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Jul
26
2015

Fernfahrt von Tirol nach Berlin

geschrieben am 26. Juli 2015 von asti

1.032km – 6.300Hm bergauf – 7.200Hm bergab – knapp über 2 Tage reine Fahrzeit – natürlich verteilt auf eine Woche…

Ein klares Ziel vor Augen zu haben, schadet nie – auch wenn dieses Ziel gut und gerne mal über 1.000km weit weg liegt. Bei diesem Unterfangen sollte nicht nur viel Liebe zum Radfahren an sich, sondern auch ein recht gutes Sitzfleisch mitgebracht werden.

Von Innsbruck aus starteten wir letzten Sonntag, um über Seefeld, dem sehr schönen Walchensee hinüber nach Bad Tölz und weiter durch Königsdorf nach Beuerberg zum Starnberger See zu radeln. Vorbei am Kloster Andechs zum Ammersee und schlussendlich nach Augsburg.

 

Von Augsburg gings am Montag nach Neuburg an der Donau zum neuen Audi Testcenter, wo wir unsere Fahrkünste auffrischen durften. Am Nachmittag dann weiter bis in die Bischofsstadt Regensburg.

Am Dienstag dann zunächst gut 90km bis nach Weiden zum Kaffee, weitere 45km nach Waldsassen in der Oberpfalz – wo uns die Firma GHOST Bikes einen tollen Empfang bereitete und wir erstmals auch hinter die Kulissen einer großen Radmanufaktur blicken durften. Schon beeindruckend, wie so ein Rad entsteht und was alles dazugehört. Zum Abschluss bei extremer Hitze auf langem Weg nach Carlsbad.
Nach einer tollen Stadtrundfahrt in Carlsbad gings Mittwoch vormittag bis nach Ostrov. Ab hier recht lang gezogener Anstieg ins Fichtelgebirge bis zur Grenze nach Deutschland. Kurze Abfahrt nach Oberwiesenthal und Besuch im Museum der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, wo wir Jens Weißflog trafen, der noch dazu Geburtstag hatte. Danach sehr hügelig mit giftigen Anstiegen nach Muldau und zuletzt zwar wellig aber sehr rasant auf den besten Straßen nach Dresden direkt zur Frauenkirche – Top!
Am Donnerstag dann von Dresden über die Bierstadt Radeberg nach Pulsnitz. Durch Elstra und Wittichenau nach Hoyerswerda mit den grandiosen Plattenbauten. Zuletzt immer wieder entlang der Seen in der Lausitz nach Spremberg und hinein nach Cottbus.
Am letzten Tag unserer Radtour ging es nach der Abfahrt gleich rasant durch den Spreewald über Lübben / Lübbenau in einer tollen Landschaft und auf flachen Straßen – in den kleinen Orten teils mit Kopfsteinpflaster versehen! Mittagspause mit Jause am See in Storkow (kurzer Sprung ins Wasser inclusive). Zuletzt nach Königs Wusterhausen und viele weitere Vororte über Neuköln in die große Stadt Berlin, wo wir am alten Flughafen Tempelhof noch eine Runde drehen durften, ehe wir vorbei an der Siegessäule zum Brandenburger Tor radelten!
Zur Belohnung gabs Currywurst und Bier am Brandenburger Tor!
Fazit: Gewaltig! Nicht nur, dass wir die größte Hitzewelle durchradelt haben die es seit langem in Deutschland gegeben hat, sondern auch die Tatsache, dass die Bundesrepublik nicht nur riesig – sondern landschaftlich auch extrem vielseitig ist! DE – TOP!!!

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