Am Marchbachjoch | Zur Radtour Marchbachjoch mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Apr
4
2019

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte geschäftiges Treiben auf der Jamtalhütte. Diese war komplett ausgebucht, also starteten gemeinsam mit uns an die 180 Tourengeher. Wir machten uns auf Richtung Süden. Schon bald wurde der Trubel weniger und unser Tagesziel die beiden Jamspitzen sichtbar. Für den Anstieg wählten wir eine direkte Variante über den steilen Hang östlich der Vorderen Jamspitze. Und weil dieser noch mit Pulver aufwarten kann, nutzten wir die Gelegenheit und zogen unsere Spuren dort hinab. Nach erneutem Aufstieg kamen wir am Plateau zwischen den beiden Jamspitzen an. Mit Pickel und Steigeisen und ohne Skier stiegen wir über eine steile Rinne auf die vordere Jamspitze. Weil noch genügen Zeit war, besuchten wir auch gegenüber das Gipfelkreuz der Hinteren Jamspitze.

Tagesziel sollte heute die auf Schweizer Seite liegende Chamonna Tuoi sein. Das Jamjoch lässt sich nur durch Abseilen über eine ca. 20 Meter hohen Felsriegel überwinden. Wir machten es uns aber einfacher und fuhren bequem mit Skiern in einer Schleife östlich um die Hintere Jamspitze herum. Das Seil konnte so im Rucksack bleiben und wir durften die vielen aufgefirnten Hänge bis zur Tuoi-Hütte genießen.

In der warmen Nachmittagssonne lassen wir den Tag auf der Terrasse im Angesicht des Piz Buin ausklingen.

Apr
3
2019

Endlich ist wieder Skihochtouren-Saison und die Bedingungen könnten kaum besser sein. Der Wettergott hat es besonders gut gemeint, als wir am Freitag in die erste Gondel im Skigebiet von Ischgl steigen. 45 Minuten später stehen wir am Piz Val Gronda und fahren von dort auf die Heidelberger Hütte ab. Der folgende Aufstieg auf das Zahnjoch, markiert den Start unserer 4-tägigen Silvretta-Durchquerung.

Tag 1: Piz Val Gronda – Südliches Fluchthorn – Jamtalhütte

Eigentlich stand das Südliche Fluchthorn gar nicht am Plan, weil wir durch die Anreise über das Skigebiet schon viel zu spät dran waren. Doch am Zahnjoch schauten wir uns aus Interesse den Anfang der sogenannten „Weilenmannrinne“ an. Schnell wird klar: Wir wollen es probieren. Es gab keine Anzeichen auf eine Durchfeuchtung der Schneedecke. Im Gegenteil, unter einer weichen und wenige Zentimeter dicken Schneeschicht war alles noch bockhart. Wir folgten also Spitzkehre um Spitzkehre einer gut angelegten Spur, bis wir schließlich 50 Höhenmeter unterhalb des Rinnenausstieges auf Steigeisen wechselten. Hier ist die Rinne deutlich über 40 Grad steil. Am Sattel angekommen umgehen wir den im Weg stehenden Felsriegel und können über besten Stampfschnee und über eine weitere sehr steile Rinne bis zum Gipfel des Südlichen Fluchthorns aufsteigen.

Der Berg ist mit seinen 3399 Metern die zweithöchste Erhebung in der Silvretta. Dementsprechend gewaltig war das Panorama, das uns erwartete.

Für Abfahrt vom Sattel wählten wir nicht die Weilenmannrinne, sondern eine nach Westen ausgerichtete, ebenfalls sehr steile Rinne. Danach ging es über fein aufgefirnte Hänge hinunter ins „Breite Wasser“ und schließlich bis zur Jamtalhütte.

Bereits der erste Tag ließ in allen Belangen keine Wünsche offen: Gutes Wetter, perfekte Verhältnisse und schließlich super Verpflegung (Gulasch!) auf der Jamtalhütte.

 

Fortsetzung folgt in Kürze…

Apr
2
2019

Skitour Wiesberg / Sonneck (Wilder Kaiser)

geschrieben am 2. April 2019 von asti

Sonntag früh – Zeitumstellung:
1h nach vor – na gut, aber was heißt das für uns Tourengeher….. mal schnell überlegen:  Wenn es am Samstag um 9 Uhr aufgefirnt hat, dann wird´s wohl am Sonntag mit der Sommerzeit erst um 10 Uhr auffirnen.

