An der Amberger Huette im Oetztal | Zur Skitour Amberger Hütte - Hüttenszustieg mit diesem Panorama

Tourenwelt.at - Blog


Jan
7
2022

Rosslaufspitze und Hoher Kopf (Weertal)

geschrieben am 7. Januar 2022 von asti

Verhältnisse am Weeberg und im Nurpenstal aktuell gut bis sehr gut: Vom Parkplatz Innerst aus am Forstweg liegt wenig Schnee, zwar reicht es für den Aufstieg, aber beim Runterfahren kracht es schon mal…Ab der Stallenalm liegt genügend Schnee, speziell auf den NO-Hängen hinauf auf die Rosslaufspitze. Ein harter Untergrund mit 25cm Pulver. Von der Rosslaufspitze den Kamm entlang zum Hohen Kopf war es heute ein Traum: unverspurt, kalt und luftiger Powder. Abfahrt vom Hohen Kopf zum Nurpensbach (Obernurpensalm) war ein Traum!

ca. 1200HM für diese Runde, je nach Tempo ca. 3,5h bis zum Hohen Kopf.

Fazit: endlich wieder Winter!

PS: Kann auch über die Weidener Hütte gemacht werden, zb https://www.tourenwelt.at/skitour/42-hoher-kopf-rosslaufspitze.html 

 

Dez
28
2021

Tourengehen in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

geschrieben am 28. Dezember 2021 von asti

Aufgrund zahlreicher Anfragen möchten wir uns hier dem Thema Pistentouren in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental widmen:

Wie im Großraum Innsbruck, gibt es auch in der SkiWelt offizielle Lösungen. Nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht gibt es seit heuer erstmalige (kostenlose und kostenpflichtige) Angebote, welche auf der Webseite der SkiWelt stets aktuell dargestellt werden.

TOURENGEHER | Tourengehen in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

In den Orten Ellmau, Söll und Westendorf gibt es mit Stand Dezember 2021 offizielle Aufstiegsrouten, auch die Gastronomiebetriebe stehen dazu natürlich zur Verfügung.

Bitte beachtet unbedingt die Zeiten, an denen diese Angebote zur Verfügung stehen.

Euer Tourenwelt.at – Team.

PS:
Wer eine Liftkarte hat, könnte auch folgende Skitouren-Variante nutzen:

Von Söll auf den Brandstadl & retour durch das Skigebiet:
Aufstieg von der Stampfangerkapelle (Parkplatz oberhalb der Talstation der Bergbahn) über das Bergdoktorhaus und den Bromberg bis hinauf auf den Brandstadl.
Durch die Kombination der hervorragenden Lifte/Pisten kommt man sehr einfach und gesichert wieder retour zum Ausgangspunkt.
(Eibergbahn/Aualmbahn/Kälbersalvenbahn /Siller-Keat-Bahn + Talabfahrt Söll)

Dez
25
2021

Stanglhöhe, Kelchsau

geschrieben am 25. Dezember 2021 von asti

Waren am Samstag, 18.12.2021 im kurzen Grund der Kelchsau unterwegs, um vom Gasthof Wegscheid durch das Manzenkar hinauf auf die Stanglhöhe zu gehen.

Verhältnisse:
Schnee ab Wegscheid genug, auch im Wald lag immer Schnee. Der erste Wegabschnitt gestaltet sich infolge der Unwetter im Sommer 2021 noch etwas schwierig, die beiden Stellen können aber gut umgangen werden (teilweise zu fuß).

Im Manzenkar dann sehr gute Schneedecke, eigentlich bis ganz hinauf zum Gipfel.
Leider waren die Verhältnisse auf der Abfahrt nicht wirklich gut, da eine dicke Kruste den Schnee bedeckte. Somit viel das Wedeln flach.

Dennoch, top Tour und wenig los.

Nov
25
2021

Skitour Metzen / Pfaffenbichl

geschrieben am 25. November 2021 von asti

Vergangenes Wochenende waren wir in Hochfügen, um vor dem richtigen Wintereinbruch eine erste Aufwärmtour zu machen. Vom Parkplatz (gebührenpflichtig) ging es zunächst über die Skipiste bis zur Talstation der Waidoffen-6er-Sesselbahn. Von hier aus rechts haltend in das offene Gelände und zuletzt über eine Steilstufe hinauf auf den Metzen, 2.355m. Aufgrund der fortschreitenden Ausaperung auf der Sonnenseite gingen wir direkt am Kamm entlang hinüber zur Bergstation der Sesselbahn, um von hier aus zu fuß auf den Pfaffenbichl zu steigen. Retour ins Tal dann auf der perfekt präparierten Piste.
Fazit: Jetzt freuen wir uns auf den prognostizierten Wintereinbruch!

