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Apr
18
2011

Skitouren @Winnebachseehütte Tag 1 (16.04.2011)

geschrieben am 18. April 2011 von kempfi

Anfang/Mitte der Woche gab’s Neuschnee, der Wettbericht fürs Wochenende ein Traum, auf der Winnebachseehütte habe ich schon vor 10 Tagen reserviert also ab ins Auto Richtung Sellrain. Der erste Tourentag verspricht einiges an Höhenmetern:

Lüsens-Schöntalspitze-Südlicher Sonnenwandferner-Südlichste Sonnenwand-Gleirscherferner-Roßkarscharte-Winnebachjoch-Winnebachseehütte (ca. 2520hm auf 15,5km Länge bis max. 3060m Seehöhe).

Von Lüsens heißt es für die ersten ca. 200-300hm Ski schultern, aber danach geht es problemlos mit Ski bis zum Gipfel der Schöntalspitze. Auf dieser Route sind deutlich weniger Tourengeher unterwegs als am „klassischen“ Winterweg zum Westfalenhaus. Vom Gipfel geht es nach kurzer Rast den versicherten „Grat“ hinunter zur Zischgenscharte, von wo es durch unverspurten Pulver über den Zischgenferner hinab geht. Aufstieg zur südlichsten Sonnenwand und bis ca. 50m unterhalb des Gipfels, wobei die letzten 100m zu Fuß zurückzulegen sind. Der ursprüngliche Plan wäre eine Überschreitung Richtung Gleirscher Fernerkogel gewesen, aber das ist ein schwieriges Unterfangen. Außerdem schlägt das Wetter innerhalb von 20min von Sonnenschein (kurze Hose, T-Shirt) in dichten Nebel um, also schnell ans Abfahren (Pulver, kaum Spuren).

Über den Gleirscher Ferner zur Roßkarscharte, die ich glücklicherweise vor wenigen Wochen bereits von der südlichen Seite gegangen bin und daher den Weg kenne. Die Sicht liegt bei 10m, es ist mittlerweile halb 7 und das Stufenschlagen im Abstieg dauert eine halbe Ewigkeit. Glücklich „unten“ angekommen geht es mit den Skiern zum Winnebachjoch, wo die Sicht wieder besser wird und problemlos hinunter bis zur Winnebachseehütte. Der Hüttenwirt hat (verständlicherweise) nicht mehr mit mir gerechnet, aber ein Schweinsbraten geht immer noch und recht bald geht es in den äußerst gemütlichen Winterraum um die müden Knochen zu regenerieren.

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