Irgendwie so haben wir uns das auch zusammengereimt – aber dennoch sind wir um 6 Uhr (neuer Zeit) los, um vom Jägerwirt in Scheffau auf den Wiesberg zu steigen. Nun, war ja klar, dass wir viel zu früh oben waren, auch dass die meisten Bergsteiger erst im Tal losgingen, als wir schon oben waren – Die Zeitumstellung hat also doch so seine Tücken.

Dafür aber nutzten wir die Zeit, um mit Steigeisen noch von der Kopfkraxn hinüber zum Sonneck, 2.260m zu steigen. Da der Verbindungsgrat ziemlich stark überwechtet ist – im Süden pickelhart und im Norden pulvrig – war es schon eine kleine Herausforderung, zumal auch das Stahlseil am Abstieg von der Kopfkraxn nur teilweise auffindbar war. Dennoch war es ein lohnender Ausflug, speziell die Gipfelrast so ganz alleine entschädigte und für den frühen Aufbruch.

Nach der Rückkehr zur Kopfgkraxn am selben Weg warteten bereits 20 Tourengeher auf´s Auffirnen – und es hat sich gelohnt! Abfahrt 1A – echte Sonderklasse! Selten bin ich so perfekt im besten Firn über diesen 45° Hang abgefahren.

Am Wochenende war die Abfahrt noch bis zum Jägerwirt möglich, es apert aber recht flott. Die Tour selber sollte sicher noch 14 Tage perfekt gehen. Infos zur Tour findet ihr hier…

Mrz
31
2019

Rennradtour Kufstein – Mariastein – Wörgl

geschrieben am 31. März 2019 von asti

Meine erste Ausfahrt mit dem Rennrad bei gefühlten 20°C ist schon etwas ganz besonderes: Am Vormittag noch auf den Skiern zu stehen und am Nachmittag mit dem Rennrad auf den bereits teilweise gekehrten Straßen dahinzurollen ist schon ein tolles Feeling, dass es wohl so in dieser Kombination nicht oft geben wird.

Dennoch, meine erste Runde war zwar nicht allzu lang, aber mir reicht´s allemal: Von Söll ging es quasi eine etwas größere Runde um den Pölven – also über den Eiberg nach Kufstein, durch Langkampfen nach Mariastein zur Wallfahrtskirche und hinauf auf das Hochplateau am Angerberg. Auf der schnellen Abfahrt nach Angath spürte ich – gleich wie am Eiberg – noch die kühle Luft, dann aber wurde mir in Richtung Bruckhäusl bei kräftigem Gegenwind und zuletzt vorbei an der Salvista Gondelbahn auf der B178 hinauf nach Söll wieder richtig warm.

Nix wie rauf auf´s Bike – aber die Tourenski noch nicht verräumen!

Mrz
23
2019

Torhelm, 2.494m und Schwarzer Bär (Kelchsau)

geschrieben am 23. März 2019 von asti

Immer wenn’s im Frühjahr richtig warm wird und der letzte Niederschlag schon eine Zeit lang her ist, stellt sich die Frage ob es ihn noch gibt – den feinen Pulver. Gut, bei 20 Grad im Inntal ist das für viele Radfahrer schon schwer vorstellbar, aber ja, irgendwo gibt es ihn fast immer.

So auch heute im langen Grund der Kelchsau, von wo aus wir um ca. halb 8 Uhr in der Früh von der Erla Brennhütte zum „Talhatscher“ ansetzten. Nach ca. 1h15min waren wir im Talschluss angekommen und passierten nach der Tiefentalalm auch die Oberkaralm. Jetzt erstmals im richtig freien Gelände ging es auf der Sonnenseite höher, immer begleitet vom perfekten Firn auf den Osthängen – und gleichzeitig einem lachenden Blick zu den Nordhängen – wo sich augenscheinlich noch der perfekte Pulver konserviert hält, und das auf den weiten Hängen noch unversperrt.