Nov
10
2021

Prof. Sinwel Steig – Pölvenüberschreitung

geschrieben am 10. November 2021 von asti

Am vergangenen Sonntag waren wir noch einmal am Pölven unterwegs:
Trotz des letzten Wintereinbruchs reizte uns der sonnige Aufstieg über den Steig – und wir wurden nicht enttäuscht.
Ab der Lengauer Kapelle lag eine dünne, geschlossene Schneedecke, im steilen Anstieg zum Steig (im Wald) war das kein Problem. Am Steig selber dann alles aper, da voll in der Sonne. Ab dem Ausstieg wuchs die Schneehöhe rasch an, der Weg zum Häringer Kreuz war aber gut zu gehen.

Die Überschreitung des größen Pölven war aber ein Highlight: Bei bis zu 30cm feinstem Pulverschnee und ohne richtige Wegspuren schon fast eine Herausforderung – weil die Wegmarkierungen generell dort schwer erkennbar sind.

Fazit: aufgrund der aktuellen Witterung schon noch machbar, aber nicht direkt nach Neuschnee zu empfehlen!

 

Nov
2
2021

Kröndlhorn, 2.444m

geschrieben am 2. November 2021 von asti

Meist steigen wir vom Windautal auf das Kröndlhorn, über die Rotwandalm (mit super Einkehr). Was ich aber schon lange wollte, ist ein Anstieg durch das Trattenbachtal im Pinzgau. Dazu ging´s am Sonntag kurzerhand von Westendorf über die Filzenscharte, danach kurz talwärts und rechts in das Trattenbachtal. Vorbei an der Panoramaalm (Getränkeautomat) bis zum Ende der Fahrstraße an der Trattenbach-Hochalm. Bis hierher mit dem Bike – also „umsatteln“ auf die Wanderschuhe: Rund 450 Höhenmeter sind es hinauf auf den Gipfel des Kröndl´s, über sanfte Hochweiden führt der kleine Wanderweg hinauf in die felsigere Gipfelregion – ständig begleitet uns ein perfektes Tauernpanorama (Großvenediger).

Am Gipfel die bekannte, kleine Kapelle – schon ziemlich einzigartig, noch dazu mit kleinem „Jausenbankerl“ und bestem Rundumblick.

Der letzte Oktobertag machte diesem Herbst noch einmal alle Ehre: Föhnstimmung – Föhnwalze – Traumwetter!

Kurzum:
Von Westendorf als Bike&Hike sehr empfehlenswert – aber mit rund 1.900 Höhenmetern auch fordernd – zumindest ohne E-bike…

 

Wer das Kröndl einmal von der Kelchsau aus besteigen möchte, findet hier die Tourenbeschreibung: Bergtour Kröndlhorn, Tirol, Kitzbüheler Alpen, Kelchsau, kurzer Grund, Österreich | tourenwelt

Okt
31
2021

Birnhorn, 2.634m

geschrieben am 31. Oktober 2021 von asti

Ende Oktober – Traumwetter – Passauer Hütte zu, also ist wenig los! Genau so war es am Samstag, als wir gegen 8.30 Uhr im Ortsteil Ullach (Leogang) losgingen. Hinauf zur Hütte durch den bunten Herbstwald war nicht nur alles trocken sondern es war auch echt angenehm warm in der Sonne – speziell zwischen den Latschen. Ab der Passauer Hütte, 2.051m dann Föhn, teilweise böig und unangenehm kalt. In der Ferne konnte man am Großglockner schon gut die Schneefahnen erkennen – also Pulver….

Vorbei am Melkerloch ging es über die Südseite hinauf zum Birnhorn. Teilweise liegt Schnee, dieser war aber gut zu gehen und in den entscheidenden Passagen war es ohnehin aper. Aussicht: mega!

Abwärts ging es in NW-Richtung gut gesichert und mit wenig Schnee zum Kuchlnieder und über den leichten Klettersteig (A) retour zur Hütte.

Fazit: Traumtour Ende Oktober! 1.800 Höhenmeter up & down.

Okt
10
2021

Itter – Kleine Salve

geschrieben am 10. Oktober 2021 von asti

Durch die Erschließung der kleinen Salve in Itter ergibt sich seit Sommer 2021 eine tolle Kombinationsmöglichkeit für Wanderer / Trailrunner: entweder mit oder ohne Gondelbahn, bis zur Mittelstation oder zum Gipfel – je nach persönlicher Leistung.

Wir sind von Itter direkt über den Salvenberg hinauf bis zum Gipfel der kleinen Salve (sehr schöner Speichersee) und über die Kraftalm und die Talabfahrt wieder retour. Diese Runde  hat rund 900 Höhenmeter und wechselt sich auch beim Untergrund gut ab.

