Die Suunto Traverse in den Farben Amber und Graphite

Suunto Traverse Testbericht

Kategorie: Test/Review | eingetragen am 31. Januar 2016 von Christof Simon

Die Suunto Traverse hatte es von Anfang an nicht leicht. Von vielen wurde sie als der "lang erwartete" Nachfolger der Suunto Ambit3 gesehen, obwohl diese erst seit einem guten Jahr auf dem Markt war. Als dann die ersten Spezifikationen zur Suunto Traverse auftauchten, waren viele enttäuscht. Die Uhr wurde scheinbar bei den Trainingsfunktionen beschnitten, es fehlte der Multisportmodus und noch ein paar Funktionen der Ambit3.

Unser Testpaket umfasste die Suunto Traverse in der Farbe Amber und der Farbe Graphite.

Unser Testpaket umfasste die Suunto Traverse in der Farbe Amber und der Farbe Graphite.

All die Kritiker hätten aber nur die Presseaussendungen genauer Lesen sollen. Die Suunto Traverse war nie als Nachfolger der Ambit3 gedacht, vielmehr sollte sie eine andere Zielgruppe ansprechen. Im Vordergrund steht nicht der Wettkampfsportler, sondern der Bergsteiger und Trekker. Bei dieser Zielgruppe verschieben sich die Prioritäten weg von den Trainingsparametern hin zu Navigation. Und das sind genau die Stärken der Suunto Traverse.

Sieht man sich die Suunto Traverse unter Berücksichtigung der Zielgruppe genauer an, dann ist sie ein durchdachtes Produkt mit einigen willkommenen Neuerungen. Erwähnt sei hier der Vibrationsalarm und der - erstmals bei Suunto - im Gehäuse verbaute GPS-Empfänger. Bei Letzterem stellt sich die spannende Frage, ob dieser dieselbe Qualität liefert, wie der - bekannterweise sehr gute, aber außerhalb des Gehäuses befindliche - Empfänger der Ambit 3.
Diese und viele weitere Fragen versuchen wir in unserem Testbericht zur Suunto Traverse zu klären. Aber alles der Reihe nach, wir starten mit dem

Unboxing der Suunto Traverse

Die ansprechende Verpackung der Suunto Traverse.

Die ansprechende Verpackung der Suunto Traverse.

Unser Testpaket der Suunto Traverse enthielt zwei Boxen, einmal die Traverse in der Farbe Amber und einmal in der Farbe Graphite. Weiters gibt es noch die Farben "white", "black" und "slate". Die Traverse wird immer ohne Herzfrequenzgurt ausgeliefert. Allerdings kann man die Uhr mit dem Suunto Smart Sensor koppeln, die Herzfrequenzdaten werden dann angezeigt und auch gespeichert.

Die Suunto Traverse hat mit 128 x 128 Pixel dieselbe Auflösung wie die GPS-Uhren der Ambit-Serie.

Die Suunto Traverse hat mit 128 x 128 Pixel dieselbe Auflösung wie die GPS-Uhren der Ambit-Serie.

Im Lieferumfang der Suunto Traverse ist ein Garantieheft, eine Schnellstartanleitung, das USB-Kabel mit der Kontaktkammer und die GPS-Uhr selber. Das USB-Kabel ist dasselbe wie bei GPS-Uhren der Ambit-Generation. Auf dem einen Ende ist ein USB-Stecker zum Anschließen an den Computer, auf dem anderen ist die Klammer mit den vier Kontakten.

Der Lieferumfang der Suunto Traverse ist übersichtlich: Garantieheft, die GPS-Uhr, das USB-Ladekabel und die Schnellstartanleitung.

Der Lieferumfang der Suunto Traverse ist übersichtlich: Garantieheft, die GPS-Uhr, das USB-Ladekabel und die Schnellstartanleitung.

