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Finn: Universelle Smartphonehalterung für das Bike im Test

Kategorie: Test/Review | eingetragen am 05. Juli 2014 von Christof Simon

Aktuelle Smartphones sind inzwischen dezidierten Radcomputern in vielen Bereichen ebenbürtigen oder - zum Beispiel beim Display - sogar überlegen. Das österreichische Start-Up-Unternehmen CityBikeGuide hat mit ihrem Produkt - der Smartphonefahrradhalterung Finn - versucht, diesem Umstand Rechnung zu tragen. Sie versprechen eine Halterung, die jedes Smartphone aufnehmen kann und sicher mit dem Lenker verbindet. Und das zu einem Preis von nur 12 Euro. Wir haben uns "Finn" einmal bestellt und getestet, ob es im wahrsten Sinne des Wortes "halten" kann, was es verspricht.

Der Lieferumfang bei der Bestellung der Smartphonefahrradhalterung: A4-Kuvert mit Rechnung und Finn

Der Lieferumfang bei der Bestellung der Smartphonefahrradhalterung: A4-Kuvert mit Rechnung und Finn

Lieferung und Auspacken

Schon einen Tag nach der Bestellung erhielt ich das A4 große Kuvert von CityBikeGuide. Im Kuvert befindet sich die Rechnung und ein langer aber schmaler Kunststoffumschlag mit Finn. Die Halterung besteht aus einem Band aus transparentem Silikon und einigen Verdickungen und Ausnehmungen. Zunächst lässt die eigenwillige Form wenig Rückschlüsse auf Funktion und Montage. Ein Blick in die Anleitung auf dem Umschlag bringt schnell Erleuchtung, dazu aber gleich mehr. Zur Halterung dazu bekommt man auch einen Code für eine CityBikeGuide-App. Diese App für iOs und Android verspricht Fahrrad-Navigation und -Routing und dürfte das Hauptprodukt des Grazer Start-Up-Unternehmens CityBikeGuide sein. In unserem Test hier haben wir die App nicht probiert und können zu dazu auch nichts sagen, uns ging es lediglich um die Smartphonefahrradhalterung.

Das transparente Silikonband steckt in einem Plastikumschlag mit aufgedruckter Montageanleitung

Das transparente Silikonband steckt in einem Plastikumschlag mit aufgedruckter Montageanleitung

Montage

Bei der Montage empfiehlt sich noch einmal ein Blick in die Anleitung. Das Silikonband wird mit der Verdickung nach unten auf den Lenker gesetzt, das untere Ende um das Lenkerrohr geschlagen und dann durch einen Schlitz des Bandes nach vorne gezogen. Das andere Ende wird nach unten und hinten gelegt. Jetzt ist es möglich, mithilfe der Schlitze an den jeweiligen Enden, ein Smartphone mit allen vier Ecken unter etwas Spannung zu befestigen. Bei dem von mir getestetem Nexus 5 handelt es sich um ein Gerät mit einem eher größeren 4,9 Zoll Display. Zusätzlich wird das Telefon von einem Bumper geschützt, der das Telefon nochmal um ein paar Millimeter größer macht. Das Silikon, aus dem "Finn" besteht, wird durch das große Display und den Bumper zwar stark gespannt, macht aber nicht den Eindruck es würde überspannt sein. Bei kleineren Telefonen gibt es hier sowieso kein Problem. Nach ein wenig Zurechtstreifen der Befestigungsecken sitzt das Telefon fest am Lenker. Je nach Telefon muss man die Eckbefestigung etwas höher oder tiefer ziehen, damit keine seitlichen Tasten verdeckt werden. Mit etwas Übung lässt sich so das Smartphone in wenigen Sekunden am Lenker befestigen und auch wieder entfernen.

So wird die Smartphonehalterung Finn am Lenker (meines alten Touren-MTB) montiert: Schritt 1 So wird die Smartphonehalterung Finn am Lenker (meines alten Touren-MTB) montiert: Schritt 2

So wird die Smartphonehalterung Finn am Lenker (meines alten Touren-MTB) montiert.

Im Einsatz

Ich habe die Halterung Finn auf ein paar kleineren Radtouren getestet und bis dato gab es keinen Grund zur Beanstandung. Im Gegenteil, mich verblüfft die Einfachheit der Halterung immer wieder aufs Neue. Durch die schnelle Montage kann man Finn problemlos bei mehreren Rädern einsetzten. Das Silikon dämpft das Smartphone soweit, dass harte Schläge mit einem kurzen Wackler quittiert werden, das Telefon aber sofort wieder in die Ausgangslage zurück kommt. Dennoch ist die Halterung so fest, das Tasten oder das Display auch am unteren oder oberen Ende des Telefons bedient werden können. Was ich noch nicht testen konnte, ist harter Downhilleinsatz. Es könnte sein, dass hier die Halterung an ihre Grenzen kommt, getestet habe ich es aber noch nicht. Im Internet gibt es auch vereinzelt Berichte, dass die Halterung gerissen sei. Als Grund werden hier die scharfen Kanten des Mobiltelefons vermutet, die das Silikon einschneiden. Überprüfen oder Bestätigen kann ich das nicht. Die von mir verwendeten Smartphones hatten alle keine scharfen Kanten. Wie jedes Material verändert auch Silikon im Laufe der Zeit die Struktur, wird spröder und brüchiger. Wie sich die Smartphonefahrradhalterung Finn hier schlägt, kann nur ein Langzeittest zeigen.

Die fertig montierte Smartphonefahrradhalterung Finn, Montagezeit ca. 15 Sekunden

Die fertig montierte Smartphonehalterung Finn, Montagezeit ca. 15 Sekunden

Fazit

Für Rennradfahrer, Mountainbiker und Tourenfahrer ist Finn ein mehr als adäquater Ersatz für ein aufwendiges Halterungssystem. Selbst wenn die Silikonhalterung nicht ewig hält, für den geringen Preis von 12 Euro kann man sie nach einiger Zeit ohne schlechtem Gewissen austauschen.

Dank Finn ist das Smartphone am Bike immer dabei und gut bedienbar.

Dank Finn ist das Smartphone am Bike immer dabei und gut bedienbar.

Hier kurz zusammengefasst die Vorteile von Finn:

- schnelle und einfache Montage und Demontage
- universell für fast alle Smartphones verwendbar
- extrem leicht
- sicherer Sitz
- sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältniss

Auch die Nachteile wollen wir nicht verschweigen:

- Bei sehr großen Displays und/oder sehr dicken Lenkerrohren kann die Montage schwierig werden
- geringere Langlebigkeit gegenüber Kunststoffhalterungen

Bestellen kann man "Finn" entweder über die Webseite des Herstellers unter http://getfinn.com/ versandkostenfrei für 12 Euro oder für denselben Preis über Amazon.de

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Du kennst Finn bereits? Wie sind deine Erfahrungen damit? Oder schwörst du auf eine andere Art der Smartphonebefestigung am Fahrrad? Erzähl uns mehr darüber, was kannst du empfehlen? Wir freuen uns auf alle Kommentare.

Kommentare

#1
von . am 05.02.2015
Not all visitors have to go down the bright yellow escape chute that sits at the heart of the “mothership” in his company’s playful, open-plan HQ in Bristol, but investors and bank managers are obliged to, says Rob Law, the founder of Trunki, whose core product is a brightly coloured ride-on suitcase for children.
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