Hier noch meine Erinnerungsbilder:

Jul
1
2021

Pisciadú Kletterteig und Cima Pisciadú, 2.985m (Sella)

geschrieben am 1. Juli 2021 von asti

Am vergangenen Wochenende waren wir im Grödnertal unterwegs, um endlich mal wieder Klettersteig-Luft zu schnuppern. Einer der bekanntesten Klettersteige führt vom Parkplatz unterhalb des Grödner Jochs hinauf auf die Pisciadú Hütte: Trotz schönstem Wetter – und weil wir sehr früh unterwegs waren – war diesmal der Steig super zu gehen und es war wenig los. Auch die letzten Schneefelder am Steig sind verschwunden, nur zur Hütte hin quert man noch 3 kleine Altschneefelder.

Zustand Klettersteig: Sehr gut!
Absicherung und Ausblick sind ohnehin top!

Nach einem Schnellen Kaffee an der Pisciadú Hütte ging es für uns noch kurzerhand aufwärts zum Hüttengipfel, dem Cima Pisciadú. Diesen erreichten wir ebenfalls ohne Schwierigkeiten, wenngleich nach der Hütte noch einige kleine Schneefelder zu queren sind (Trittstufen waren vorhanden). Am Gipfelaufbau dann alles aper und trocken, dieser Aufstieg ist für meinen Geschmack wirklich sehr schön!

Fazit:
Diesen Klettersteig mal so zu erwischen ist nicht einfach – normalerweise würde ich ihn nur unter der Woche empfehlen.

 

Jun
21
2021

Sonnwend am Brandstadl

geschrieben am 21. Juni 2021 von asti

Traditionell ging es auch heuer wieder zur Sommersonnenwende auf den Brandstadl. Nachdem im letzten Jahr COVID-bedingt sehr wenig los war, erstrahlten heuer die Berge bei Traumwetter! Egal ob auf der Hohen Salve (Gondelbetrieb ab Söll und Hopfgarten), dem Pölven, dem Rettenstein oder unzähligen anderen Gipfel, eines muss man schon einmal loswerden: 
So wunderbar die Gipfel und Grate – zb am Wilden Kaiser – anzusehen sind – genau so viel Arbeit steckt dahinter. Jedes Mal wieder sind wir beeindruckt von dem Schauspiel, für das viele keinen Aufwand scheuen und bis tief in die Nacht – teils auf schwierigsten Wegen unterwegs sind. Dennoch, genau das ist es – vielen Dank für eure Mühen!

Übrigens, auch die Geschichte dazu muss man sich ab und zu mal durchlesen:
Hintergrundwissen zu diesem Tag:
Die Kelten nannten dieses Fest Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers.
Die Sommersonnwende ist eines von 4 großen Sonnenfesten. Ihr Gegenstück ist die Wintersonnwende (21. oder 22. Dezember), daneben gibt es noch die Frühjahrstagundnachtgleiche und die Herbsttagundnachtgleiche.

Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang sowie zur Sommersonnenwende einen Tag ohne Sonnenuntergang (Mitternachtssonne, „Weiße Nächte“). Weiter polwärts herrscht dann wochen- bis monatelang der Polartag, bzw. am anderen Pol die Polarnacht. Während dieser Zeiträume liegt die tägliche Sonnenbahn vollständig oberhalb bzw. unterhalb des Horizonts.

Jun
14
2021

Klettersteig Kitzbüheler Horn (C/D)

geschrieben am 14. Juni 2021 von asti

Schon länger wollten wir hinauf auf den Harschbichl, um von hier aus den Klettersteig auf das Kitzbüheler Horn in Angriff zu nehmen:

Von der Bergstation am Harschbichl auf 1.604m geht´s zunächst wenige Höhenmeter bergab, ehe der eigentliche Anstieg hinauf auf das Kitzbüheler Horn beginnt. Entlang des teilweise steilen Wanderweges erreichten wir in ca. 30 Minuten den Einstieg des Klettersteiges.
Nun geht es auf über 350m Länge und mit ca. 150 Höhenmetern über mehrere steile Aufschwünge und luftig entlang des Grates in Richtung Gipfel. Oben am Sendemasten gibt´s dann interessierte Blicke von allen Bergbahn-Gipfelaspiranten.

Der Rückweg führte uns vom Gipfel des Kitzbüheler Horns abwärts und über den Ludwig-Scheibersteig retour zum Harschbichl.

Das hat mir besonders gefallen: Die blühenden Almwiesen direkt am Steig und der sensationelle Rundumblick!