Die große Neuerung beim Design ist - im Vergleich mit den GPS-Uhren der Ambit-Serie - schnell sichtbar. Die GPS-Antenne ist nicht mehr mit einer recht großen "Nase" im Armband integriert, sondern verschwindet - bei Suunto erstmals - im Gehäuse. Die Uhr ist dadurch weniger bulkiger und das Armband kann flach auf den Tisch gelegt werden. Ob dieses neue Design Einbußen in der Empfangsqualität des GPS-Empfängers bewirkt, haben wir in unserem Test ausführlich untersucht, dazu aber später mehr.

Das USB-Kabel wird mithilfe einer Klammer mit 4 Kontakten mit der Uhr verbunden.

Das USB-Kabel wird mithilfe einer Klammer mit 4 Kontakten mit der Uhr verbunden.

Das Display der Suunto Traverse ist monochrom und löst mit 128 x 128 Pixel auf, also exakt gleich wie jenes der Ambit3. Das Display kann entweder auf weißem Hintergrund mit schwarzer Schrift oder umgekehrt verwendet werden. Die Ablesbarkeit ist sowohl in Innenräumen als auch bei Sonnenschein gut, besser ist nur das Display der Polar V800.

Die Suunto Traverse hat auch einen Barometer verbaut, die Höhe kann also in Kombination mit den GPS-Daten sehr genau bestimmt werden. Für alle Sportarten am Berg, wie Bergsteiger, Skitourengehen, Klettern usw. ist das besonders wichtig. Im direkten Vergleich mit der sehr guten Suunto Ambit3 zeigte die Traverse fast immer die gleichen Werte. Der Barometer kann auch für die Interpretation von Wettertrends verwendet werden und gibt bei ungünstigen Bedingungen einen Sturmalarm aus.

Das Armband der Suunto Traverse besteht aus weichem Silikon und wird mit einer Metallschnalle geschlossen.

Das Armband der Suunto Traverse besteht aus weichem Silikon und wird mit einer Metallschnalle geschlossen.

Das Armband der Suunto Traverse besteht aus weichem und angenehm zu tragendem Silikon. Nach dem Schließen der Metallschnalle kann das überstehende Ende mit zwei Schlaufen fixiert werden.

Gewicht- und Größenvergleich mit anderen GPS-Uhren

Die Suunto Traverse im Vergleich mit der Ambit3 Peak (Sapphire) und der Garmin Fenix 3.

Die Suunto Traverse im Vergleich mit der Ambit3 Peak (Sapphire) und der Garmin Fenix 3.

Die Traverse bringt 78 Gramm auf die Waage. Im Vergleich dazu wiegt der größere Bruder, die Ambit3 Peak mit 93 Gramm etwas mehr, allerdings ist bei dieser auch der größere Akku verbaut. Auch die Garmin Fenix3 ist mit 83 Gramm minimal schwerer. In der Praxis spielt das Gewicht aber kaum eine Rolle.

Die Suunto Traverse bringt gut 78 Gramm auf die Waage.

Die Suunto Traverse bringt gut 78 Gramm auf die Waage.

Bei der Dicke liegen die Suunto Traverse und die Garmin Fenix 3 fast gleichauf, nur die Ambit3 ist deutlich dicker. Sie hat, wie schon vorher erwähnt, den GPS-Empfänger im Armband integriert. Das macht die Uhr im Vergleich zur Traverse deutlich voluminöser.

Im Dickenvergleich liegen die Suunto Traverse und die Garmin Fenix 3 zeimlich gleichauf, nur die Suunto Ambit3 ist etwas dicker.

Im Dickenvergleich liegen die Suunto Traverse und die Garmin Fenix 3 zeimlich gleichauf, nur die Suunto Ambit3 ist etwas dicker.

