Blick vom Tempelberg über Leh - Ladakh - Nordindien

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Stok Kangri, (Trekkingtour)


Charakter:

Wissenswertes vom Stok Kangri und der Region Ladakh:
Als höchste Erhebung der Stok Mountains und vorallem als Hausberg von Leh, übt der Stok Kangri eine besondere Anziehungskraft auf Trekkintouristen aller Nationen aus. Durch seine günstige Lage ist er leicht zugänglich und gilt grundsätzlich als einfach zu besteigender 6000er. Ein idealer Einstieg also für Bergsteiger die einmal hoch hinaus wollen.

Im Regelfall erfolgt eine Besteigung in 3 bis 4 Tagen. Speziell nach der Ankunft in Leh mittels Flugzeug sollten ein par Tage zur richtigen Akklimatisierung eingelegt werden. Idealerweise würde sich vor dieser Bergtour eine in dieser Gegend prädistinierte Trekkingtour anbieten.

Möglicher Ablauf einer Stok Kangri Besteigung:
Tag 1: Anreise von Leh zur kleinen Ortschaft Stok (ca. 1h per Jeep) und anschließender Aufstieg im Stok-Valley zum Camp1 (entweder Mankarmo oder vorgelagert).
Tag 2: Aufstieg zum Base-Camp
Tag 3: Gipfeltag und Abstieg zum Base-Camp
Tag 4: Retour nach Stok, Fahrt nach Leh.

Lage: Im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir gelegen, gilt das Hochland Ladakh´s als eine der höchstgelegenen ständig bewohnten Regionen der Erde. Mit knapp 25.000 Einwohnern gilt Leh als Hauptstadt von Ladakh. In einer Höhe von 3.300 bis 3.500m liegt sie im Indus-Tal, umringt von über 5.000m hohen Bergen. Die einzige Möglichkeit ganzjährig nach Leh zu gelangen stellt das Flugzeug dar. Alle anderen Verbinungen sind spätestens nach dem ersten Wintereinbruch unpassierbar.

Klima: Durch seine Abgeschiedenheit im hohen Norden Indiens stellen die Himalaya-Berge eine natürlich Barriere für den Monsun dar. Der jährliche Niederschlag beschränkt sich daher auf ca. 50mm pro Quadratmeter. Speziell in den letzten Jahren konnte allerdings gut beobachtet werden, dass hervorgerufen durch den Klimawandel auch im Sommer längere Regenperioden zu verzeichnen sind. Insbesondere durch die extremen Temperaturen von unter -30°C im Winter und bis zu +40°C im Sommer gilt dieses Land als eigentlich unwirtlicher Lebensraum.

Der Indus: Dieser Fluss entspringt dem Transhimalaya und grub sich im Oberlauf sein Bett durch die zerklüftete Bergwelt von Ladakh. Er ist mit 3.180 km der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent und der wichtigste Strom Pakistans. An seiner Mündung in das Arabische Meer unterhalb von Hyderabad bildet er ein Delta von 7.800 km². Entlang seines Laufes bestimmen unzählige Klöster Kultur und Leben am Fluss. Zahlreiche kleine Ortschaften werden durch Bewässerung der eigentlich unfruchtbaren Gegend zu grünen Oasen.

Politische Situation: In der Vergangenheit war diese Gegend über Jahrhunderte umkämpft. Auch heute noch herrscht kein Friede zwischen Indien, Pakistan und China. Alle drei Staaten haben Truppen auf dem Gebiet des Distrikts, was in Leh auch deutlich im Alltagsbild zu erkennen ist. Viele Reiseführer warnen vor Reisen nach Jammu und Kashmir, wobei die Region um Leh der sicherste Ort Kaschmirs ist, den man bereisen kann. Mehr Infos zur Politischen Lage auf der Homepage des Außenministeriums.

Wie komme ich nach Leh: Unser Team flog via München mit Emirates nach Dubai und von dort weiter nach Delih. Mehrmals wöchentlich verkehren Maschinen der Fluglinie Jet-Airways und Indian-Airways von Delih nach Leh. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, seine gebuchten Flüge in Delih bzw. Leh bestätigen zu lassen, weil speziell durch schlechtes Wetter diese Flüge auch einmal ausfallen können. Weiters fliegen diverse Maschinen mehrmals wöchentlich von Leh nach Srinagar, Chandigarh und Jammu. Eine andere Möglichkeit wäre auch die Fahrt per Bus von Delih nach Leh - was ein tolles Erlebnis einerseits - und eine bessere Anpassung an die Höhe andererseits - darstellt. Für eine solche Fahrt sollte man aber mit 2 zusätzlichen Tagen rechnen und sich auch im Vorfeld genau darüber informieren, ob die Straßen auch wirklich passierbar sind. Vorallem in der Monsunzeit stellen die heftigen Regenfälle oftmals Probleme in Form von unterspülten Straßen und weggerissenen Brücken dar.

Unser Partner in Leh: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von kleinen Trekkingargenturen vor Ort. Speziell für größere Unternehmungen sollte man einen erfahrenen Partner wählen, der einem in vielen Belangen Unterstützung gibt. Von der Tourenplanung bis hin zur Organisation vor Ort - besonders gute Erfahrungen konnten wir mit den kompetenten Leuten von Skyhightreks.com rund um Tsering Norboo machen. Infos und Kontaktdaten dazu auf unserer Partnerseite.

Generelle Informationen:

Visum: Für europäische Staatsbürger gilt die Visum-Pflicht für die Einreise nach Indien. Das Visum kostet EUR 50,-- und die Bearbeitung dauert ca. 15 Tage. Sämtliche Informationen sowie Antragsformular zum Download gibt es auf der Internetseite der Indischen Botschaft. Der ausgefüllten Antrag samt Reisepass, 2 Passfotos sowie ausreichend frankiertes Rückkuvert an die Botschaft senden.

Dokumente: Reisepaß (muß noch mindestens 6 Monate nach Ablauf der Einreisevisa gültig sein!) Internationaler Impfpaß, wenn vorhanden. 2 Paßfotos sowie eine Kopie des Reisepasses (für den Fall eines Verlustes kann somit die Neuausstellung erleichtert werden).

Impfungen: Grundsätzlich gibt es keine Pflichtimpfungen für Indien. Wie empfehlen die nachstehenden Informationsseiten zu diesem Land zu durchsuchen:
www.tropeninstitut.at www.reisemed.at www.travelmed.at

Tourdaten:

Gehzeit: 00:00:00
Höhendifferenz: 0m
Exposition: N bis O
Schwierigkeit: 5
Endhöhe: 6154 m
Beste Tourenzeit: Juni bis Ende September

Kartenmaterial

Ladakh Zanskar Trekking Map, Editions Olizane, 1:150.000

Stützpunkte unterwegs:

keine


Fotos:

Die Stok-Range
Die Stok-Range
Gipfel im Zoom
Gipfel im Zoom
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