ und dem Kaunergrat. Bei der nächsten Gabelung weist uns eine große Hinweistafel den Weg. Noch 2 Kehren und das Ziel ist erreicht.

Nach Hausbesichtigung mit dem Hausherrn Christian, die Alphütte Frommes Alp wurde 2003 eröffnet und 2016 großzügig erweitert, (Nähere interessante Infos unter http://www.firmenabc.at/frommes-alp-fam-schmid-kg_BFEk) oder http://www.frommes-alp.at , bekomme ich vom Junior Thomas noch eine aufschlussreiche und interessante Führung zum Hirschgehege und durch die Greifvögel – Auffang – und Pflegestation (siehe Videoclip). In der Sommersaison gibt es von 13:30-15:30 Führungen, die ich nur empfehlen kann, wenn einer junger Mensch so mit Leidenschaft und Liebe zu den Tieren erzählt und interessante Info preisgibt.

Talwärts fahre ich Richtung Obladis, wer wieder zum Parkplatz will, muss sich rechtzeitig wieder Richtung Fiss orientieren, während mein eBike den Weg über Obladis und die Asterhöfe nach Prutz schon von alleine fährt :).

Wieder eine Spritztour, zu der ich nur herzlich einladen kann, wer am Sonnenplateau wohnt oder urlaubt. Die Urgemütlichkeit auf der Alp mit ihren herrlichen Stuben oder die Sonnenterrasse laden zum Verweilen ein. Wenn man dann noch hungrig ist und weiß, dass Fam. Schmid auf der Alp die eigene Metzgerei und Selche betreiben, die Hirsche vor Ort wachsen und gedeihen, dann kann ich nur guten Appetit wünschen.

Meine Tour geht wieder talwärts über Rabuschl – Obladis – Asterhöfe nach Prutz. Wer zum Auto nach Fiss zurück muss, der muss sich entsprechend der Beschilderung nach Fiss orientieren, es gibt aber mehrere Varianten dafür.

Jul
8
2017

Vom Parkplatz der Fisser Bergbahnen geht es zuerst auf asphaltierter Straße bis zur Abzweigung zur Möseralm. Hier fährt man rechts weiter  an der Kuhalm vorbei zur Mittelstation. Von dort den Schotterweg hoch bis zur #Wonnealm. Gerhard Neururer ist dort schon lange Wirt, wir hatten hier schon so manche schöne Volksmusikveranstaltung „Volksmusik am Berg“. Es ist wirklich eine nett eingerichtete Alm, schwer zu erraten, dass Gerhard auch leidenschaftlicher Weidmann ist, wenn man die Krickeln und Kleintierpräperate schön dekoriert an allen Ecken bewundern kann. Alte Handwerksgeräte dienen als Behälter für ein buntes Blumenmeer. Kinder erfreuen sich am Streichelzoo mit Ziegen, Ponys und Zwerghennen.
Von der kulinarische Vielfalt  beim Gerhard konnte ich mich schon oft überzeugen, ist er doch selber Koch….
Nach einigen Kehren nach ca. weiteren 250 Höhenmetern ist man am Joch angelangt. Im Bergrestaurant #Bergdiamant treffe ich zufällig die Kollegen der NMS Serfaus – Fiss – Ladis bei ihrer geselligen Abschlussfeier. Sie staunen über mein sportliches Outfit und können es gar nicht glauben, dass ich mit dem Bike hochgeradelt bin. Ich erzähle natürlich von meinem #vivax Optimo und verteile Interessierten Flyer. Einige Kollegen sind ja schon auf Grund ihres Alters auf e-Bikes umgestiegen, aber viele klagen wegen des Gewichts und der Abnützung und des lauten Quietschens der Bremsbeläge. Bis auf den Preis (es ist halt nicht ganz billig) sind alle von meinen leichten Pedelec voll begeistert….
Mit guten Ferienwünschen verabschiede ich mich und fahre nordseitig an der im Sommer geschlossenen Zirbenhütte vorbei bis zur #Schöngampalm. Hier lohnt sich ein Abstecher (5‘) links zum Urgsee. Die Talfahrt zieht sich jetzt um den kompletten Bergrücken wieder Richtung Fiss zum Ausgangspunkt. Da bewundert man zuerst die nahe Verwallgruppe, gegenüber die Lechtaler, den Venet und bald schon wieder den Kaunergrat…
Da ich autounabhängig bin, wähle ich die Strecke über Neuegg, Asterhöfe nach Prutz, wo ich um 12:30 meine herrliche 31 km Tour beende….