Auf der immer feuchter werdenden Spur ging’s vorbei an der Öfeleralm – oder zumindest dem, was mach noch davon erahnen kann. Bei der derzeit vorherrschenden Schneemenge könnte man schon fast an einen endlosen Winter denken….

Nun, zuerst feucht, dann trocken: Heißt? Richtig, Fell fuxt. Nach der Öfeleralm wechselt die Spur auf die Nordseite – und wir queren erste, feine Pulverhänge (jaja, das Fell stellt auf..) – zum Glück gehts aber noch einmal raus aus diesem „pulvrigen Zeug“ und hinauf zum Kamm. Zuletzt direkt zum Gipfel – und sobald man das Kreuz sieht, ist die Freude über die Gipfeljause ohnehin größer als der Gedanke an ein stollendes Fell.

Torhelm, 2.494m – ein Traumziel heute, eh klar, waren wir nicht alleine, aber mit kurzem T-Shirt hier heroben zu liegen hat schon auch was.

Wir fuhren dann entlang des Kammes in östlicher Richtung ab und stiegen noch einmal zum „schwarzen Bären“ – einer Erhebung zwischen dem Torhelm und dem Kastenwendenkopf – auf. Von diesem sind wir dann direkt durch eine steile Rinne in die riesigen Hänge eingefahren – und: ja wir haben ihn gefunden!

Fazit: TOP Tag, Top Tour, Tour Powder.

18km / 1.350Hm / 4h

Mrz
19
2019

Äußerer Nockenkopf, 2.770m vom Weiler Rojen (Reschen)

geschrieben am 19. März 2019 von asti

Der Weiler Rojen hoch über dem Reschensee ist ein traumhafter Talschluss mit tollen Skitourenmöglichkeiten bei gleichzeitig sehr hohem und schneesicherem Ausgangspunkt. Nachdem es am letzten Wochenende dort noch einmal richtig viel geschneit hat (50cm feiner Pulver) mussten wir auf unserm Rückweg von Sulden einfach einen kurzen Abstecher machen. Für die Anfahrt einfach vom Ort Reschen, vorbei an der Talstation des Skigebietes Schöneben gut beschildert in das Rojental fahren. Ein par Parkmöglichkeiten gibt es an der Talstation der Sesselbahn Zwölferkopf oder eben am kleinen Gasthaus in Rojen, etwas über dem Talboden auf der Sonnenseite.

Vom kleinen Weiler Rojen stiegen wir über die perfekten Skihänge – vorbei an einem kleinen Schuppen nach dem ersten Aufschwung – und einem weiteren breiten Hang auf ein großes Hochplateau, von wo aus schon sehr gut das Tourenziel zu sehen war. Immer in nord-westlicher Richtung bis unter den Gipfelhang und diesen in mehreren Kehren (teilweise steiler Hang!) bis zum Wintergipfel aufsteigen. Vom Wintergipfel mit kleinem Doppelkreuz über den (meist überwechteten) Bergrücken zum Hauptgipfel, der kein Gipfelkreuz trägt sondern mit einer Stange markiert ist.

Die Abfahrt bei sicheren Verhältnissen direkt vom Gipfel zum Hochplateau und retour ins Tal – immer im freien Gelände.

Fazit: TOP Talschluss mit sehr guten Tourenmöglichkeiten, empfehlenswerte Einkehr im urigen Gasthof mit schöner Sonnenterrasse und leckeren Käseknödel…

4km / 855Hm / Exposition SO

 

Mrz
17
2019

Suldenspitze (3.376m) und Monte Cevedale (3.769m)

geschrieben am 17. März 2019 von asti

Mit 3.769m ist der Cevedale der dritthöchste Berg in den Ortler-Alpen und gleichzeitig ein sehr begehrtes Ziel – sowohl von Sulden als auch aus dem Martelltal – und dann hat er auch noch einen klingenden Namen den sich jeder leicht merken kann…. in Summe also mehrere Gründe, warum hier viele Tourengeher unterwegs sind.

Am Samstag nutzten wir das Schönwetterfenster, um am frühen Morgen von Sulden mit der Bergbahn hinauf zur Schaubachhütte zu fahren. Über den Suldenferner und 2 Steilstufen stiegen wir bei stetig zunehmendem Wind hinauf zur Janinger Scharte auf 3.323m, wo uns das erste Mal der SW-Wind stark um die Ohren pfiff. Über einen kurzen Kamm geht es von der Scharte noch wenige Höhenmeter aufwärts zur Suldenspitze – für mich einer der schönsten Aussichtspunkte hier in der Region.