Training mit der Suunto Traverse

Wie schon eingangs erwähnt, spricht Suunto mit der Traverse eine andere Zielgruppe an als mit der Ambit-Serie. So fehlt der Traverse der Multisportmodus, d. h. bei kombinierten Sportarten wie dem Triathlon kann nicht in einer Aufzeichnung zwischen den einzelnen Teilsportarten gewechselt werden. Dazu wäre bei der Traverse immer ein neuer Move notwendig. Übrigens mit "Move" ist bei Suunto immer eine Trainingssession gemeint. Auch alle Schwimmmodi wurden bei der Traverse weggelassen.

Ebenfalls nicht integriert ist ein Intervalltimer oder Fitnesstests. Auch Trainingspläne aus Movescount können nicht auf die Uhr übertragen werden. Das Verbinden von Foot-Pod oder Bike-Pod ist mit der Suunto Traverse nicht möglich.

Anders ist bei der Traverse auch, dass im Werkszustand nur eine Sportart, nämlich Wandern, vorhanden ist. Drückt man also den Startknopf, erscheint ein Menü mit dem vorgewählten Punkt "Aufnehmen" (im Unterschied zur Ambit3, wo an dieser Stelle "Training" steht). Klickt man hier weiter, beginnt bei der Traverse sofort die Suche nach dem GPS-Signal. Erst wenn man weitere Sportarten angelegt hat, kann man an dieser Stelle eine davon auswählen. Auch ist es bei der Suunto Traverse nicht notwendig expliziert auf "Start" zu drücken, sobald das GPS-Signal da ist. Sie startet nämlich automatisch und ohne weitere Bestätigung durch den Benutzer die Aufzeichnung. Für meinen Geschmack ist dieses Verhalten sehr angenehm, ist es mir doch mehr als einmal bei der Ambit3 passiert, dass ich erst während des Trainings bemerkt hatte, dass ich noch gar nicht die Aufzeichnung gestartet habe.

Eine weitere große Neuerung der Traverse (gegenüber der Ambit-Serie) ist der integrierte Vibrationsalarm. Bei einigen Praxistests beim Skitourengehen schlägt sich die Traverse hervorragend. Ich hatte sie bei vielen Skitouren dabei, oft im Vergleich mit der Ambit3 Peak. Beide Uhren funktionieren hier sehr gut, manche Dinge gehen sogar auf der Traverse etwas einfacher. Zum Beispiel das Abspeichern einer Position ist mit einem Tastendruck erledigt. Das braucht auf der Ambit etwas länger. Es ist auch eine grafische Trackdarstellung immer als eigener Bildschirm verfügbar.

Software und Trainingsauswertung

Wie bei allen Uhren der Ambit Serie verwendet auch die Traverse die Online-Applikation Movescount zum Speichern und Analysieren der Trainingseinheiten. Ich werde hier nicht mehr detailliert auf Movescount eingehen. Mehr Infos dazu gibt es im Testbericht zur Ambit3. Im Großen und Ganzen gilt in puncto Movescount für die Traverse das gleiche wie für die Ambit3. Hier gehe nur mehr auf die wenigen Unterschiede ein.

Wie schon erwähnt, stehen der Traverse etwas weniger Auswertungsgrößen zur Verfügung als bei der Ambit3. Das wirkt sich auch auf die Darstellung in Movescount aus. Im Konkreten fehlen der Traverse die Daten zu EPOC, Atemfrequenz und VO2.

Auch auf der Suunto Traverse können Movescount Apps installiert werden, im Vergleich zur Ambit3 sind es statt fünf "nur" drei.

Activity Tracker

Der erste Bildschirm des Activity Trackers zeigt die Anzahl der Schritte des aktuellen Tages und darunter die verbrauchten Kalorien.

Der erste Bildschirm des Activity Trackers zeigt die Anzahl der Schritte des aktuellen Tages und darunter die verbrauchten Kalorien.

