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Sep
4
2011

„ÖWD sperrt Auffahrt zur Bamberger Hütte“?

geschrieben am 4. September 2011 von max

Auf der Seite alpine-auskunft.at gibt es einen Eintrag  mit obigem Titel in welchem beschrieben wird, dass zumindest an Wochenenden die Forststraße zur neuen Bamberger Hütte bei den Eisengattern vom ÖWD überwacht wird um zu verhindern, dass Mountainbiker passieren. (Link: http://www.alpine-auskunft.at/index2.php?option=com_facileforms&ff_name=MTBdetails&ff_param_id=8109&ff_param_page=1).

Es handelt sich bei der Strecke zugegebenermaßen um keine offizielle MTB Route – eine derartige Maßnahme erscheint mir aber doch etwas überzogen.

Weiß jemand ob das stimmt bzw. kann jemand was zu den Hintergründen sagen?

Nachdem der ÖWD das wohl nicht kostenlos macht würde mich auch interessieren wer das bezahlt und ob derjenige versucht sich das Geld bei „Erwischten“ zurückzuholen.

Vielen Dank für Eure Kommentare!

9 Reaktionen zu “„ÖWD sperrt Auffahrt zur Bamberger Hütte“?”

  1. 1.
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    Hubert


    Das ist sehr bedauerlich, auch wenn wie du sagst der Weg zwar nicht offiziell ist, aber es durch den Höhenunterschied dort hinauf schon selektiv genug ist, sodass sicher nicht sonderlich viele Biker unterwegs sind.

    Dennoch, wenn der Weg in privatem Eigentum (?) ist, dann wird es schwer werden, ausser man kann sich irgendwiann mit den Eigentümern einigen.

    Ich selber kenne den Weg nur zu fuß, aber der Eisengattern im Tal sagt wohl alles…

  2. 2.
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    Joe


    Wandern darf man ja, also schiebt´s das Rad einfach rauf

  3. 3.
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    sonntagsradler


    Also meiner Meinung nach verstößt das Gatter gegen das allgemeine Wegerecht. Es ist nicht möglich den Weg zu betreten.
    Also: Klage einreichen und Gatter ist weg- dann kann man zumindest wieder vorbei GEHEN. Das darf einem niemand verunmöglichen!
    Nur so kann diesen Patriarchen das Handwerk gelegt werden!
    Nur, wer tut sich das an ??

  4. 4.
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    router


    Ich finde auch, dass ein Mountainbiker dort hinauf nichts kaputt macht oder Wild stört. Trotzdem verstehe ich den Besitzer – er hält den Weg ja auch in Stand.
    Ich habe mich kurz in das Wegerecht eingelesen, und glaube, dass der Besitzer des Weges im Falle einer Klage Recht behalten wird.

    Nützliche Links zur Wegefreiheit:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wegefreiheit
    http://www.ris.bka.gv.at (–> unter Bundesrecht konsultieren „Wegerecht“ oder „Wegefreiheit“ eingeben -> §477 und §1455)

    Bestenfalls lässt sich meiner Meinung eine Einigung mit dem Besitzer durch ein Gespräch erzielen.
    Ich würde diesen Fall dem TVB, der Gemeinde und auch dem Alpenverein weiter geben.

    Hape

  5. 5.
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    Asti


    Hallo, diesbezüglich haben bereits positive Gespräche stattgefunden. Bin überzeugt, dass der Wachdienst nicht mehr lange dort ist, jedoch der Gatter sicher bleibt – Optik hin oder her.

    Schade ist es allemal, der Weg ist ein Traum und die Gegend erst recht – jedoch muss privates Eigentum auch respektiert werden, egal welche Interessen dahinterstehen (Jagd, Forst etc)

    Was mir mehr Sorgen macht ist die allgemeine Optik, denn hunderte Wanderer aller Alpenvereinssektionen und natürlich alle Einheimischen werden sich so ihre Gedanken machen bezüglich Gatter etc, was wiederum nicht der Sache dient.

  6. 6.
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    sonntagsradler


    Gem. Forstgesetz 1975 §33 ist folgendes geregelt: § 33. (1) Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3 und des § 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten.

    Das heißt im Umkehrschluss, dass der Eigentümer, Pächter etc. es durch Zäune Gatter etc. auch nicht verunmöglichen darf, den Wald zu betreten – daher mein Schluss, dass ein solches Gatter rechtswidrig ist! Es müsste dem Fussgänger eine Möglichkeit gegeben werden, das Gatter zu passieren. (Drehkreuz, etc.)

    Die Sache mit dem Moutainbiken ist natürlich ein ganz andere….

  7. 7.
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    anonymus


    Ich habe den Eindruck, dass nun wieder mehr Mountainbike-Verbotsschilder aufgestellt werden. Es sind mir in letzter Zeit einige neue (!!!) Forststraßen und Almwege untergekommen, die noch gar nicht ganz fertig waren, aber die Schilder „Mountainbiken verboten“ (oder so ähnlich) sind schon gestanden.
    Wahrscheinlich werden mit jeder Auszahlung der Wegförderung (öffentliche Gelder) auch gleich diese Schilder mitgeliefert.
    Wäre doch interessant zu wissen, wie hoch der Beitrag der öffentlichen Hand zu diesen Wegbauten ist.
    Ein begeisterter Mountainbiker!

  8. 8.
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    thomas_kufstein


    Am Wochehende war ich auf der Bamberger Hütte und wollte mal schauen, wie’s mit dem Radeln tatsächlich aussieht.
    Also das Gitter am Forstweg unterhalb vom GH Wegscheid ist echt dicht. ÖWD Wachdienst war keiner da, aber jede Menge Almbauern (wegen Almabtrieb).

    Tatsächlich waren einige wenige MTBler Richtung Markkirchl unterwegs (trotz Verbot…). Die Hüttenwirtin hat nix gegen die Biker. im Gegenteil. Da liegt wohl irgendeinem Grundbesitzer eine Laus auf der Biker Leber.

    Die Hütte hat heuer übrigens bis zum dritten Oktober-WE geöffnet (so kein Schnee fällt) und im Winter, wie schon in den vergangenen jahren leider zu). Mei muß man halt von unten die tollen Skitouren gehen.

    Ein kleines Filmchen zeigt, dass es sich aber durchaus auch im Sommer lohnt die Kelchsau aufzusuchen. mit dem MTB wär’s natürlich ideal. Wer weiß, vielleicht wirds ja noch.

    Hier der Link zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=K0bZEF3onr8

    Servus,
    Thomas

  9. 9.
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    Gernespieler


    dort oben auf der hütte ist es sehr nett ich war auch schon da

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