Das war die Alpinmesse 2015
Kategorie: Aktuelles | eingetragen am 10. November 2015 von Christof Simon
Nicht nur für Tiroler zählt die Alpinmesse in Innsbruck zu den Fixterminen im Herbst. Das Konzept der Besuchermesse hat sich über die Jahre hinweg bewährt. Die Aussteller- und Besucherzahlen stiegen jährlich. Heuer - beim 10-jährigen Jubiläum der Alpinmesse - war es nicht anders. Trotz des sehr guten Wetters kam man am späten Vormittag wegen des dichten Gedränges nur mehr langsam durch die Gänge. Viele Besucher wollten sich über die neuesten Produkte für die Wintersaison informieren. Die Alpinmesse hat sich wieder weiter in Richtung Besuchermesse geöffnet. So konnte man das Alpinforum erstmals mit dem Messeticket kostenlos besuchen. Das hatte aber auch zur Folge, dass das Programm etwas gekürzt und weniger spezifisch - eben massentauglicher - war. Nachfolgend ein kurzer Bericht zur Alpinmesse 2015.

Trotz des schönen Wetters war viel los auf der Alpinmesse 2015 in Innsbruck.
Für uns war es eine gute Gelegenheit langjährige Partner zu besuchen und sich mit Freunden auszutauschen. Bahnbrechende Neuigkeiten sind auf der Alpinmesse meist nicht zu erwarten. Dennoch bietet sie immer die Gelegenheit vor dem Winter sich einen Überblick über die Neuigkeiten zu machen.

Strahlende Gesichter am Stand von Ortovox.
Bei den LVS-Geräten gibt es aufseiten der Hardware als einziges neues Gerät, das Einsteigermodell Evo4 von Arva. Bei Pieps hat mit dem Pieps DSP Pro ICE zwar auch ein neues Produkt am Start, es ist allerdings lediglich ein Pieps DSP Pro mit transparenter Schale und bereits installiertem Software-Update Version 3.0. Dieses Update ist diesen Winter neu und auch für den "alten" DSP Pro und dem DSP Sport erhältlich, wie uns Stephan Skrobar am Pieps-Stand erklärte. Bei Ortovox, Mammut (Barryvox-Serie) und BCA (Tracker-Serie) bleibt soweit alles beim Alten.
Auffallend war, dass sich der Bereich Freeride gut entwickelt, zumindest wenn es um die Ausstellungsfläche auf der Alpinmesse geht. Einige Hersteller waren sogar mit einem zusätzlichen Freeridestand zum "normalen" Messestand vertreten.
Erwähnen wollen wir auch eine neue Initiative Bergwelt Tirol - Miteinander erleben des Landes Tirol. Vertreter von Forst, Jagd und der alpinen Vereine haben unter anderem für Ski- und Snowboardtouren freiwillige Schutzzonen definiert. Ziel sollte es sein, allen Nutzern der Tiroler Berge, eben auch den Wildtieren, ein störungsfreies Nebeneinander zu ermöglichen. Modellregionen sind bislang das Brixental, das Sellraintal und das Villgratental. In diesen Gebieten gibt es bereits Infotafeln und Schilder um die Schutzzonen erkennbar zu machen.

Die Initiative "Bergwelt Tirol - Miteinander erleben" mit Steinbock und Schutzwald.
Wie bereits eingangs erwähnt, wird der Besuchermessecharacter bei der Alpinmesse 2015 immer deutlicher. Bei vielen Ständen kann man sogar direkt Produkte vor Ort einkaufen. Abschließend darf man den Organisatoren ein Lob aussprechen. Die Alpinmesse hat unsere und ich denke die Erwartungen der meisten Besucher getroffen. Das Rahmenprogramm war interessant in vielfältig und auch mit prominenten Namen (z. Alexander Huber, Michael Martin oder Heinz Zak) wurde nicht gespart.
Hier ein paar Imprsession von der Alpinmesse 2015.

Das neue Leki Trigger S System löst die Schlaufe mit einem Klick vom Stock. Das könnte auch für Tourengeher interessant sein.

Hans Oberhofer von Arcteryx erklärt uns den wasserfeste Rucksack ALPHA FL 30.

Auch den jüngsten Besuchern hat's gefallen.

Bei Sport Gatt mit Geschäftsführer Reinhard Told konnte man alle Produkte gleich probieren und sogar kaufen.

Bei Suunto erklärte uns Matthias Rieder (Mitte) die neue Suunto Traverse. Ein Modell der GPS-Uhr haben wir uns gleich mitgenommen. Der Testbericht dazu kommt in den nächsten Wochen hier auf Tourenwelt.

Spannend wurde es dann Samstag Nachmittag beim Alpinforum, das der Präsident des Kuratoriums für alpine Sicherheit Karl Gabl eröffnet.

Stv. Leiter der Abteilung Forst im Land Tirol DI Dr. Dieter Stöhr bei der Vorstellung von Bergwelt Tirol - Miteinander erleben.

DI Kurt Winkler vom SLF analysiert in seinem Vortrag beim Alpinforum die Entwicklung des Risikos bei Aktivitäten im freien Gelände.
Warst du auch auf der Alpinmesse 2015? Wie hat es dir gefallen, was hast du entdeckt? Haben wir etwas vergessen?
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