Die Suunto Traverse hat einen integrierten Activity Tracker. Der ist allerdings im Vergleich zu dezidierten Geräten (Fitbit und Co.) und auch zur direkten Konkurrenz (Garmin Fenix3) sehr rudimentär. Ein Bildschirm zeigt die Schrittanzahl eines Tages und die verbrauchten Kalorien. Die weiteren drei zeigen grafisch die Schrittanzahl der letzten 7 Tage, der letzten 30 Tage und des letzten Jahres und den jeweiligen Durchschnitt daraus an. Leider werden die Werte der vergangenen Tage nur auf der Uhr gespeichert, in Movescount sind sie nicht sichtbar.

Hier die Anzeige der Aktivität der letzten 7 Tage und die durchschnittliche Tagesaktivität.

Hier die Anzeige der Aktivität der letzten 7 Tage und die durchschnittliche Tagesaktivität.

Danach die grafische Anzeige der Aktivität der letzten 30 Tage mit dazupassendem Durchschnitt.

Danach die grafische Anzeige der Aktivität der letzten 30 Tage mit dazupassendem Durchschnitt.

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler bei Suunto in Zukunft hier mehr Funktionen zur Verfügung stellen. Dennoch, einen hilfreichen Überblick über Aktivität bietet auch die Suunto Traverse.

Navigationsfunktionen

Die Navigationsfunktionen sind eine der Stärken der Traverse. Zum Beispiel kann bei der Routenauswahl der Tracks in einer grafischen Übersicht dargestellt werden, was bei der Ambit in der Form nicht möglich ist.
Im Uhrmodus und im Aufzeichnungsmodus ist es möglich mit einem langen Druck auf die linke untere Taste die aktuelle Position abzuspeichern schnell und unkompliziert abzuspeichern. Bei der Ambit3 muss dazu das Menü aufgerufen und mehrere Tasten gedrückt werden.

Der Navigationsbildschirm der Suunto Traverse bietet bietet 2 Zoomstufen. Hier im Bild die größere Zoomstufe...

Der Navigationsbildschirm der Suunto Traverse bietet bietet 2 Zoomstufen. Hier im Bild die größere Zoomstufe...

Im Aufzeichnungsmodus ist immer - unabhängig von der Einstellung in Movescount - ein Bildschirm mir der grafischen Trackdarstellung vorhanden. Bei der Ambit3 bekommt man diese Ansicht nur, wenn man eines der Navigationsfunktionen nutzt. Außerdem sieht man nur bei der Traverse den aktuell zurückgelegten Track als "Brotkrümel-Ansicht" (Breadcrump) in Echtzeit. Das heißt, man sieht am Bildschirm den zurückgelegten Weg als gepunktete Linie.

... und hier die kleinere.

... und hier die kleinere.

GPS-Genauigkeit, Vergleich mit anderen Uhren

Das GPS-Signal (GPS-Fix) findet die Suunto Traverse genau so schnell, wie die Ambit3. Voraussetzung dafür ist, dass die Uhr häufig synchronisiert wird. Dadurch wird der Uhr schon von vornherein die ungefähre Position der Satelliten beigebracht. Die Suche bei Trainingsstart geht dann viel schneller, meist dauert es nur wenige Sekunden.

Bei der GPS-Genauigkeit war die große Frage, ob sich die neue Bauweise (GPS-Antenne im Gehäuse) negativ auf die aufgezeichneten Daten auswirken würde. Dazu habe ich bei mehreren Trainingssessions die Traverse mit der Ambit3 gleichzeitig getragen. Die aufgezeichneten Daten habe ich dann mit der Online Applikation MyGPSFiles miteinander verglichen.

Vergleich der gemessenen Distanz zwischen Suunto Traverse und Suunto Ambit3 Peak:

TourDatumSuunto TraverseSuunto Ambit3 Peak
Skitour Seefelder Spitze20.12.20155,5 km5,6 km
Bergtour Roßkogel31.12.201510,4 km10,1 km
Skitour Archbrandkreuz31.12.20159,3 km9,6 km

Hier der grafische Vergleich der GPX-Tracks von Suunto Traverse (orange) und Suunto Ambit3 Peak (blau) bei der Skitour auf das Archbrandkreuz. Auch hier scheint die Ambit3 Peak etwas besser aufzulösen.

