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Mai
14
2013

Auf Humboldts Spuren in Venezuela unterwegs

geschrieben am 14. Mai 2013 von Flightandtrip

Eine ganz andere Landschaft mit der Möglichkeit ein schönes Trekking zu veranstalten bietet die hügelige Landschaft in Ostvenezuela, im Guacharo Nationalpark.

Schon Alexander Humboldt war hier unterwegs, und auf seinen Spuren lässt sich der Guacharo Nationalpark trefflich erschließen. An der Grenze zwischen Sucre und Monagas in Venezuela gelegen, warten hier imposante Wasserfälle in einer reizvollen Flusslandschaft, fruchtbare Gebiete mit tropischen Früchten, insgesamt eine vielfarbige Flora und Fauna auf faszinierte Besucher. Seinen Namen verdankt der Park den Fettschwalmen in der Tropfsteinhöhle, deren Größe alle anderen in Südamerika überbietet.

Sie ist jedoch nur eine Attraktion auf dieser Route, ein weitere ist der Garten von Caripe mit seinen Erdbeerfeldern und Orangenplantagen. Gürteltiere und Leguane kreuzen den Weg, die Landschaft zeigt sich von ebenso intensivem Blau wie sattem Grün und ab und an auch feuerrot. Übernachtet wird im Zelt unter sachkundiger Anleitung, zweitägige Touren können sich bis auf sechs Tage ausdehnen. Mit drei eingeplanten Übernachtungen in der üppigen Natur geht es am Fluss Manzaneras entlang und darüber hinweg, wobei die besondere Art der Landwirtschaft in der Bergregion genauestens studiert werden kann. An der Quelle gilt es, den mächtigen Wasserfällen Respekt zu zollen, die den Flusslauf speisen. Auf erhöhter Position wird dann das erste Nachtlager aufgeschlagen. Am nächsten Morgen steht die Ersteigung des Pico Tristeza an, der es auf mehr als 2.600 Höhenmeter bringt; von hier aus eröffnet sich ein überwältigender Überblick. Nach dem Abstieg winken ein erfrischendes Bad im Fluss und die Nachtruhe im Schatten des monströsen Sandsteinfelsens. Tags drauf besteht ausgiebig Gelegenheit, das Leben und Treiben der Dorfbewohner aus nächster Nähe kennenzulernen, der Weg dorthin führt durch eine sanfte Hügellandschaft, deren Geheimnisse beim Durchstreifen entdeckt werden wollen. So grün kann es nur in Venezuela sein. Um wieder den Talboden unter die Füße zu bekommen, steht die Route an, die auch die Bauern nehmen, wenn sie ihre Ernte transportieren. In der Ebene wartet ein gigantischer Stausee darauf, im Vorüberfahren gebührend bewundert und bestaunt zu werden.

Weitere Informationen zu dieser Trekkingtour in Venezuela gibt es unter http://www.venezuelanature.de/mehrtagestouren/4-tage-guacharo/index.html

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