Von der Suldenspitze sind wir ca. 100 Höhenmeter abgefahren und zur Casati-Hütte gegangen, welche ziemlich verlassen und einsam weniger Meter über dem Gletscher thront. Nach einer sehr windigen Rast an der Hütte ging’s diesmal dick angezogen und mit Skibrillen bewaffnet über den Gletscher, der sich ziemlich weit und flach bis hin zu den beiden Gipfel der Zufallspitze (links) und dem Cevedale (rechts) zieht. Zuletzt stellt sich das Gelände ziemlich steil auf, man überwindet eine Randspalte und zieht direkt aufwärts zum Gipfelkamm. In südwestlicher Richtung am Firngrat bis hin zum Gipfel des Monte Cevedale.

Wir konnten bis kurz unter die Einsattelung am Gipfelkamm mit Ski aufsteigen, bis zum Gipfel wäre es auch möglich gewesen, aber der kräftige Sturm hat diesmal dazu beigetragen, dass wir mit Pickel bewaffnet  gegen den Abflug ankämpfen mussten. Auch die Abfahrt retour zur Casati war dementsprechend mühsam, da die Windgangeln kniehoch und stark vereist waren. Erst nach dem neuerlichen Gegenanstieg ein zweites Mal auf die Suldenspitze konnten wir über den Suldenferner recht gut abfahren – und das bis ins Tal nach Sulden.

Fazit: Top Tour vor Traumkulisse. Aufgrund des Wetters bis zur Suldenspitze viel los, danach waren wir fast alleine und mussten alles spuren.

Mrz
9
2019

Feldalphorn – Kelchsau

geschrieben am 9. März 2019 von asti

Am Donnerstag bin ich frühmorgens von der Talstation der Bergbahn Kelchsau über die Talabfahrt hinauf zur Höhenbrand Alm. Eine so tolle Piste, wenig los und bestens präpariert.

Weiter zur Trockenbachalm, wo noch mehr als genug Schnee liegt. Durch den lichten Wald hinauf zum Kamm war der Schnee schon sehr weich, aber noch nicht grundlos tief.

Die letzten Metern hinauf zum Feldalphorn bin ich mit ein par engen Kehren in recht direkter Linie aufgestiegen, und nur wenige Augenblicke vor dem nahenden Sturm angekommen. Bei leicht einsetzendem Schneefall und ziemlich kräftigen Wind war die Gupfelrast kurz.

Auf der Abfahrt bis etwa 1.800m Seehöhe sehr gut (wenig Neuschnee) aber darunter zur Alm retour extrem pickig, kaum zu fahren. Auf der Piste dann 1A!

Mrz
3
2019

MTB Tour zum Stallhäusl

geschrieben am 3. März 2019 von asti

Im Schatten Pulverschnee und in der Sonne warm, genau das ist‘s was mir im März so taugt! Auch wenn es sich ein wenig exotisch anfühlt mit dem Bike an den Skifahrern vorbei zu fahren so hat es dennoch seinen Reiz – denn bei gefühlten 15 Grad auf der „Sunnseit“ war mein Trikot sehr schnell nassgeschwitzt.

Die Tour von Söll hinauf zum Stallhäusl (noch bis 20.3. zu) ist mit 380hm und 6,5 km vom Dorf weg nicht gerade lang, für‘s erste Mal reicht es aber (man kann ja Vormittag noch a Skitour gehen?).

Für mich die beste Zeit!

Mrz
3
2019

Torhelm Kelchsau

geschrieben am 3. März 2019 von koasafex

Heute ging´s in den Langen Grund und auf den Torhelm. Start bei der Erla Brennhütte um 07 Uhr, den Forstweg folgend bis in den Talschluss zur Tiefentalalm. Auf einer schön angelegten Spur zur Oberkaralm und weiter bis zur Öfeleralm. Dort war dann Schluss und wir mussten/durften bis zum Gipel selber spuren :-).  Nach kurzer Rast gings über herrliche Pulverhänge wieder zurück in den Talkessel und den Forstweg entlang zurück zur Erla Brennhütte  (Freitag bis Sonntag geöffnet!).  Fazit:  1320 hm bei ca. 20 km – abseits vom Trubel.