Als Videodurchlauf:

 

 

Jul
7
2017

Ötz – Acherbergalm – Videoclip: https://vimeo.com/224697691

Ich parke an der Talstation Hochötz und fahre zurück bis zum Kreisverkehr – hier Richtung Ötzerau hoch. Ich halte Ausschau nach der Beschilderung „Berggasthof Schönblick“ und biege dort rechts ab. Bis dorthin ist die Straße asphaltiert, es geht aber ständig bergauf.
Der Berggasthof Schönblick hat im Sommer geschlossen, im Winter führt eine selektive Abfahrt bis hierhin. Gleich daneben ist ja die Talstation eines Sessellifts.
Jetzt geht es auf einem neu angelegten Forstweg Richtung Acherberg Alm. Anfangs noch immer bergauf, bei einer Lichtung geht es dann kurz abwärts und durch den Tobel längere Zeit ganz angenehm eben, bis dann der Schlussanstieg auf etwas gröberem Weg folgt.
Die #Acherberg Alm liegt auf 1888m, somit habe ich von Ötz (820) gute 1000 Höhenmeter geschafft.
Ich staune über die vielen Gäste, die schon am frühem Vormittag anwesend sind. Otto Stecher, der Hüttenwirt, klärt mich auf, dass die Gäste des Hotels Kassl schon 20 Jahre einmal in der Woche ein Hüttenfrühstück bekommen. Seniorchef verteilt gerade frisch gemachten Kaiserschmarren und der Juniorchef hilft mit im Service. (Ich staune über so viel persönliches Engagement).
Fam. Stecher betreut neben den Gästen (mit 15 Betten gibt es auch Übernachtungsmöglichkeit auf der Alm) auch ca. 45 Stück Galtvieh und einige Melkkühe.

Acherbergalm – Bergstation Hochötz

Auf einem schönen Forstweg geht es weiter und man ist in ca. 20 Minuten bei der Bergstation #Hochötz (https://www.oetz.com/almenregion). Neben dem großen Bergrestaurant mit großer Sonnenterrasse gibt es für Kinder rund um den Speichersee viele Spielmöglichkeiten, genannt das #Mission Widiversum  (https://www.oetz.com/widiversum).

Ich will noch weiter zur Bielefelder Hütte, das schaltet mein Akku von selbst aus, was bedeutet, jetzt ist er gleich leer. Man kann ruhig noch manchmal starten, bis er endgültig leer ist.
Mein Ziel habe ich ja erreicht, zur Kühtaile Alm geht es nun nordseitig kurz talwärts und schon wieder bin ich am Ziel.

Bergstation Hochötz – Kühtaile Alm

Die #Kühtaile Alm (https://www.kuehtaile-alm.at/) in Hochoetz ist eine gemütliche Hütte, erbaut im kanadischen Blockhausstil. Gebaut wurde die Hütte im Sommer 2005. Im darauffolgenden Winter 2005/06 sind Manfred und Renate Schöpf mit ihrem Team in die erste Saison gestartet.
Mittlerweile ist die Ski- und Almhütte beliebt bei Groß und Klein. Egal ob ambitionierte Bergfexe, gemütliche Wanderer oder Familien, jeder erreicht die Kühtaile Alm auf verschiedenen schönen Wanderwegen.
Wer einen ruhigen und erholsamen Urlaub plant, ist auf der Kühtaile Alm genau richtig. Im 1. Stock des Restaurants befindet sich eine Ferienwohnung für 20 Personen. Auch die Alte Kühtaile Alm bietet Platz für 15 Personen. Urige Hüttenromantik inklusive.