Hier der grafische Vergleich der GPX-Tracks von Suunto Traverse (orange) und Suunto Ambit3 Peak (blau) bei der Skitour auf das Archbrandkreuz. Auch hier scheint die Ambit3 Peak etwas besser aufzulösen.

Natürlich sind das hier keine wissenschaftliche Tests, aber dennoch zeigen sie, dass der integrierte GPS-Empfänger der Traverse sich etwas anders verhält als der "externe" der Ambit3 Peak. Schaut man sich die Tracks im Detail an, würde ich der Ambit3 hier eine minimal bessere Leistung attestieren. In der Praxis ist der Unterschied wahrscheinlich aber kaum relevant.

Auch bei der Bergtour auf den Roßkogel gibt es im Detail leichte bessere Daten von der Suunto Ambit 3 Peak.

Auch bei der Bergtour auf den Roßkogel gibt es im Detail leichte bessere Daten von der Suunto Ambit 3 Peak.

Verbindungen (Bluetooth)

Auch die Traverse verfügt "nur" über Bluetooth Smart und kann sich über dieses Protokoll mit dem Smartphone verbinden. Ihr fehlt, wie auch der Ambit3 ANT+ und WIFI.

Smartphone-Funktionen, Smartphone App

Die Traverse verwendet dieselben Smartphone Apps wie die Ambit3. Es gibt eine Version für iOS und eine für Android. Inzwischen läuft auch die Android-Variante recht stabil, was nicht immer so war. Über die App kann man die Trainingsdaten synchronisieren und bequem Einstellungen an der Uhr vornehmen. So können neue Sportarten angelegt und Bildschirme für diese Sportart zugewiesen werden.

Damit die Traverse mit der Smartphone App synchronisiert werden kann, muss zunächst einmalig eine Pairing durchgeführt werden. Dazu startet man die Verbindung bei der Uhr und in der Movescount-App...

Damit die Traverse mit der Smartphone App synchronisiert werden kann, muss zunächst einmalig eine Pairing durchgeführt werden. Dazu startet man die Verbindung bei der Uhr und in der Movescount-App...

... dann muss man den Passkey der Suunto Traverse im Dialogfenster der App eingeben ...

... dann muss man den Passkey der Suunto Traverse im Dialogfenster der App eingeben ...

... Jetzt sind Uhr und die Movescount-App miteinander per Bluetooth verbunden.

... Jetzt sind Uhr und die Movescount-App miteinander per Bluetooth verbunden.

Als Besonderheit kann von einem Move ein Video erstellt werden. Dabei wird die Strecke auf einer dreidimensionalen Landkarte abgefahren und besondere Höhenpunkte, z. B. der schnellste Kilometer oder die höchste erreichte Höhe eingeblendet. Auch während des Moves aufgenommene Fotos können angezeigt werden. Dieses Video lässt sich dann gleich über die sozialen Netzwerke mit den Freunden teilen.

Über die Movescount-App können bequem die Bildschirme der einzelnen Sportarten konfiguriert werden.

Über die Movescount-App können bequem die Bildschirme der einzelnen Sportarten konfiguriert werden.

Über die App ist es auch möglich Benachrichtigungen des Smartphones auf der Uhr angezeigt zu bekommen. Dazu muss die App am Smartphone laufen und eine Verbindung zur Uhr bestehen. Es werden dann eingehende Anrufen, SMS oder E-Mails angezeigt. Die Funktionalität ist hier relativ rudimentär, andere Uhren (z.B. Garmin Fenix3) können hier deutlich mehr.