Blick zurück ins Tal

Öfeleralm

die letzten Meter

 

Feb
25
2019

Brandstadl über Skiroute Moderer

geschrieben am 25. Februar 2019 von asti

 

Kurzum: Verhältnisse derzeit sehr gut!

Von der Talstation der Bergbahnen Scheffau weg liegt mehr als ausreichend Schnee für die Skitour entlang der Moderer Skiroute hinauf auf den Brandstadl. Zunächst noch gewalzt, führt diese Skitour sobald man am ersten Aufschwung steht direkt über die derzeit gut ausgefahren Buckelpiste zur Modereralm und weiter bis zur großen Hangbrücke kurz vor dem Gipfelkreuz des Brandstadls. Wer auf einer solchen Buckelpiste weniger versiert ist, kann auch die Talabfahrt nutzen oder gar die Gondelbahn retour zum Ausgangspunkt. Es ist also eine Tour, die einerseits recht sicher ist und andererseits dennoch ohne Pistenkontakt direkt in eines der größten Skigebiete Österreichs führt. Mein Tip: Harscheisen mitnehmen.

 

Feb
19
2019

Großer Galtenberg, 2424 m

geschrieben am 19. Februar 2019 von steve

Bin heute vom Luegergraben auf den Großen Galtenberg gestiegen. Beim Aufstieg musste ich immer wieder die Harscheisen zu Hilfe nehmen. Man kann aktuell problemlos mit Ski auf den Gipfel aufsteigen. Ich bin vom Gipfel dem Grat in (süd-)östlicher Richtung (Achtung: stark überwechtet!) gefolgt und anschließend über die Mareiter-Rinne abgefahren. In der Rinne noch super Pulver vorhanden und ein richtiger Genuß im steilen Gelände. Im unteren Teil erwischte ich noch teilweise guten Firn.

 

Feb
18
2019

Rote Rinnscharte

geschrieben am 18. Februar 2019 von tanja

Gestartet von der Wochenbrunner Alm, über die 2m hohe Schneewand hinweg, folgte ich dem Wanderweg Richtung Gruttenhütte. Der Aufstieg nach dem Waldstück im ersten steilen Aufschwung gestaltete sich schon als etwas schwierig, da ein gefrorener Lawinenkegel die Spur komplett verschüttet hatte.
Hinter der Gruttenhütte gings bis in die rote Rinnscharte. War um ca 9.30 in der Rinne. Verhältnisse waren bereits abfahrtstauglich. Viel später sollte man nicht dran sein. Bei meiner Abfahrt Richtung Steinkreis wurde ich mit traumhaftem Firn belohnt.

Feb
17
2019

Gr. Beil

geschrieben am 17. Februar 2019 von tanja

Eine meiner absoluten Lieblingstouren: Das große Beil in der Wildschönau. Auch wenn ich dieses Mal alleine unterwegs war, wirklich einsam ist man hier eigentlich nie, speziell nicht am Wochenende. Von der Schönangeralm bin ich in den Talschluss und weiter hinauf auf Gressensteinalm. Hier in der richtig warmen „Frühlingssonne“ hinauf zum Gipfel des Beil. Schnee en masse, obwohl er in der Sonne schon recht angeschweißt ist, findet man im Schatten immer noch einen feinen Pulver.

Feb
17
2019

Schafsiedel vom Kurzen Grund

geschrieben am 17. Februar 2019 von tanja

Gestern früh zog es uns bei diesem Traumwetter in den Kurzen Grund der Kelchsau. Wir folgten dem Winterweg in Richtung Bamberger Hütte bis hinauf ins Manzenkar. Von dort gings zum ersten Wildalmsee. Eine toll angelegte Spur führte über den ersten See hinauf zu den zwei weiteren. Am Gipfel eröffnete sich eine Traumaussicht über die umliegende Bergwelt. Die Abfahrt hielt für uns ein paar Traumhänge mit viel Powder parat.

Fazit: Eine immer wieder lohnenswerte Tour. Vor allem wenn der Schnee noch so a Traum ist wie jetzt!