Im netten Huangart mit dem Hüttenwirt Manfred, der sich mein #vivax genau unter die Lupe nimmt, erfahre ich auch, dass Hochötz noch nicht so sehr von den Bikern befahren werde, Schuld sei wohl die schlechte Straße nach Ochsengarten.

Kühtaile Alm – Balbach Alm

Meine Fahrt setze ich fort, bevor ich aber zur #Balbach Alm schwenke, muss ich noch einen Abstecher zur Alm und zur „Alte Kühtaile Alm“ machen, die Manfred liebevoll wohntauglich gemacht hat, so dass auch hier Gäste urlauben. Auf dem Weg dorthin fällt mir die Nummerntafel ins Auge. „ERWIN 2“ ist der langjährige Hirte auf der Alm, der mir erzählt, dass er noch vor wenigen Jahren die Kühe noch auf der Weide gemolken habe.

Der Weg zur Balbach Alm geht eben um eine Bergkuppe, bei einer kurzen Steigung aktiviere ich wieder mein #vivax Pedelec. Gleich darauf geht es talwärts zur Alm, die in einer netten Mulde liegt.
Hier ist nun Mittagszeit und ich bestelle ein kleines Tiroler Gröstl, es scheint mir aber eine große Portion zu sein und schmeckt sehr gut.
Meistens frage ich ja die Wirte oder andere Biker nach dem Weg…Ich will nach Ochsengarten, übersehe die Beschilderung dorthin, weil nur ein kleines Gatter vor einem steilen schmalen Steig angebracht ist. Ich fahre den Fahrweg weiter, der aber nur zur Talstation eines Liftes führt. Wieder hoch, Gott sei Dank habe ich noch etwas Akkuleistung mit Unterbrechung. Ganz zurück zur Kühtaile Alm mag ich nicht, also nehme ich den Steig, der dann doch relativ steil und lang ins Tal führt, bis er in den Forstweg mündet. Da merke ich erst die schlechte Straße, von der Manfred  erzählt hatte. An der Ochsengartenbahn geht es aber dann auf der Landstraße über Taxegg, Mühlau und Ötzerau zurück nach Ötz.
Mir hat die Tour aber schon gefallen und ich kann sie schon empfehlen. Vor allem die Aussichten und Rundblicke in so viele Täler und Ortschaften sind beeindruckend.

 

 

Jul
3
2017

Karrösten – Karröster Alm

geschrieben am 3. Juli 2017 von m.baumgartner

Karrösten – Karröster Alm

Ich parke kurz nach der Auffahrt nach Karrösten bei der Abzweigung nach Karres. Wer nicht so weit anfahren will, kann aber den Parkplatz ca. nach 500 auf dem Forstweg Richtung Karrösteralm nutzen. Die Beschilderung ist gut, so findet man leicht hin. Bergwärts kann man nicht fehlen, weil Weggabelungen ist immer klar beschildert bzw. Radfahrverbot.

Ich brauchte von meinem Start aus mit Fotoshooting zwischendurch und etwas beschwerlichen Antritt auf diesem kalkkiesigem Schotterweg 1:30.

Früher als erwartet, erreicht man aber die Alm, die nur auf 1468 m liegt. Nach einer Kehre  sieht man auf einer herrlichen Lichtung die Alm mit viel Galtvieh rund um.

Elke, die Hüttenwirtin, ist gebürtig aus Sachsen und betreibt die Alm nun schon den 9. Sommer. Sie betreut auch die ca. 20 Stück Galtvieh.
Neben der guten Kost, die Elke variiert anbietet und auftischt, hat sie ein „grünes Händchen“, rund um die Hütte blühen Blumen und gedeihen Gewürze jeglicher Art. Alles wird frisch und vor Ort zubereitet.