Akkulaufzeit, Vergleich mit anderen Produkten

Die Akkulaufzeit der Traverse ist bei genauster GPS-Aufzeichnung (Aufzeichnungsintervall 1 Sekunde) mit 10 Stunden angegeben. Bei der Einstellung "Gut" (Aufzeichnungsintervall 5 Sekunden) hält sie 15 Stunden und bei "OK" (Aufzeichnungsintervall 60 Sekunden) 100 Stunden durch. Die Akkulaufzeit entspricht also einer Ambit3 Sport, die Ambit3 Peak hält doppelt so lange durch. Ich habe nicht durch Tests die Akkulaufzeit selbst ermittelt, sondern vertraue hier auf die Angaben von Suunto, die allerdings meistens sehr nah an der Realität liegen.

Fazit

Klar, jene die meinten die Suunto Traverse sei eine Ambit4 mit anderem Namen werden etwas enttäuscht sein. Fehlen der Traverse doch Multisportfunktionen, die Schwimmsportarten und verschiedene Trainingsparameter. Alle anderen wie Bergsteiger, Skitourengeher und Trekker, die eine einfach zu bedienende GPS-Uhr mit guten Navigationsfunktionen suchen, werden mit der Suunto Traverse glücklich sein.

Nicht jeder trainiert für Wettkämpfe und benötigt genaue Trainingspläne und detaillierte Trainingsparameter. Für viele steht der Spaß an der Bewegung abseits der Wege und Pisten im Vordergrund. Ihnen bietet die Suunto Traverse alles um nicht Weg abzukommen und dennoch ihre Leistung zu protokollieren, wer will auch mit genauer Herzfrequenz.

Das hat bei der Suunto Traverse gefallen:

  • kompakte Bauweise (keine "Nase" mehr) und gutes Design
  • einfache Bedienung
  • schneller GPS-Fix
  • gute Navigationsfunktionen
  • gute Alltagstauglichkeit

Weniger gefallen hat:

  • Activitytracker zu wenig Funktionen
  • Android-App noch verbesserungswürdig
  • Daten können nur über die Cloud ausgewertet werden.

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Du benutzt auch eine Suunto Traverse? Wie sind deine Erfahrungen mit der GPS-Trainingsuhr?
Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Kommentare