Fazit:
Toller Steig, teilweise richtig luftig, nicht zu lang und als schöne Runde zu gehen.
Wer es sportlicher mag, fährt mit dem Bike von St. Johann hinauf zum Harschbichl und kann nach dieser Runde über den SingleTrail (ab der Mittelstation) wieder retour ins Tal fahren.

Jun
1
2021

MTB Tour auf den Brandstadl

geschrieben am 1. Juni 2021 von asti

An einem der gefühlt ersten Sonnentage im Mai ging es letzten Sonntag von Söll über Scheffau nach Ellmau und weiter zur Talstation der Bergbahnen. Weiter taleinwärts auf der Fahrstraße durch den Weißachgraben und hinauf zur Rahnhartalm, 1.253m. Entlang der nun immer steiler werdenden Forststraße ging es zum Speicherteich Tanzboden und zuletzt hinauf zur Bergstation der Bergbahn Scheffau, direkt am Brandstadl. Auch wenn am Berg noch ein echt kühler Wind wehte, der Frühling kehrt auch hier schön langsam ein. Traumwetter, Traumpanorama – aber noch recht viel Schnee für diese Jahreszeit. Retour ging es über die Asphaltstraße (Bromberg) nach Söll.

Apr
21
2021

Schafsiedel, 2.447m

geschrieben am 21. April 2021 von asti

Am vergangenen Wochenende waren wir noch einmal im kurzen Grund der Kelchsau unterwegs: Kurz vor dem GH Wegscheid sind wir dem Forstweg aufwärts gefolgt, der noch komplett mit Schnee bedeckt war – um direkt in das Manzenkar zu kommen. Auch der Winterweg wäre noch gangbar gewesen… Kurz vor der Manzenkaralm links aufwärts zum ersten Wildalmsee und weiter über den mittleren und oberen See zum Gipfel des Schafsiedel. Generell liegt noch gut Schnee, auch wenn es jetzt wohl auf den ersten Metern stellenweise ausapert. Ab dem Manzenkar ca. 25cm Neuschnee von letzter Woche, der aber schon einen „Deckel“ hatte. Einzig in den schattigsten Hängen lag noch Pulver. Schon cool, wenn nach Mitte April noch so guter Schnee liegt, aber schön langsam wird´s Zeit für Firn.

Mrz
31
2021

Gabler, 3.263m

geschrieben am 31. März 2021 von tanja

Einer der ganz großen Frühjahrsklassiker: Der Gabler im Wildgerlostal

Gestartet sind wir gestern Dienstag um ca. 5.30 Uhr am Gasthof Finkau, 1.419m am hinteren Ende des Stausees. Hier liegt noch eine sehr dicke Schneeschicht, es sollte also noch einige Zeit sehr gut gehen. Taleinwärts gings bis zur Materialseilbahn zur Zittauer Hütte, danach wird´s steiler hinauf zur gut sichtbaren Moräne. Der Gabler ist trügerisch, da man sein Ziel immer vor Augen hat, der Weg hinauf aber echt lang ist. Am Gletscher war gestern der Schnee noch pulvrig, jedoch hat der Wind ihn ziemlich gepresst. Wir konnten somit ohne Harscheisen bis hinauf zum Skidepot gehen, in den nächsten Tagen (weil´s so warm ist) wird das aber nicht mehr gut gehen, also Harscheisen mitnehmen!
Hinauf zum Gipfel sind Steigeisen und ein Pickel aktuell notwendig.

Die Abfahrt war oben mühsam, unten dann Firn – aber das ändert sich nun täglich.

ca. 9km / 1800Hm

Mrz
21
2021

Gwendjoch (Steinberg)

geschrieben am 21. März 2021 von asti

Jeden Tag Neuschnee – 1 Woche lang… da viel mir ein, dass in so mancher Führerliteratur steht, dass speziell nach Neuschneefällen der Steinberg im Windautal eine tolle Tour sein soll. Also nichts wie rein zum GH Steinberg, auch wenn es vor dieser Neuschneeperiode schon aper war. Immer wieder leichter Schneefall, dann wieder lichte Augenblicke, dazu viel, ja sogar sehr viel Pulverschnee begleitete uns hinauf über die Steinbergalmen. Der kleine Gipfelaufbau des Steinberg ist lediglich mit einer kleinen Markierungstafel „Gwendjoch“ markiert, da meistens die Gipfelsammler weiter zum Lodron oder dem Wiesboden gehen – auch der Ramkarkopf bzw weiter der Steinbergstein wird hier als Runde begangen. Aufziehender Schneefall und gefühlte Hochwintertemperaturen verkürzten diesmal die Gipfeljause – bei diesem Pulverrausch hält man es oben ohnehin nicht lange aus (könnte ja jemand alles z´sammfahren -;)