Diese Tour kann ich allen in der Umgebung von Imst als „Spritztour“ empfehlen, weil sie kurz und doch anspruchsvoll ist, und am Ende kann man  sich mit einem Radler oder Spritzer belohnen.

 

 

Jul
2
2017

Prutz – Asterhöfe-Neuegg-Obladis-Prutz

geschrieben am 2. Juli 2017 von m.baumgartner

Einer herrliche Tour für ca. 1:35, die ich öfters mache. Man fährt von Prutz aus über die Innbrücke nach Entbruck. Bald nach dem Campingplatz links die Astergasse nehmen. Der erste Anstieg ist relativ steil, aber nach der ersten Kehre geht es schon zügiger, dank Pedelec Unterstützung, weiter. Mittlerweile weiß ich es zu schätzen, mit dem Akku  in der Satteltasche zu fahren :).

Auf der Bergstrecke fahren wir am Unteren, Mittleren (mein Musikkollege Martin Raggl ist dort daheim) und Oberen Asterhof vobei. (Wer eine kleine Schiebestrecke meiden will, soll nicht zum Oberen Asterhof, sondern in der Kehre Richtung Ladis folgen). Mein Weg führt zum Oberen Asterhof. Nach einer kurzen Schiebestrecke geht es an den Brenntwiesen vorbei nach Neuegg. Ein herrlicher Grillplatz ist oberhalb errichtet worden. (Heute hat das Gasthaus leider geschlossen).

Nach einigen Metern auf der Asphaltstraße Richtung Ladis zweigt man rechts ab und fährt einen netten Steig ohne nennenswerte Steigung nach Obladis. Hier ist eine Einkehr angesagt, und wenn man nicht unbedingt den Tiroler Sauerbrunn, der hier gefasst wird, trinken will, gibt es in diesem gemütlichen Cafe alles andere auch.

Die Familie Kischner betreibt das Cafe Obladis und bieten auch Urlaub am Bauernhof an. Ganz idyllisch über Ladis liegt dieses schöne „Bad Ladis“ (früheres Kurhotel), in dem schon Bundeskanzler Julius Raab (Ehrenbürger der Gemeinde Ladis) öfters einen Kururlaub verbracht hatte.

Talwärts fährt man Richtung Ladis auf asphaltierter Straße. Nach der Kreuzung nach Neuegg fährt man Richtung Ladis und biegt nach einigen 100 Metern wieder links ab Richtung Asterhof und da bis nach Prutz.

siehe auch Hüttengaudi Blog

 

         

Jul
1
2017

Pfunds – Radurschelalm

geschrieben am 1. Juli 2017 von m.baumgartner

Diese Tour musste ich leider ohne Akku meistern, weil ich ihn daheim vergessen hatte. Einmal mehr machte ich die Erfahrung, welchen Spaß es mit der Pedelec Unterstützung mit 200 Watt macht und welche Gedanken im Kopf kreisen. Ohne E-Unterstützung: „es zieht sich“, während bei allen anderen Fahrten die Ausrufe kommen: „Einfach toll, geil, ist das ein Vergnügen, schon wieder so viele Höhenmeter, das Ziel naht….“

Die Tour beginnt bei der Kajetansbrücke, das Auto kann man bei der Abzweigung zum Hotel-Restaurant Kajetansbrücke parken. Nach der Brücke gleich links abbiegen und der Beschilderung „Hohenzollernhaus – Radurschlalm“ folgen. Der Forstweg ist angenehm zu fahren, anfangs eher flach, dann folgt ein etwas steilerer Anstieg zur Kapelle St. Ulrich und dem Kalvarienberg. Hier hat man lange einen schönen auf die gegenüberliegenden Hänge und dem Ortsteil Greit.
Anschließend geht es wieder flacher weiter, bis wieder ein längerer Anstieg folgt. Hier kreisen schon die Gedanken: „Es zieht sich..“ Der Weg folgt hier ständig dem rauschenden Radurschelbach, den man einige Male über Brücken quert. An vielen netten Plätzen sind schöne Wegkreuze errichtet worden, die ich immer auch fotografiere und selber inne halte. (Hoffentlich regt sich darüber niemand auf!)

