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Jul
25
2011

Sanes-Fenes Nationalpark Tag2

geschrieben am 25. Juli 2011 von kempfi

24.07.2011
Route: Seekofelhütte/Ref.Biella-NabigesLoch-PragserWildsee-Grünwaldalm-Schwarzberg-PragserKaser-PragserFurkel-Hochalm-Flatschkofelscharte-Hochalmsee-Kreuzjoch-Grünwaldjoch-Kreideseehütte

Die Nacht verläuft erwartungsgemäß unruhig, denn obwohl es genügend Platz gibt liegt klarerweise der einzige Schnarcher des Lagers neben mir… Der erste Blick aus dem Fenster um kurz vor 7 sorgt für einigermaßen Erstaunen: Schnee – und zwar nicht zu wenig! Nach dem Frühstück wird gepackt, vor der Hütte auf 2300m sondiert und überlegt, wohin die Reise heute geht. Über den Wanderweg 1 hinter der Hütte kurz bergauf zum Joch (20cm Schnee) unterhalb des Seekofels und auf der Nordseite ins Tal zum Pragser Wildsee. Am Weg treffe ich auf eine Gruppe der italienischen Bergrettung, die auf 2100m ihr Zeltlager aufgeschlagen hatten und mich überrascht eingehüllt in ihre Alu-Rettungsdecken begrüßen. Am Seeufer tummelt sich dann eine witzige Gruppe Japaner mit ihren Regenschirmen, Mundschutzfiltern (???!?!?), Gamaschen und Tonnen-schweren Fotoausrüstungen.

Vom See geht es nach Westen ins Tal zur Grünwaldalm und steil bergauf auf den Schwarzberg. Auf nördlicher Seite hinunter zu den beiden Hütten am Pragser Kaser. Ab hier 300hm aufwärts zum Beginn der Hochalm. Hier geht es Kilometerweit durch den Schnee leicht bergauf und bergab zur Flatschkofelscharte und weiter zum Hochalmsee/Kreuzjoch, wo ich die ersten 2 Menschen seit 4 Stunden treffe. Vom Kreuzjoch übers Grünwaldjoch hinunter zur Jagdhütte und retour zum Parkplatz, wo ich nach 23,5km, 1960hm im Aufstieg und gut 3000 im Abstieg um halb 5 beim Auto ankomme.

Fazit: 2 tolle, wenn auch anders als erwartete Tourentage in einer absolut wild-romantischen Gegend – v.a. abseits der typischen Touristenwege. Fazit2: Auch im Sommer nicht ohne warme Kleidung (inkl. Haube, Handschuhe, etc.) und 100% regenfester Kleidung und am besten auch Gamaschen in die Berge. Fazit3: Insbesondere wenn man alleine in unbekannter Gegend unterwegs ist zahlt sich ein GPS Bombenmäßig aus! 🙂

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