#13
von Matthias W. am 04.05.2017
Hallo, misst die Traverse auch die Tiefe z. B. beim schnorcheln?
#12
von Chris S. am 08.03.2017
Hallo Ronny, der Höhenmesser verwendet bei der Traverse GPS-Daten und den eingebauten Barometer und verrechnet beides. Das ermöglicht eine sehr genaue Messung. Das funktioniert ohne jegliches Zutun sehr gut. Man kann es aber noch verbessern, wenn immer wieder an bekannten Punkten die Höhe nachjustiert wird. Die Höhenabweichungen liegen meist bei +- 5 Metern. Es gibt auch ein Höhenprofil. Außerdem kann man sich bei angelegten/geplanten Routen genau anzeigen lassen, wo man sich am Höhenprofil gerade befindet und was einem noch erwartet. Ein Beispiel dafür gibt es auf der Beschreibung der Traverse auf Seite 63: http://ns.suunto.com/Manuals/Traverse/Userguides/Suunto_Traverse_UserGuide_DE.pdf Viele Grüße, Chris
#11
von Ronny R. am 08.03.2017
Hi, mich würde noch interessieren wie genau der Höhenmesser funktioniert und ob auch ein Höhenprofil dargestellt wird?
#10
von Micha W. am 23.01.2017
Guter Testbericht! Ich empfehle euch mal die Garmin Epix anzuschauen. Sie wird mittlerweile sehr günstig angeboten und hat hervorragende Eigenschaften!!!
#9
von Michael O. am 31.10.2016
Meine Traverse geb i nimmer her! Benutze die Uhr nicht nur beim Wandern,habe sie auch in der Arbeit an. Wenn man kein Sportler ist, und deshalb auch die Aufzeichnungen von verschiedenen Sportarten, nicht braucht, ist man mit der Traverse gut bedient. Mein einziger Minuspunkt: Saphirglas, anstatt Mineralglas! Auch Geil, Anzeige auf der Uhr, bei eingehenden Textnachrichten auf dem Smartphone. Kaufe mir auf alle Fälle noch ne zweite! Grüße, Obi- Van
#8
von Philipp B. am 30.10.2016
Hallo leute ich bin auch auf der suche nach einer gps uhr und kann mich zwischen der ambit 3 peak und der traverse nicht entscheiden . Meine einsatzgebiete sind radfahrn in den bergen (mountnbiken ), wandern bzw berggehn , schifahren , schitourn ; welche der beiden ist da die bessere ? Danke im voraus
#7
von Philipp B. am 30.10.2016
Hallo leute ich bin auch auf der suche nach einer gps uhr und kann mich zwischen der ambit 3 peak und der traverse nicht entscheiden . Meine einsatzgebiete sind radfahrn in den bergen (mountnbiken ), wandern bzw berggehn , schifahren , schitourn ; welche der beiden ist da die bessere ? Danke im voraus
#6
von Tom K. am 21.10.2016
Tolles Review! Ich muss sagen gerade zum Wandern und für Bergtouren nehme ich sehr gerne die Suunto Traverse! Bin aber mittlerweile am überlegen, sie gegen die Spartan Ultra auszutauschen. Die würde mich auch sehr reizen, vor allem weil mich die innovative Technik der Spartan Ultra interessiert! Liebe Grüße, Tom
#5
von Chris S. am 18.10.2016
Hallo Arnd, die Uhr die momentan am längsten Durchhält ist die Ambit3 Peak. Sie ist auch mit guten Navigationsfunktionen ausgestattet. Mit der Ambit3 kannst du rund 20 Stunden bei genausten GPS-Einstellungen aufzeichnen. Sehr gut ist auch die Garmin Fenix3. Sie ist von den Navigationsfunktionen her noch besser ausgestattet (z.B auch stufenloser Zoom im Kartenmodus, usw.) und hält - auf dem Papier - auch 20 Stunden durch. Erfahrungsgemäß ist bei der Garmin etwas schneller Schluß als bei der Ambit3 Peak. Lg Chris
#4
von Arnd B. am 16.10.2016
Danke für den informativen Testbericht. Bin auf der Suche nach einer GPS Uhr für Wanderer mit langer Akkulaufzeit da des öfteren länger als 8Std. unterwegs und genauer Distanzmessung.
#3
von Chris S. am 03.10.2016
Hallo Kai-Uwe, ja standardmäßig ist auf der Traverse nur Hiking als (einzige) Sportart eingestellt. Über die App kannst du auch weitere Sportarten hinzufügen. Fast einfacher geht es aber über die Movescount Internetseite. Nach dem synchronisieren sind die Sportarten dann auf der Traverse sichtbar. Die Trainingseinheiten werden dann natürlich auch gesyncht. Ob "Kurs oben" oder "Norden oben" ist eigentlich Geschmacksache. Ich persönlich finde "Kurs oben" fast feiner... Lg Chris
#2
von Kai-Uwe B. am 01.10.2016
Hi, danke für dieses super Review. Ich habe zwei Frage an euch. Synct diese Uhr die Sportarten die auf der App einstelle automatisch? Bisher ist da nur Werkseinstellungstechnisch Hiking eingestellt. Weiterhin frage ich mich noch, ob es sinnvoll ist bei der Navigation "Kurs oben" anstatt "Norden oben" einzustellen.
#1
von Georg S. am 03.05.2016
Mir gefällt die Traverse sehr gut. Als Ranger und Jäger habe ich die Uhr schon öfters in unwegsamen Gelände einsetzen können. Was verbesserungsbedürftig wäre ist die Schritte in Movescount zu speichern. Und vielleicht kann man mit einem neuen Update den Vibrationsalarm verstärken oder verlängern. Und den Signalton sollte man in der Lautstärke verändern können. Ich würde mir auch wieder eine kaufen,weil sie auch sehr robust und wasserdicht ist.
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