Der Endspurt verläuft Gott sei Dank nur mehr flach, und wenn man an der Wasserfassung der TIWAG vorbeifährt, sieht man links inmitten der Almwiesen einige Almhütten und die Radurschelalm auf 1830 m. Der Start an der Kajetansbrücke liegt genau auf 1000 m, leicht auszurechnen, wie viele Höhenmeter man auf einer Strecke von ca. 11 km bewältigt hat.

Für mich ist es eine Bestätigung, dass ich es mit 65 Jahren schon noch schaffe, mit einem normalen MTB derartige Strecken zu fahren, nur muss ich aber gestehen, dass es mit vivax Unterstützung einfach nur Spaß macht, so dass ich täglich eine Tour fahren möchte. (Es kann sich ruhig wieder jemand aufregen, dass ich für etwas und jemand Werbung mache, ich äußere nur meine Freude über ein Produkt und Hochachtung vor jungen Menschen, die die beschwerliche Almarbeit in Angriff nehmen und bewältigen. Tourenwelt Kritik: http://www.tourenwelt.at

Auf der Alm empfängt werde ich zufällig von Daniel, einem meiner Harmonikaschüler musikalisch begrüßt, für den die Ferien zwar schon früher beginnen, er aber auf der Alm den 2. Sommer als Hirt verbringt, Hut ab. Ich wünsche, dass er auch Zeit hat, das eine und anderer Stück für einkehrende Gäste zu spielen, damit er sein Taschengeldsackerl etwas aufstocken kann.

Wieder treffe ich auf eine junge Familie, die die Alm betreiben. Der Almhirt und Senn Schaffenrath Gerd (Aussage seiner Gattin: „Ein leidenschaftlicher Hirt“, von Jugend auf, Papa und Opa sind auch Hirten,  erzählt mir von der Besonderheit der Radurschelalm, wenn 280 Stück Galtvieh (als Galtvieh wird ein noch nicht Milch gebendes weibliches Rind bezeichnet), 7 Melkkühe, 50-60 Pferde (Rösser), Schafe und Ziegen, die das ganze Radurscheltal im Bundesforstwald (abgabepflichtig) und auf den Almwiesen grasen,  in Schach zu halten sind.

Talwärts muss man den gleichen Weg bis zu einer Weggabelung – „Kajetansbrücke – Pfunds“ fahren. Hier fährt man nach Pfunds im Dorf hält man sich links und findet leicht den Via Claudia Radweg. Hier sieht man schon die neu errichtete Brücke, über die man fährt. Jetzt muss man noch ca. 1 km auf der Bundesstraße wieder Richtung Reschen fahren und man kommt genau wieder zum Parkplatz an der linken Seite.

siehe auch Videoclip

/blog/?p=31529#comments)

 

