Firnklassiker Goinger Törl - Wilder Kaiser | Zur Skitour Goinger Törl (Griesner Kar) mit diesem Panorama


Dez
2
2018

köglhörndl über maristeiner alm

geschrieben am 2. Dezember 2018 von tac

nachtrag zu gestern, samstag 01.12.18 – was für eine geniale und einsame Bergtour für Dezember – bei niederbreitenbach biegt man die letzte (?) straße vor der langen geraden nach mariastein rechts ab und fährt die forststraße bis zur letzten kurve die zum bärenbadhaus führt – hier bei den gelben schildern parken (das steig ist nicht bezeichnet) – gleich dahinter geht der mehr oder weniger unmarkierte steig los – einzige verhaumöglichkeit gleich zu beginn – auf alle fälle rechts halten (hier ist der steig noch nicht so ausgeprägt) – spätestens wenn man den markanten felsen erreicht (der weg geht direkt links vorbei) kommt man praktisch nicht mehr aus – recht steil, aber unschwierig, und überraschend trocken bis zur mariasteiner alm – von der Terrasse weiter den schmalen pfad bis zum ende des Waldrands folgend – hinter einer nicht zu übersehenden salzleckstelle geht der zweite teil des steigs weiter

wer nicht absolut trittsicher und schwindelfrei ist und zudem in nassen zustand sich nicht zutraut ein paar gut gestufte felsen zu überklettern, der hat auf diesem steig absolut nicht zu suchen – zudem bewegt man sich teilweise im steilen und absturzgefährdeten schrofengelände – eine Option wär da der steig rechts (endet am normalanstieg östlich des köglhörndls) von der alm, der trittsicheren Personen keine Probleme macht.

für alle, die mit diesen Gegebenheiten keine Probleme haben folgt ein wunderschöner, abwechslungsreicher steig, der richtig spaß macht und bis zum ausstieg am normalweg durchgehend markiert ist – großteils unproblematisches gehgelände – die kurze, gut gestufte Felswand und einen kleinen Felsblock gilt es zu bezwingen – nach oben hin werden die schneeflecken, die nässe und die Schwierigkeiten größer – eine bröselige rinne begeht man knapp rechts daneben durch steile Schrofen – dann folgt ein steiles Schrofen/felsgelände bis zum ausstieg – im sommer für einen soliden Bergler problemlos – bei nässe doch ein bisschen heikel

der normalweg bis zum köglhörndl (bis hier hin haben wir mit ein paar trinkpausen 2:45h gebraucht) ist sonnseitig ohne schnee gut zu gehen – im schatten liegt 5-10 cm Neuschnee, der gut zu stapfen ist – der abstieg bis zum feuerköpfl war (nach der Schneegrenze) recht rutschig – der steig hinunter Richtung bärenbadhaus durchgehend trocken und fein zu gehen

 

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