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Vorstellung Radrouting Tirol

Kategorie: Aktuelles | eingetragen am 18. Juli 2018 von Asti

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radrouting Tirol Beispiel Hopfgarten Salvenberg
radrouting Tirol Beispiel Woergl

„Unser Ziel ist es, das Fahrrad im Alltagsverkehr noch attraktiver zu machen, Genussradlern genauso wie sportlichen Radfahrerinnen und Radfahrern am Berg und im Tal ein optimales Streckennetz und Naturerlebnis zu bieten. Gleichzeitig wollen wir den Radtourismus ankurbeln. Das neue Radrouting Tirol ist neben dem permanenten Ausbau der Radinfrastruktur ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Radland“, erklärt Sportreferent LHStv Josef Geisler. Routingplattformen gebe es zwar viele, aber nur das Radrouting Tirol bietet eine wirklich individuelle und maßgeschneiderte Tourenplanung.

Tirol setzt Standards

„Tirol übernimmt hier eine absolute Vorreiterrolle und leistet gemeinsam mit uns Entwicklungsarbeit im Bereich Radrouting“, führt Stefan Mayr, Geschäftsführer der Verkehrsauskunft Österreich, aus. Basis für das Radrouting Tirol sind die hochgenauen und bestens gewarteten landeseigenen Daten. In der digitalen Karte für das Verkehrsnetz sind nicht nur alle Radwanderwege oder Mountainbike-Routen und Trails erfasst, sondern auch Informationen zu den Straßenbelägen hinterlegt. Das Besondere beim Radrouting Tirol: Auch die An- und Abreise etwa mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann in ein und derselben Anwendung abgefragt werden. „Damit ist das Radrouting Tirol multimodal und stößt auch in den anderen Bundesländern auf viel Interesse.“

Mobile Version bereits verfügbar, eine APP soll folgen

In einer Plattform, einfach in der Bedienung und exakt im Ergebnis, alles zum Thema Rad zu bieten – mit diesem Anspruch ging das Projektteam der Landesbaudirektion, der Gruppe Forst und der Verkehrsauskunft Österreich mit Projektkoordinator Othmar Knoflach an das Radrouting Tirol heran. „Wir unterscheiden vier Radtypen von der Alltagsradlerin und dem Radwanderer über die Rennradfahrerin bis zum Mountainbiker“, so Knoflach. Je nach Radtyp gibt es zusätzliche Optionen für die Routenplanung. So können Alltagsradler eingeben, dass sie bevorzugt auf Radwegen fahren oder Steigungen vermeiden möchten, Mountainbiker können definieren, welchen Schwierigkeitsgrad ihre Route oder ihr Trail aufweisen darf. Rennradler haben die Möglichkeit, bei der Routenplanung ihr Geschwindigkeitsprofil zu hinterlegen. Radrouting Tirol beinhaltet klarerweise nur offiziell freigegebene Strecken und steht auch als mobile Version für Smartphones und Tablets zu Verfügung. „In einem nächsten Schritt wollen wir eine APP zur Verfügung stellen. Die Offline-Version soll bis zum Frühjahr 2019 fertig sein, sie ist vor allem im Wald ohne ausreichende Internetverbindung wichtig“, kündigt das Projektteam an.

Die neue Plattform findet ihr online auf http://www.radrouting.tirol/

Wir vom Team der Tourenwelt.at wünschen euch viel Spaß beim Testen dieser neuen Plattform und freuen uns über eure Erfahrungen damit!

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