Jun
29
2017

Prutz – Falkaunsalm

geschrieben am 29. Juni 2017 von m.baumgartner
Von #Prutz aus fahre ich ins Kaunertal bis Platz. Dort biege ich links ab nach Kaltenbrunn. Dem Wegweiser „Falkaunsalm“ folgend, fahre ich immer bergwärts. Die Straße ist lange asphaltiert und der Forstweg, auch für PKW’s zulässig, ist angenehm zu fahren. Auf der gesamten Strecke gibt es keine argen Steigungen. Die Alm liegt auf 1963 m auf einem lichten Almboden hoch über dem Kaunertal.
Talwärts fahre ich einige Kehren den gleichen Weg bis zur Abzweigung „Falpetan – Kaunerberg“. Immer wieder muss ich stehen bleiben und Fotos „schießen“, so schön ist es. Der Weg ist relativ steil, also empfehle ich meine Route, nicht umgekehrt. Ab Kaunerberg ist die Straße wieder asphaltiert, und mein #vivax Optimo kennt den Weg nach Prutz schon zu Genüge. Insgesamt habe ich eine Strecke von 28,7 km und 1126 Höhenmeter in 4,42 Stunden mit ausgiebiger Pause zurückgelegt.
Jun
29
2017

Stabelealm – Innerberg- und Wurzbergalm in Längenfeld

geschrieben am 29. Juni 2017 von m.baumgartner

Am 13.6.2017 habe ich meinen Händler der Fa. Hummel  Christoph in Längenfeld kontaktiert.
Ich werde freundlichst aufgenommen, gleich mit Hummel Trikot eingekleidet und bekomme auch die Ötztal Radkarte und Trinkflaschen geschenkt (herzlichen Dank nochmals) und mit einem Kollegen Walter machen wir gleich die Tour auf die Stabelealm – Innerberg- und Wurzbergalm, die uns Christoph, der Firmenchef) empfiehlt….

So kommt man hin:

Uns wird der gesicherte Parkplatz der Fa. Hummel angeboten. Von dort fährt man beim Aqua Dom vorbei und eine Hinweistafel weist uns schon den Weg (Wanderweg) nach Winklen. Bald nach dem Ortsteil Unterried zweigt man links ab und schon geht es bergauf. Man muss nur immer der Beschilderung „Stabelealm und Wurzbergalm“ folgen. Der Forstweg ist gut zu fahren. Auf einem flacheren Almboden liegt rechts die Wurzbergalm, bei der wir bei der Talfahrt einkehren. Weiter gehts es in lang gezogenen Kehren hoch. Beim Queren des Eisenbaches, der höchste Punkt der Tour liegt auf 2020 m, geht es dann aber überraschenderweise talwärts, vorbei an der Leckalm und nach einem kurzen Anstieg liegt links unten in einer netten Mulde die Stabelealm auf 1908 m. Auch fahren wir noch vorbei, weil schon von weitem die Innerbergalm von der anderen Bergseite sichtbar ist. Die Neugier und dank Pedelec Unterstützung fahren wir die Alm an. Sie hat aber erst ab 17.6. geöffnet. Ein paar Erinnerungsfotos und schon sitzen wir auf er #Stabelealm zum Mittagstisch. Frau Marisa erinnert sich, dass sie im Jahr der Hütteneröffnung geboren wurde, und die Privatalm der Fam. Gstrein gäbe es schon 42 Jahre. Als besonderes Angebot lädt die Familie 2 mal wöchentlich zum „Almfrühstück“ mit umfangreichen Buffet mit selbst gebackenem Brot. Besonders Einheimische radeln mit MTB und E-Bike hoch und gönnen sich dieses Frühstück.

Auf der Talfahrt kehren wir noch auf der ebenfalls privaten #Wurzbergalm bei der Familie Holzknecht auf 1573 m ein. Im Sommer ist die Alm von Juni bis Oktober im Sommer geöffnet. Im Winter hat die Alm täglich geöffnet und die Strecke ist als Rodelbahn bis ins Tal präpariert. Mit dem Hüttentaxi oder zu Fuß gelangt man so zur Alm und genießt zuerst die #Hüttengaudi und anschließend die Rodelfahrt ins Tal.

siehe Videoclip: https://vimeo.com/221559900

Siehe auch Tourentipp unter:#http:bit.ly/2sQczDI – die ähnliche Tour nur von Köfels aus…

http://www.tt.com/lebensart/freizeit/13148875-91/hoch-%C3%BCber-dem-%C3%B6tztal.csp